Zahnarztpraxis Dr. Graf & Kollegen

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Zahnarztpraxis Dr. Graf & Kollegen Praxis für
- biologische Zahnmedizin
- Umwelt-Zahnmedizin (Lehrpraxis)
- ganzheitlich-systemische Z komplementäre Diagnose- und Therapieverfahren an. V.)

An jedem Zahn hängt ein Mensch - unser wichtigster ganzheitlicher Aspekt! Die ganzheitliche Zahn-Medizin beruht auf der Erkenntnis, dass ein Auslöser vieler chronischer Erkrankungen (z.B. Asthma, Allergien, rheumatische Beschwerden) im Mund liegen kann. Sie widmet sich den Wechselwirkungen zwischen Zähnen und anderen Körperorganen. Ein ganzheitlich orientierter Zahnarzt bezieht im Rahmen seiner Diagnose und Therapie den gesamten Organismus ein und reduziert seinen Patienten nicht auf die Mundhöhle. Dazu bietet er seinen Patientinnen und Patienten zusätzlich zu den Möglichkeiten der Schulzahnmedizin sog. Dr. Johanna Graf ist Mitglied der International Society of Metal Free Implantology (ISMI), Vorsitzende des Arbeitskreises Zahnmedizin der Deutschen Gesellschaft für Umwelt- und Humantoxikologie (DGUHT e. und praktiziert als Zahnärztin mit den Tätigkeitsschwerpunkten Keramikimplantate, Störfelddiagnostik und digitale Keramik-Sofort-Restaurationen (Cerec) im Rahmen einer „biologischen Zahnmedizin“ die umwelt-zahnmedizinischen Prinzipien unter ästhetischen Gesichtspunkten. Sie ist Autorin des Fachbuches "Hotspot Zahn", Autorin mehrerer Fachartikel, Co-Autorin des Buches „Demenz – Prävention und Therapie“ und Referentin für Umwelt-Zahnmedizin, biologische Zahnmedizin und Keramikimplantate. Lehrbuchautorin, Referentin

Dr. Karlheinz Graf ist Präsident der Deutschen Gesellschaft für Umwelt- und Humantoxikologie (DGUHT), qualifiziertes Mitglied der Internationalen Gesellschaft für ganzheitliche Zahnmedizin (GZM), Lehrer für den Zentralverband der Ärzte für Naturheilverfahren (ZÄN) und Experte für das relativ neue Gebiet der Umwelt-Zahnmedizin.

CHRONISCHE KOPF- ODER GESICHTSSCHMERZEN – UND NIEMAND FINDET DIE URSACHE? 🦷Viele Betroffene haben eine lange Odyssee hin...
18/10/2026

CHRONISCHE KOPF- ODER GESICHTSSCHMERZEN – UND NIEMAND FINDET DIE URSACHE? 🦷

Viele Betroffene haben eine lange Odyssee hinter sich: Neurologe, HNO, Zahnarzt – doch die Untersuchungen bleiben unauffällig.

Was häufig unterschätzt wird: Auch im Mund- und Kieferbereich können Ursachen für anhaltende Schmerzen liegen.

Drei mögliche Auslöser verdienen besondere Aufmerksamkeit:

1️⃣ Überlastete Kaumuskulatur und CMD

Nächtliches Zähneknirschen, unbewusstes Pressen, Stress oder funktionelle Störungen des Zusammenbisses können die Kaumuskulatur dauerhaft überlasten.

Die Folgen: Schläfenkopfschmerzen, Gesichtsschmerzen, Ohrenschmerzen oder Verspannungen im Nacken.

Auch stark abgenutzte Zähne und eine verringerte Bisshöhe können eine Rolle spielen.

Je nach Befund kommen individuell angepasste Aufbissschienen, funktionelle Therapien oder eine Bisshebung infrage.

Ergänzend berücksichtigen wir in der Dentosophie Atmung, Zungenlage, Schluckmuster und muskuläre Funktionsabläufe.

