Zahnarztpraxis Heike Saupe

Zahnarztpraxis Heike Saupe Studium der Zahnmedizin in Leipzig;
seit Juli 2013 Niederlassung in eigener Praxis Nichts ist schöner als ein gesundes Lächeln.

Darum setzt das Team unserer Zahnarztpraxis alles daran, das Beste für Ihre Zähne zu erreichen und sie dauerhaft gesund zu halten - vertrauensvoll und mit dem nötigen Fingerspitzengefühl. Sie als Patient stehen bei uns im Mittelpunkt.

21/01/2026

Nuckeln am Schnuller oder Finger – harmlos oder riskant? 👶🦷

Nicht-nutritive Lutschgewohnheiten sind bei Kleinkindern normal. Bleiben sie jedoch über das 4. Lebensjahr hinaus bestehen, können sie Kiefer- und Zahnfehlstellungen begünstigen – z. B. hervorstehende Frontzähne, offenen Biss oder Kreuzbiss.

👉 Die gute Nachricht:
Wird das Lutschen frühzeitig beendet, kann sich vieles von selbst zurückbilden.

👉 Wichtig zu wissen:
- Häufigkeit, Dauer und Intensität spielen eine große Rolle
- Schnuller und Finger können unterschiedliche Fehlstellungen verursachen
- Je früher die Gewohnheit erkannt wird, desto einfacher ist die Korrektur

💡 Tipp für Eltern:
Zwischen 2 und 4 Jahren hören viele Kinder von selbst auf. Hält die Angewohnheit an, können sanfte unterstützende Maßnahmen helfen.

Quelle: Die junge Zahnmedizin 04 l 2025

Eine ganz neue Sicht der Dinge:
27/11/2025

Eine ganz neue Sicht der Dinge:

Haben Sie heute schon jemanden „oskuliert“? 🤗
Es handelt sich hierbei um den wissenschaftlichen Fachbegriff für „küssen“. Bin mir zwar nicht sicher, ob der lateinische Begriff lustfördernd wirkt, aber angemessen wäre er. Denn hinter dem Küssen verbirgt sich eine äußerst interessante Wissenschaft mit kurzer Geschichte, aber langer Vergangenheit:
Laut einer gerade publizierten Untersuchung küssten sich bereits unsere frühesten Vorfahren vor mehr als 20 Millionen Jahren. Was macht das Küssen also so wertvoll für unsere Spezies? Nach meinem ersten Kuss war ich noch nicht von der Sinnhaftigkeit überzeugt (aber das ist eine andere Geschichte).

Lange Zeit glaubte man, das Küssen entstamme dem sog. premastikatorischen Füttern, also dem fürsorglichen Verhalten, dem anderen vorgekaute Nahrung weiterzugeben. Wissenschaftler zweifeln mittlerweile an dieser Theorie. Bin mir auch ehrlich gesagt nicht sicher, ob es meine Frau zu schätzen wüsste, wenn ich ihr währenddessen etwas Kartoffelbrei „herüberreichen“ würde. Streng genommen kann ich die Hypothese jedoch nicht falsifizieren, ich habe es noch nicht ausprobiert.

Küssen entstand vermutlich eher aus (anderen) sozialen Gründen: Wir küssen, weil wir eine besondere Form der Nähe suchen und Intimität finden. Das reduziert Stress und beruhigt uns (Cortisol sinkt), und es erzeugt Vertrautheit und Geborgenheit (Oxytocin steigt). Ein wichtiger Aspekt dabei ist: Küssen ist kein S*x! Es signalisiert das Bedürfnis nach Verbindung, weniger nach Reproduktion. Meine Studenten sind immer ganz erstaunt, wenn ich Ihnen davon berichte, dass im Gehirn kaum klassische S*xualhormone, dafür jedoch Bindungshormone ausgeschüttet werden. Es geht also weniger um Lust, sondern mehr um Nähe. S*x kommt (vielleicht) im Anschluss, aber das ist nicht entscheidend.

Darüber hinaus zeigen aktuelle Arbeiten noch etwas anderes: Sobald wir uns küssen, tauschen wir Mundbakterien aus. Dadurch gleicht sich das orale Mikrobiom beider Partner an und die Mundflora sich. Es klingt auf den ersten Moment möglicherweise nur mittelmäßig romantisch, beim Küssen Mundhöhlenkeime auszutauschen. Werden Sie den Gedanken also bitte schnell wieder los, wenn Sie mittendrin sind. Aber machen Sie sich dennoch klar: Küssen hat neben einer sozialen beim Menschen wahrscheinlich auch eine biologische Komponente. Küssen hält gesund!

Mit diesem Hintergrundwissen möchte ich Sie einladen, heute ein paar Menschen in Ihrem Umfeld nach einem Kuss zu fragen oder selbigen anzubieten. Falls Sie irritierte Blicke von Ihren Mitmenschen ernten, fragen Sie sie, ob Sie sie „oskulieren“ dürften. Der wissenschaftliche Terminus könnte Ihre Chance vielleicht erhöhen!

Ich grüße (und küsse 😙) Sie jedenfalls an dieser Stelle ganz herzlich. Kommen Sie morgen gut in das erste Adventswochenende… 🎄

Die Literatur zu den Studien unten in den Kommentaren.

02/10/2025

Köln – Stillen bietet zahlreiche Vorteile für Baby und Mutter: gesundheitlich, emotional und praktisch. Zur Weltstillwoche vom 29. September bis 5. ...

24/09/2025

Neues aus Entenhausen: Donald hat vorgestern während einer Presskonferenz Schwangere vor der Einnahme von Acetaminophen ( ) gewarnt. Es bestünde ein hohes Risiko, dass ihre Kinder an erkranken könnten. Sein „Beleg“ war eine äußerst fehlerhafte und hoch umstrittene Studie.

