Dr med dent Ralph Griesbach

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🦷🥦 Mundgesundheit beginnt nicht im Bad – sondern in der KücheViele denken:„Gute Zahnpflege = gesunde Zähne.“Das ist nur ...
28/04/2026

🦷🥦 Mundgesundheit beginnt nicht im Bad – sondern in der Küche
Viele denken:
„Gute Zahnpflege = gesunde Zähne.“
Das ist nur ein Teil der Wahrheit.
👉 Die Ernährung hat einen messbaren Einfluss auf Karies und Parodontitis – teilweise stärker, als man denkt.
Was sagt die Studienlage?
Die klassische Forschung rund um Vipeholm-Studie zeigte bereits: 👉 Nicht die Menge an Zucker, sondern die Häufigkeit entscheidet über Kariesrisiko.
Moderne Untersuchungen zeigen: 👉 Eine zuckerarme, naturbelassene Ernährung reduziert Entzündungsmarker im Zahnfleisch deutlich – selbst ohne perfekte Mundhygiene.
Interventionsstudien (z. B. von Johan Wölber, Universität Freiburg): 👉 „Steinzeitähnliche Ernährung“ (wenig Zucker, viel Gemüse, Omega-3) führte zu: ✔ weniger Gingivitis
✔ weniger Plaque-induzierte Entzündung
✔ stabileres orales Mikrobiom
💡 Biologischer Hintergrund:
Zucker & raffinierte Kohlenhydrate → fördern säurebildende Bakterien
Omega-3 & sekundäre Pflanzenstoffe → wirken entzündungshemmend
Häufiges Snacking → verhindert Remineralisation
👉 Ergebnis: Chronische Entzündung im Mundraum = Basis für Parodontitis.
🔥 Klinische Realität:
In der Praxis sieht man häufig:
Perfekte Mundhygiene + schlechte Ernährung → trotzdem Probleme
Solide Mundhygiene + gute Ernährung → oft stabile Verhältnisse
🧠 Fazit:
Zahnbürste und Zahnseide sind unverzichtbar.
Aber:
👉 Ernährung ist ein zentraler Hebel für langfristige Mundgesundheit.

🦷🖐️ Passiver Hang – warum einfaches Hängen auch dem Kiefer guttun kannViele Beschwerden im Kiefergelenk entstehen nicht ...
21/12/2025

🦷🖐️ Passiver Hang – warum einfaches Hängen auch dem Kiefer guttun kann
Viele Beschwerden im Kiefergelenk entstehen nicht isoliert im Mund.
In der zahnärztlichen Praxis sehen wir häufig:
👉 Kiefer, Nacken und Schultergürtel arbeiten als funktionelle Einheit.
Der passive Hang ist eine sehr einfache Übung, die genau hier ansetzt.
✅ Was ist der passive Hang?
Du hängst dich mit den Händen an eine Stange, an Turnringe oder einen Barren –
ohne zu ziehen, ohne Krafttraining.
Arme bleiben lang
Schultern dürfen nach unten sinken
der Körper wird „lang“
ruhige Atmung
Es geht nicht um Leistung, sondern um Loslassen.
🧠 Was passiert dabei im Körper?
Beim passiven Hang kommt es zu einer sanften Entlastung von:
Schultergürtel
Nackenmuskulatur
oberer Wirbelsäule
faszialen Spannungszügen Richtung Kopf
Viele Menschen spüren:
weniger „Hochziehen“ der Schultern
ein freieres Nackengefühl
ruhigere Atmung
Und genau hier wird es zahnmedizinisch interessant.
🦷 Warum kann das für das Kiefergelenk relevant sein?
Der Kiefer hängt funktionell eng mit:
Nackenmuskulatur
Schulterhaltung
Kopfposition
zusammen.
Chronische Spannung im Schulter-Nacken-Bereich kann:
die Kopfhaltung nach vorne ziehen
die Kaumuskulatur in Daueraktivität halten
Pressen oder Knirschen begünstigen
👉 Wird der obere Körper entspannter, kann auch der muskuläre Zug auf das Kiefergelenk nachlassen.
Der passive Hang ist keine CMD-Therapie,
aber ein sinnvoller unterstützender Impuls, um Spannung im Gesamtsystem zu reduzieren.
⏱️ Wie lange ist sinnvoll? (realistische Richtwerte)
Diese Zeiten orientieren sich an gängigen Dead-Hang-Erfahrungswerten aus dem Trainings- und Präventionsbereich:
Anfänger: ca. 20 Sekunden
Fortgeschritten: ca. 40 Sekunden
Profi: bis 2 Minuten
„Weltprofi“: über 2 Minuten
👉 Für den gesundheitlichen Effekt reichen meist 20–40 Sekunden völlig aus.
Mehr ist nicht automatisch besser.
⚠️ Wichtig
Kein Schmerz
kein Ziehen erzwingen
bei Schulterproblemen vorsichtig oder vorher abklären
Füße dürfen anfangs teilweise am Boden bleiben
🧠 Fazit aus der Praxis
Viele Kieferbeschwerden sind Teil eines überlasteten Halte- und Spannungssystems.
Der passive Hang kann helfen,
den oberen Körper zu entspannen
Haltung bewusster wahrzunehmen
und indirekt auch dem Kiefergelenk Entlastung zu verschaffen.