2️⃣ Wurzelbehandelte Zähne

Das Wurzelkanalsystem ist hochkomplex und besitzt zahlreiche feinste Verzweigungen.

Trotz sorgfältiger Behandlung bleiben Bereiche schwer zugänglich. Verbleibende Bakterien inkl deren Abbauprodukte führen zu Dauer-Entzündungen.

Das Problem: Nicht jede Entzündung ist auf einer zweidimensionalen Röntgenaufnahme eindeutig erkennbar.

Bei anhaltenden Beschwerden kann deshalb eine weiterführende Diagnostik sinnvoll sein.

3️⃣ Stille Veränderungen im Kieferknochen – FDOK/NICO

Insbesondere in ehemaligen Zahnentfernungsgebieten werden fettig-degenerative Knochenveränderungen diskutiert.

Diese können klinisch unauffällig bleiben. Bei bestimmten Befunden und entsprechender Nähe zu Nervenstrukturen wird ein Zusammenhang mit chronischen Gesichtsschmerzen vermutet.

Mein Fazit:

Nicht jeder Kopfschmerz entsteht im Mund. Doch gerade bei langjährigen, therapieresistenten Beschwerden lohnt sich eine sorgfältige Untersuchung von Zähnen, Kieferknochen, Kiefergelenken und Kaumuskulatur.

Denn manchmal liegt ein entscheidender Hinweis dort, wo bisher niemand gesucht hat.

Du achtest auf Bio-Lebensmittel. Aber was ist mit den Materialien und möglichen Entzündungsherden in deinem Mund? 🦷Wir k...
15/10/2026

Du achtest auf Bio-Lebensmittel. Aber was ist mit den Materialien und möglichen Entzündungsherden in deinem Mund? 🦷
Wir kaufen Bio-Lebensmittel, achten auf Inhaltsstoffe, vermeiden unnötige Zusatzstoffe und möchten unseren Körper möglichst wenig belasten.
Doch hast du dir schon einmal Gedanken darüber gemacht, was sich möglicherweise seit Jahrzehnten in deinem Mund befindet?
In der biologischen Zahnmedizin betrachten wir nicht nur die Zähne, sondern auch ihre möglichen Auswirkungen auf den gesamten Organismus.
Dabei spielen insbesondere vier Themen eine Rolle:
🦷 1. Wurzelbehandelte, nervtote Zähne
Ein wurzelbehandelter Zahn ist nicht mehr vital. Sein komplexes Wurzelkanalsystem mit zahlreichen feinsten Verzweigungen lässt sich selbst mit modernster Technik nicht vollständig mechanisch reinigen.
In diesen Bereichen verbleiben Bakterien und setzen Stoffwechselprodukte wie Schwefelverbindungen. Hieraus resultiert eine chronische Entzündung an der Wurzelspitze, die das Immunsystem dauerhaft fordert.
Das Problem: Solche Entzündungen verursachen nicht immer Schmerzen und sind im herkömmlichen Röntgenbild nicht zwangsläufig sichtbar.
🦷 2. FDOK/NICO – Veränderungen im Kieferknochen
Unter FDOK versteht man fettig-degenerative Veränderungen des Kieferknochens.
Solche Veränderungen werden insbesondere in ehemaligen Zahnentfernungsgebieten diskutiert und können klinisch unauffällig bleiben.
In Untersuchungen wurden in entsprechenden Gewebeproben erhöhte Konzentrationen bestimmter Entzündungsbotenstoffe, insbesondere RANTES/CCL5, beschrieben. Diese dauerhafte Entzündungsreaktion führt zu eine massiven Überlastung des Immunsystems.
🦷 3. Titanimplantate – was passiert im Kiefer?
Titan gilt in der konventionellen Implantologie als bewährtes Material. Dennoch zeigen Untersuchungen, dass durch mechanische Belastung, Oberflächenveränderungen und Korrosionsprozesse Titanpartikel freigesetzt werden können.
Diese Partikel werden von Makrophagen, den Fresszellen unseres Immunsystems, aufgenommen und lösen entzündliche Zellreaktionen aus.
In unserer Praxis verwenden wir deshalb seit elf Jahren ausschließlich metallfreie Keramikimplantate.

