12/10/2026
🔹 GUTE AUSSICHTEN
Seit 2 Wochen sind wir von unserem Praxisgründer-Seminar auf Mallorca zurück. Es war inzwischen die 30.Auflage und, wie immer, als einzige Vorbereitung für Zahnärzte auf die eigene Praxis unabhängig von Dental Depots, Herstellern, Banken und Versicherungen.
🔹 WAS BLEIBT HAFTEN?
Wir haben 15 wunderbare Menschen kennengelernt. Alle mit Ideen und Träumen. Einige mit Konzepten und Plänen. Was alle vereint? Lust auf Zahnmedizin und Selbständigkeit. Viel Vorfreude, aber auch Respekt und viele Fragen in Bezug auf die zu gehenden Schritte.
🔹 WAS BEEINDRUCKT?
Früher waren Zahnärzte eher als Einzelkämpfer unterwegs und haben versucht, vieles für sich zu regeln, zu planen und umzusetzen. Die heutige Generation ist deutlich offener im Austausch untereinander. Wenn man die Seminar-Teilnehmer erlebt, wie in den Pausen oder abends die Gedanken fliegen und richtiggehend spüren kann, wie viel Lust und Vorfreude auf die Gestaltung der eigenen Zahnarztpraxis herrscht, dann brauchen wir uns um die Zukunft der Zahnmedizin keine Sorgen machen.
🔹 WER KOMMT?
Kein bisschen ist vom „Die jungen Frauen wollen sich nicht selbständig machen“ zu spüren. Da kommt richtig viel Power. Von Frauen und Männern. Wie sagte eine Teilnehmerin zum Thema „Familie und eigene Praxis“: „Es ist zweifellos eine Herausforderung. Aber es lässt sich organisieren.“
🔹 WÜNSCHE?
Liebe Abgeber, lassen Sie sich nicht einreden, dass Ihre Praxis keinen Nachfolger finden kann. Es gibt viele verschiedene Wege. Und es kommt (oder ist schon da) eine Generation junger Zahnärzte, die (sorry für den Ausdruck) „richtig Bock auf eine coole Zahnarztpraxis“ (Zitat) haben.
Liebe Gründer, gehen Sie Ihren Weg. Lassen Sie sich NICHT unter (Zeit)Druck setzen. Bereiten Sie sich gut vor. Bauen Sie viel eigenes Wissen auf, damit Sie die richtigen Fragen stellen können. Und entwickeln Sie Ihre Praxis.
🔹 FAZIT:
Es gibt (fast) keinen Grund für schlechte Laune und gedämpfte Stimmung. Wenn alle anpacken, und man die, die nur schlechte Stimmung und Ängste verbreiten, ignoriert, braucht man sich um die Zukunft der Zahnmedizin keine Sorgen machen.