„Schlechte Zähne sind genetisch bedingt“ – stimmt das?Viele Patientinnen und Patienten gehen davon aus, dass schlechte Z...
14/12/2025

„Schlechte Zähne sind genetisch bedingt“ – stimmt das?

Viele Patientinnen und Patienten gehen davon aus, dass schlechte Zähne vor allem vererbt sind. Die wissenschaftliche Datenlage zeigt jedoch: Der genetische Einfluss auf Karies und Parodontitis ist vergleichsweise gering und liegt in Studien meist bei etwa 10–20 %.

Gene können Zahnform, Zahnstellung, Speichelzusammensetzung oder die Immunreaktion beeinflussen. Entscheidend für Zahnerkrankungen ist jedoch überwiegend das tägliche Verhalten.

Karies und Parodontitis entstehen vor allem durch:

häufigen Zuckerkonsum

eine insgesamt kohlenhydratreiche Ernährung

ungünstige Ernährungsgewohnheiten und Essfrequenz

unzureichende Mundhygiene

mangelnde Bewegung und ein ungünstiger Lifestyle

Ernährung, Stoffwechsel und Entzündungsprozesse stehen in engem Zusammenhang mit der Mundgesundheit. Regelmäßige Bewegung, ein bewusster Umgang mit Kohlenhydraten und ein insgesamt gesunder Lebensstil wirken sich daher nicht nur auf den Körper, sondern auch direkt auf Zähne und Zahnfleisch aus.

Dass Zahnerkrankungen in Familien gehäuft auftreten, liegt häufig weniger an den Genen als an ähnlichen Ernährungs- und Lebensgewohnheiten, die innerhalb der Familie weitergegeben werden.

Die gute Nachricht:
Mundgesundheit ist kein genetisches Schicksal. Durch zahnbewusste Ernährung, einen gesunden Lebensstil, konsequente Zahnpflege und regelmäßige Kontrollen lassen sich auch bei ungünstiger genetischer Ausgangslage langfristig gesunde Zähne erhalten.

Entscheidend ist nicht die Vererbung – sondern der tägliche Umgang mit Ernährung, Lifestyle und Mundhygiene.

🔥 „Meine Entzündungswerte im Blut sind zu hoch – das kommt bestimmt vom Zahnfleisch, oder?“Warum es nicht ganz so einfac...
05/12/2025

🔥 „Meine Entzündungswerte im Blut sind zu hoch – das kommt bestimmt vom Zahnfleisch, oder?“

Warum es nicht ganz so einfach ist – und wie Ernährung & Lebensstil eine viel größere Rolle spielen

In unserer Praxis hören wir diesen Satz häufig. Und ja: Entzündetes Zahnfleisch (Gingivitis oder Parodontitis) kann Entzündungsmarker im Blut beeinflussen – insbesondere CRP, IL-6 und andere proinflammatorische Botenstoffe.

Aber genauso wichtig ist:
👉 Erhöhte Entzündungswerte sind in den allermeisten Fällen multikausal.
Das bedeutet: Sie entstehen durch ein Zusammenspiel verschiedener Faktoren, nicht nur durch die Mundgesundheit.

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🧬 Was sind eigentlich „Entzündungswerte“?

Laborwerte wie CRP, HS-CRP oder bestimmte Interleukine messen, wie aktiv das Immunsystem gerade ist.
Eine leichte Erhöhung bedeutet oft:
➡️ Der Körper reagiert auf eine Belastung – nicht zwangsläufig auf eine Infektion.

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🦷 Wie viel trägt das Zahnfleisch dazu bei?

Eine unbehandelte Parodontitis kann das Immunsystem dauerhaft reizen und so die Blutwerte anheben.
Aber:
Zahnfleischentzündungen sind nur ein Baustein im großen Puzzle der systemischen Entzündung.

Deshalb lohnt es sich immer, den gesamten Lebensstil anzuschauen.

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🥗 Ernährung: Der wichtigste Hebel

Der größte Einflussfaktor auf chronische Entzündungen ist unsere Ernährung.