Gesundheit beginnt nicht beim Arzt. Sondern beim Einkauf.Viele Menschen glauben, Gesundheit beginne erst dann, wenn Besc...
14/10/2026

Gesundheit beginnt nicht beim Arzt. Sondern beim Einkauf.

Viele Menschen glauben, Gesundheit beginne erst dann, wenn Beschwerden auftreten. Ich sehe das anders.

Gesundheit entsteht jeden Tag – bei jeder einzelnen Entscheidung, die wir treffen. Und eine der wichtigsten treffen wir oft ganz nebenbei: beim Einkaufen.

Unser Körper besteht aus den Bausteinen, die wir ihm täglich zuführen. Hochwertige Lebensmittel liefern Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Antioxidantien, Ballaststoffe und gesunde Fette – genau das, was unsere Zellen, unser Immunsystem und auch unsere Mundgesundheit benötigen.

Gleichzeitig nehmen stark verarbeitete Lebensmittel in unserer Ernährung immer mehr Platz ein. Sie enthalten häufig große Mengen Zucker, ungünstige Fette, Zusatzstoffe und liefern trotz vieler Kalorien oft nur wenige wertvolle Mikronährstoffe.

Das bedeutet nicht, dass man nie wieder Pizza, Eis oder Schokolade essen darf. Gesundheit entsteht nicht durch Perfektion, sondern durch Gewohnheiten. Entscheidend ist, was überwiegend auf deinem Teller landet.

Gerade in der biologischen Zahnmedizin spielt Ernährung eine zentrale Rolle.

Denn Zucker und hochverarbeitete Lebensmittel beeinflussen nicht nur das Kariesrisiko. Sie können auch Entzündungsprozesse im Körper fördern, das orale Mikrobiom verändern und die Regeneration beeinträchtigen.

Deshalb spreche ich mit meinen Patientinnen und Patienten nicht nur über Zähne, Füllungen oder Implantate – sondern auch über Ernährung, Mikronährstoffe und einen gesunden Lebensstil.

Mein Einkauf besteht deshalb überwiegend aus:

🥦 frischem Gemüse
🫐 Beeren und Obst in Maßen
🥚 hochwertigen Eiweißquellen
🥜 Nüssen und Samen
🫒 guten Fetten wie Olivenöl
🥛 möglichst naturbelassenen Lebensmitteln

Denn ich bin überzeugt:

Jeder Einkauf ist eine Investition.

Entweder in deine Gesundheit – oder in deine Krankheiten von morgen.

Du musst nicht von heute auf morgen alles verändern. Aber vielleicht beginnt deine Gesundheit schon beim nächsten Griff ins Supermarktregal.

Was landet bei dir bei jedem Einkauf fast immer im Einkaufswagen? 👇

Warum ist die biologische Zahnmedizin aus meiner Sicht die konsequente Sportzahnmedizin?Die Sportzahnmedizin beschäftigt...
04/10/2026

Warum ist die biologische Zahnmedizin aus meiner Sicht die konsequente Sportzahnmedizin?

Die Sportzahnmedizin beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Frage, welchen Einfluss die Mundgesundheit auf Leistungsfähigkeit, Regeneration und Verletzungsrisiko hat. Und das völlig zu Recht.

Denn chronische Entzündungen im Mund kosten den Körper Energie. Das Immunsystem arbeitet dauerhaft im Hintergrund – Ressourcen, die dem Körper dann für Regeneration, Muskelaufbau und maximale Leistungsfähigkeit fehlen.

Genau hier setzt die biologische Zahnmedizin an.

