14/04/2021
Wie der natürliche Zahn, braucht auch ein Implantat genügend Kieferknochen, um fest und sicher verankert zu sein.
Ist der Kieferknochen in Folge eines Zahnverlustes geschrumpft, muss zunächst ein Knochenaufbau erfolgen.
Die Kieferhöhle ist oben mit der Nase verbunden und luftgefüllt. Sie wird im Laufe des Lebens größer.
Wurzelspitzen der Backenzähne ragen oft hinein, eine papierdünne harte Knochenwand und die dünne Schleimhaut dazwischen, mit der die Kieferhöhle ausgekleidet ist.
Nach Zahnverlust schrumpft der Kiefer vom Mund aus und es bleibt in der Höhe zu wenig Knochen für ein Implantat. Also für eine künstliche Wurzel.
Deshalb sorgt man dafür, dass zwischen dem knöchernen Boden der Kieferhöhle und deren Schleimhaut ein Hohlraum entsteht, in dem neuer Knochen nachwächst. („Sinuslift“)