Dem Autismus wird seit Jahren die zweifelhafte Ehre zu teil, weltweit ein hohes Maß an medialer Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Entsprechend steil sind die Thesen, die über das Störungsbild behauptet werden. Es begann damit, dass Ende der 90er Jahre der britische Arzt Andrew Wakefield eine nachweislich gefälschte Studie veröffentlichte, in der er einen Zusammenhang zwischen der (Masern-) und Autismus postulierte. Die Arbeit erregte das erhoffte Aufsehen, führte zu allgemeinen Verunsicherung und sinkenden Impfquoten – und damit auch zu neuen Masernausbrüchen. Recherchen ergaben, dass Wakefield finanzielle Interessen verfolgt hatte, da er im Auftrag von Anwälten arbeitete, die gegen Impfstoffhersteller klagen wollten. Bald stellte sich heraus: Die Daten waren erfunden! Wakefield verlor seine ärztliche Zulassung und der Betrug ging in die Medizinhistorie ein. Bis heute gilt er Medizinstudenten als mahnendes Fanal für schweren .

Andere beliebte Entstehungstheorien für Autismus waren gefühlskalte Mütter (damals „Kühlschrankmütter“ genannt), Gluten, Laktose, Handystrahlung, jedwede Form der Traumatisierung und vernachlässigte „innere Kind“-Anteile. Alles das ist schlicht Unfug! Die Erkrankung entsteht weder aufgrund eines Erziehungs- noch eines Ernährungsfehlers. Autismus ist eine angeborene neuronale Entwicklungsstörung des Gehirns. Die konstitutionelle Ursache ist dabei immer eine genetische Disposition (Kombination an Genvarianten). Es ist zwar richtig, dass hoch toxische Substanzen die Erbsubstanz rein theoretisch beeinflussen können, aber diese Fälle sind absolute Raritäten.

Fast jede Woche begegnen mir neue über den Autismus. Es wird sprichwörtlich immer wieder eine neue Sau durchs Dorf getrieben. So entstehen gefährliche Zerrbilder, die Betroffenen nicht helfen, sondern nur verbreiten – und falsche Entscheidungen nach sich ziehen: Die präsidiale Warnung vor Paracetamol wird dazu führen, dass (schuldlos) verunsicherte Mütter während Fieberattacken KEIN Paracetamol mehr einnehmen werden. Mit Medikamenten in der Schwangerschaft grundsätzlich vorsichtig zu sein, ist richtig! Aber ein unbehandelte erhöht das Risiko für frühkindliche Störungen erwiesenermaßen viel stärker, als es eine Tablette Paracetamol jemals könnte.

Wissenschaftliche machen mir . Vielleicht nehme ich besser eine Tablette Paracetamol. Dass ich mich dabei auf den Wirkstoff verlassen kann, ist jenem hohen wissenschaftlichen Gut geschuldet, das wir auch im Kampf um mediale Aufmerksamkeit nicht mit Füßen treten, sondern um jeden Preis hoch halten sollten: Evidenz.

18/09/2025

São Paulo – Karies gehört zu den häufigsten chronischen Erkrankungen überhaupt. Ausgelöst wird sie durch Bakterien, die Zucker zu Säuren ...

18/09/2025

zahnmedizinische Vorsorge zwei Wochen vor Operationen kann das Risiko für postoperative Infektionen verringern

07/08/2025

Tabakkonsum ist nicht nur an Zahnverfärbungen, sondern auch durch verräterische Muster im Zahnzement zu erkennen. Der Zahnzement eines Menschen wächst zeitlebens und bildet dabei Wachstumsringe aus – ähnlich wie die Jahresringe bei Bäumen. Rauchen verursacht Wachstumsstörungen des Zahnzement...

07/08/2025

Neue Studie zeigt: Impfung per Zahnseide könnte in Zukunft möglich sein!
US-Forscher haben entdeckt, dass Impfstoffe wie Proteine, inaktive Viren, Nanopartikel-konjugierte Peptide und mRNA auf Zahnseide aufgetragen werden können. Bei Mäusen führte diese Methode zu starken Antikörperreaktionen und schützte sie vor einer tödlichen Influenza-Infektion.

🦷 Besonders interessant ist, dass die Applikation über das Saumepithel, das Schleimhautgewebe im Mund, effektiver sein könnte als herkömmliche Methoden. Im Vergleich zu Impfungen unter die Zunge oder in die Nase zeigte sich, dass die Zahnseide eine bessere Reaktion hervorruft und weniger Risiken birgt, zum Beispiel im Vergleich zur nasalen Verabreichung, bei der das Risiko besteht, dass der Impfstoff ins Gehirn gelangen könnte.

Auch bei Menschen wurde getestet, ob Zahnseide als Träger für Impfstoffe funktioniert. Dabei wurde festgestellt, dass etwa 60 Prozent des Farbstoffs in der Zahnfleischtasche deponiert werden konnten, was auf eine praktische Anwendung hindeutet.

Ob diese Methode in Zukunft auch beim Menschen in Frage kommt, wird in weiteren Studien erforscht. Es bleibt spannend! 🚀

👉Mehr Informationen finden Sie hier:
zm-online.de/news/detail/forscher-testen-impfung-via-zahnseide

Leipzig ♥️
28/06/2025

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Was für ein schönes Teilnehmergeschenk zu Endodontie-Weiterbildung von Schlumbohm in Leipzig.
28/06/2025

Was für ein schönes Teilnehmergeschenk zu Endodontie-Weiterbildung von Schlumbohm in Leipzig.

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Bergstraße 6-10
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53844

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Dienstag 08:30 - 13:00
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+49228451836

Webseite

https://heikesaupe.termin.dampsoft.net/

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