Wir betrachten nicht nur die Zähne und den Biss, sondern auch mögliche chronische Entzündungsherde und die Materialien, die sich oft über Jahrzehnte im Mund befinden.

Dazu gehören unter anderem:

🦷 wurzelbehandelte Zähne
🦷 chronische Entzündungen im Kieferknochen
🦷 Parodontitis
🦷 Titan und andere Metalle
🦷 die Auswahl möglichst biokompatibler Materialien

Aus meiner Sicht reicht es deshalb nicht aus, nur den Biss oder den Zahnersatz zu optimieren. Wer seine Leistungsfähigkeit wirklich ausschöpfen möchte, sollte auch mögliche immunologische Belastungen im Mund berücksichtigen.

Gerade im Leistungssport entscheiden oft wenige Prozent über Sieg oder Niederlage.

Deshalb frage ich mich immer:

Warum sollte man Muskeln, Ernährung und Training bis ins kleinste Detail optimieren – den Mund aber außen vor lassen?

Für mich beginnt maximale Leistungsfähigkeit nicht erst im Fitnessstudio oder auf dem Trainingsplatz.

Sie beginnt mit einem gesunden, möglichst entzündungsfreien Mund.

"Mein Zahn meldet sich immer wieder … aber im Röntgenbild ist doch alles in Ordnung.“Diesen Satz höre ich in meiner Prax...
30/09/2026

"Mein Zahn meldet sich immer wieder … aber im Röntgenbild ist doch alles in Ordnung.“

Diesen Satz höre ich in meiner Praxis sehr häufig.

Viele Patientinnen und Patienten berichten, dass ein wurzelbehandelter (nervtoter) Zahn immer wieder druckempfindlich ist, sich „komisch“ anfühlt oder gelegentlich Beschwerden verursacht. Trotzdem heißt es häufig: „Im Röntgenbild ist nichts zu sehen.“

Das Problem ist: Ein unauffälliges 2D-Röntgenbild schließt eine Entzündung nicht aus.

Gerade im Bereich der Wurzelspitze können Veränderungen durch die zweidimensionale Darstellung überlagert werden und deshalb unentdeckt bleiben. Deshalb fertigen wir bei entsprechender Fragestellung häufig eine dreidimensionale DVT-Aufnahme an. Dadurch lassen sich viele Veränderungen erkennen, die im herkömmlichen Röntgenbild nicht sichtbar sind.

Doch selbst ein unauffälliges DVT bedeutet aus biologischer Sicht nicht zwangsläufig, dass ein wurzelbehandelter Zahn immunologisch unauffällig ist.

Warum?

Ein wurzelbehandelter Zahn besitzt nach der Behandlung keine Durchblutung und keine körpereigene Immunabwehr mehr. Gleichzeitig kann das hochkomplexe Kanalsystem eines Zahnes – mit seinen zahlreichen Seitenkanälen und Dentinkanälchen – selbst mit modernsten Verfahren nicht vollständig gereinigt werden.

Dort können Bakterien verbleiben und Stoffwechselprodukte bilden. Diese können das umliegende Gewebe dauerhaft reizen und aus Sicht der biologischen Zahnmedizin zu einer chronischen Aktivierung des Immunsystems beitragen.

Deshalb verlassen wir uns nicht ausschließlich auf ein Röntgenbild.

Für uns gehören immer dazu:

✔️ Ihre Beschwerden und Ihre Krankengeschichte
✔️ die klinische Untersuchung
✔️ die Vitalität des Zahnes
✔️ die Beurteilung der dreidimensionalen Bildgebung, wenn sie medizinisch sinnvoll ist
✔️ und vor allem die Frage: Passt der Befund zum Menschen, der vor uns sitzt?

Denn wir behandeln nicht nur Röntgenbilder – wir behandeln Menschen.

Biologische Zahnmedizin – warum interessieren sich immer mehr Menschen dafür?Für mich bedeutet biologische Zahnmedizin w...
28/09/2026

Biologische Zahnmedizin – warum interessieren sich immer mehr Menschen dafür?

Für mich bedeutet biologische Zahnmedizin weit mehr als schöne Zähne. Sie betrachtet den Mund nicht isoliert, sondern als Teil des gesamten Körpers.

Deshalb stellen wir uns bei jeder Behandlung nicht nur die Frage: Wie können wir einen Zahn versorgen? Sondern auch: Welches Material setzen wir ein? Wie reagiert der Körper darauf? Und welche Auswirkungen kann das langfristig haben?

In unserer Praxis legen wir deshalb besonderen Wert auf:

🦷 metallfreie Keramikimplantate statt Titan

🦷 biokompatible Füllungs- und Befestigungsmaterialien mit möglichst wenigen potenziell belastenden Inhaltsstoffen (z. B. ohne HEMA, Bis-GMA, TEGDMA und BPA)

🦷 eine sichere Amalgamsanierung unter umfangreichen Schutzmaßnahmen, um die Quecksilberbelastung während der Entfernung so gering wie möglich zu halten

🦷 die Diagnostik möglicher chronischer Entzündungsherde im Mund

🦷 den Erhalt und die Regeneration von Knochen und Weichgewebe mittels Eigenblutmembranen

🦷 eine individuelle, wissenschaftlich fundierte Beratung mit Blick auf den gesamten Menschen

Dabei geht es nicht darum, die klassische Zahnmedizin abzulehnen. Vielmehr ergänzen wir moderne Zahnmedizin um Erkenntnisse aus der Materialwissenschaft, Immunologie, Osteoimmunologie und Umweltzahnmedizin.

Denn jedes Material, das in den Körper eingebracht wird, begleitet uns häufig viele Jahre oder sogar Jahrzehnte. Deshalb sollten wir nicht nur auf Funktion und Ästhetik achten, sondern auch auf die biologische Verträglichkeit.

Ich bin überzeugt: Die Zukunft der Zahnmedizin liegt nicht nur in immer besseren Technologien, sondern auch in einer bewussten Materialwahl und einem ganzheitlichen Verständnis von Gesundheit.

Chronische Rückenschmerzen – und der Auslöser liegt im Mund?Die meisten Menschen denken bei Rückenschmerzen zuerst an Ba...
11/09/2026

Chronische Rückenschmerzen – und der Auslöser liegt im Mund?

Die meisten Menschen denken bei Rückenschmerzen zuerst an Bandscheiben, Muskeln oder Fehlhaltungen.
Doch neben orthopädischen Ursachen können chronische Entzündungsprozesse eine Rolle spielen. Deshalb muss bei therapieresistenten oder immer wiederkehrenden Rückenschmerzen auch auf den Mund geschaut werden.

Mögliche immunologische Belastungsfaktoren sind unter anderem:

🦷 Wurzelbehandelte Zähne
Das feine Kanalsystem eines Zahnes kann selbst mit modernster Technik nicht vollständig gereinigt werden. In den verbleibenden Seitenkanälen verbleiben anerobe Bakterien und bilden Stoffwechselprodukte. Gleichzeitig werden dauerhaft Entzündungsbotenstoffe freigesetzt, die das Immunsystem kontinuierlich aktivieren.

🦷 Retinierte Weisheitszähne
Auch klinisch unauffällige Weisheitszähne können chronische, oft symptomarme Entzündungsprozesse unterhalten und dadurch das Immunsystem dauerhaft beschäftigen.

🦷 Titanimplantate
Studien zeigen, dass Titanimplantate durch Kaubelastung und Korrosion Titanpartikel freisetzen. Diese werden von Makrophagen aufgenommen und führen zur Ausschüttung entzündungsfördernder Botenstoffe. Zusätzlich können Titanpartikel oxidativen Stress fördern.

🦷 FDOK (fettig-degenerative Osteolyse des Kieferknochens)
Diese chronischen Knochenveränderungen verlaufen häufig unbemerkt und sind im klassischen Panorama-Röntgen oft nicht sichtbar. In wissenschaftlichen Arbeiten werden sie mit einer erhöhten Freisetzung bestimmter Entzündungsmediatoren – insbesondere RANTES/CCL5 – in Verbindung gebracht.

🦷 Parodontitis
Entzündungsmediatoren und bakterielle Bestandteile können über Blut- und Lymphbahnen den gesamten Organismus beeinflussen und so zur allgemeinen Entzündungsbelastung beitragen.

❗️Das bedeutet nicht, dass jeder Rückenschmerz seine Ursache im Mund hat. Rückenschmerzen sind multifaktoriell und müssen immer interdisziplinär abgeklärt werden. Bei chronischen, wiederkehrenden oder therapieresistenten Beschwerden sollte auch an die Mundhöhle gedacht werden.

Zahn raus. Implantat rein. Alles an einem Tag?Ja – in fast allen Fällen ist das möglich.Viele Patientinnen und Patienten...
09/09/2026

Zahn raus. Implantat rein. Alles an einem Tag?
Ja – in fast allen Fällen ist das möglich.

Viele Patientinnen und Patienten glauben, dass nach einer Zahnentfernung erst monatelang gewartet werden muss, bevor ein Implantat gesetzt werden kann. Tatsächlich ist in vielen Fällen eine Sofortimplantation möglich – also die Entfernung des Zahnes und das Einsetzen des Keramikimplantates in derselben Sitzung.

Aus meiner Sicht bietet dieses Vorgehen viele Vorteile.

🦷 Der Knochen bleibt besser erhalten.
Wird ein Zahn entfernt und die Lücke bleibt längere Zeit leer, beginnt der Kieferknochen bereits in den ersten Wochen abzubauen. Durch die sofortige Implantation kann dieser natürliche Knochenabbau häufig deutlich reduziert werden.

🦷 Auch entzündete oder wurzelbehandelte Zähne können häufig sofort versorgt werden.
Entscheidend ist, dass nach der Zahnentfernung das gesamte entzündlich veränderte Gewebe sorgfältig entfernt wird. Dazu wird die Alveole gründlich gereinigt und das entzündete Gewebe vollständig ausgeschabt.

🦷 Anschließend desinfizieren wir die gesamte Knochenhöhle mit medizinischem Ozongas.
Ozon wirkt gegen Bakterien, Viren und Pilze und ist deshalb ein fester Bestandteil unseres biologischen Behandlungskonzeptes. Wo in der konventionellen Zahnmedizin häufig routinemäßig Antibiotika eingesetzt werden, arbeiten wir – wann immer es medizinisch vertretbar ist – mit Ozon als lokaler Desinfektion.

🦷 Für eine optimale Heilung verwenden wir PRF (Platelet Rich Fibrin).
Hierfür gewinnen wir direkt vor der Behandlung aus einer kleinen Blutprobe körpereigene Wachstumsfaktoren und stellen daraus PRF-Membranen her. Diese unterstützen die Wundheilung und fördern die Regeneration von Knochen und Weichgewebe – ganz ohne Fremdstoffe.

🦷 Auch die Vorbereitung des Körpers spielt für uns eine wichtige Rolle.
Wir legen großen Wert darauf, dass der Organismus bereits vor der Operation bestmöglich versorgt ist. Deshalb empfehlen wir unseren Patientinnen und Patienten in der Regel, bereits drei Wochen vor der Operation und vier Wochen danach gezielt hochwertige Mikronährstoffe einzunehmen.

Viele Menschen kommen zu uns, weil sie sich eine Frage stellen:Kann mein Mund etwas mit meinen gesundheitlichen Beschwer...
05/09/2026

Viele Menschen kommen zu uns, weil sie sich eine Frage stellen:

Kann mein Mund etwas mit meinen gesundheitlichen Beschwerden zu tun haben?

Genau für diese Fragestellung bieten wir unsere ganzheitliche Erstberatung an.

In diesem Termin geht es nicht nur darum, Ihre Zähne zu kontrollieren. Gemeinsam schauen wir, ob sich im Mund mögliche chronische Entzündungsherde, unverträgliche Materialien oder andere immunologische Belastungsfaktoren befinden, die aus Sicht der biologischen Zahnmedizin relevant sein können.

Dafür nehmen wir uns bewusst Zeit.

✔️ Ausführliche Anamnese und Besprechung Ihrer Beschwerden
✔️ Analyse Ihrer vorhandenen Röntgenbilder bzw. einer dreidimensionalen DVT-Aufnahme
✔️ Beurteilung möglicher chronischer Entzündungsherde und vorhandener Materialien
✔️ Erklärung aller Befunde in verständlicher Sprache
✔️ Individuelle Empfehlung, ob und welche Sanierung aus unserer Sicht sinnvoll sein könnte

Im Anschluss erhalten Sie einen persönlichen Therapieplan. Ob und wann Sie diesen umsetzen möchten, entscheiden selbstverständlich Sie – ganz ohne Verpflichtung.

Da eine derart ausführliche Beratung von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen wird, berechnen wir für die ganzheitliche Erstberatung 200€.

Unser Ziel ist nicht, möglichst viele Behandlungen durchzuführen. Unser Ziel ist es, Ihnen verständlich zu erklären, welche möglichen Belastungsfaktoren wir in Ihrem Mund sehen, welche Bedeutung sie aus unserer Sicht für Ihre Gesundheit haben können und welche Möglichkeiten es gibt, diese zu behandeln.

Denn eine gute Therapie beginnt für uns immer mit einer gründlichen Diagnostik.

Warum verwende ich als Zahnärztin seit 11 Jahren kein Titan mehr?Diese Frage wird mir sehr häufig gestellt.Titan gilt se...
27/08/2026

Warum verwende ich als Zahnärztin seit 11 Jahren kein Titan mehr?
Diese Frage wird mir sehr häufig gestellt.
Titan gilt seit vielen Jahren als Standard in der Implantologie. Dennoch habe ich mich bereits vor 11 Jahren bewusst für einen anderen Weg entschieden – und arbeite seitdem ausschließlich mit metallfreien Keramikimplantaten.
Warum?
Studien zeigen, dass es bei jedem Titanimplantat durch Mikrobewegungen und Korrosion zur Freisetzung von Titanpartikeln kommt. Diese Partikel werden von Makrophagen, also Zellen unseres Immunsystems, phagozytiert. Dabei werden entzündungsfördernde Botenstoffe (Zytokine) freigesetzt und eine lokale dauerhafte Immunreaktion ausgelöst.

Für mich stellt sich deshalb immer die Frage:
Warum sollte ich ein Metall dauerhaft in den Körper einsetzen, wenn heute eine metallfreie Alternative zur Verfügung steht?

Studien zeigen, dass Zirkonoxid eine ausgezeichnete Biokompatibilität besitzt. Das Weichgewebe lagert sich eng an die Keramikoberfläche an und bildet eine stabile periimplantäre Schleimhautbarriere, die zum Schutz des darunterliegenden Knochens vor bakterieller Infiltration beiträgt. Mit ein Grund warum ich seit vielen Jahren ausschließlich mit Keramikimplantaten arbeite.
Ein Implantat bleibt häufig Jahrzehnte im Körper.
Genau deshalb ist für mich nicht nur die Einheilung entscheidend – sondern vor allem das Material, das den Körper ein Leben lang begleitet.

Adresse

Schäfflerstraße 15
Straubing
94315

Öffnungszeiten

Montag 08:00 - 13:00
14:00 - 19:00
Dienstag 08:00 - 13:00
14:00 - 19:00
Mittwoch 08:00 - 12:00
14:00 - 18:00
Donnerstag 08:00 - 12:00
14:00 - 18:00
Freitag 08:00 - 12:00
14:00 - 17:00

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