🔴 Pro-inflammatorische (entzündungsfördernde) Lebensmittel:

Zucker & Süßgetränke

Weißmehlprodukte

Stark verarbeitete Lebensmittel (Fertigessen, Chips, Fast Food)

Transfette, zu viel Omega-6

Übermäßiger Alkoholkonsum

Diese Lebensmittel fördern entzündliche Stoffwechselwege, erhöhen oxidativen Stress und verschieben die Darm- und Mundflora in eine ungünstige Richtung.

🟢 Anti-inflammatorische (entzündungshemmende) Lebensmittel:

Gemüse, Salate, Kräuter

Beeren & Obst in Maßen

Omega-3-Fettsäuren (Fisch, Algenöl, Leinsamen)

Nüsse, Olivenöl, Gewürze wie Kurkuma & Ingwer

Naturbelassene, unverarbeitete Ernährung

Diese senken Entzündungsprozesse, stabilisieren die Schleimhäute – auch im Zahnfleisch – und entlasten das Immunsystem.

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🚶‍♂️ Bewegung – ein unterschätztes Anti-Entzündungs-Medikament

Regelmäßige Bewegung wirkt stark entzündungshemmend.
Schon 30 Minuten täglich reichen aus, um:

Entzündungsmarker zu senken

den Insulinstoffwechsel zu verbessern

Stresshormone zu reduzieren

das Immunsystem zu beruhigen

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🚬 Zi******en & Alkohol: Kleine Ursache, große Wirkung

Sowohl Rauchen als auch regelmäßiger Alkoholkonsum führen zu:

oxidativem Stress

Gefäßentzündungen

geschwächter Schleimhautabwehr

schlechterer Heilungsfähigkeit – besonders im Mund

Rauchen ist zudem einer der wichtigsten Risikofaktoren für Parodontitis.

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🧩 Das große Ganze: Entzündung ist ein Lebensstilthema

Wenn Ihre Entzündungswerte erhöht sind, muss das nicht allein vom Zahnfleisch kommen.
Oft ist es eine Kombination aus:

✔ Ernährung
✔ Stress
✔ Schlaf
✔ Bewegung
✔ Körpergewicht
✔ Alkohol & Rauchen
✔ chronischen Entzündungsherden (u.a. im Mund)

Darum betrachten wir in der Praxis immer den gesamten Menschen – nicht nur die Zähne.

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🦷 Fazit

Zahnfleischentzündungen können Entzündungswerte erhöhen.
Aber:
Die eigentliche Stellschraube für systemische Entzündungen ist Ihr Lebensstil – vor allem die Ernährung.

Wer anti-inflammatorisch lebt, tut nicht nur seinem Körper gut, sondern verbessert auch die Zahngesundheit nachhaltig.

🦷 Steinzeit statt Zahnbürste? – Ein erstaunliches Experiment zur MundgesundheitStellen Sie sich vor: Vier Wochen ohne Za...
05/12/2025

🦷 Steinzeit statt Zahnbürste? – Ein erstaunliches Experiment zur Mundgesundheit

Stellen Sie sich vor: Vier Wochen ohne Zahnbürste. Kein Zähneputzen, keine Mundspülung – dafür Leben wie in der Steinzeit. Genau das hat ein Forschungsteam vor einigen Jahren mit freiwilligen Probanden getestet.

Die Teilnehmer lebten abgeschieden in der Natur, ernährten sich ausschließlich von unverarbeiteten, zuckerarmen Lebensmitteln, bewegten sich viel und hatten keinerlei Kontakt zu modernen Genussmitteln.

Das Ergebnis war – gelinde gesagt – überraschend:

👉 Trotz vier Wochen ohne jegliche Mundhygiene ging die Zahnfleischentzündung (Gingivitis) bei allen Probanden zurück.
👉 Die bakterielle Vielfalt im Mund stieg sogar an, aber die problematischen Arten nahmen ab.
👉 Entscheidend war: Die Ernährung und der Lebensstil hatten so große positive Effekte, dass sie die fehlende Zahnbürste zum Teil kompensieren konnten.

Natürlich heißt das nicht, dass wir aufhören sollten, uns die Zähne zu putzen. Aber es zeigt eindrucksvoll, wie stark Ernährung und Entzündungsgeschehen im Körper miteinander verbunden sind – und wie sehr unser modernes Essverhalten die Mundgesundheit beeinflusst.

🥗 Was können wir aus der Steinzeit lernen?

Weniger Zucker, weniger Weißmehl, weniger hochverarbeitete Snacks

Mehr frische, naturbelassene Lebensmittel

Viel Bewegung und ein insgesamt entzündungsarmer Lebensstil

Diese Faktoren unterstützen nicht nur unsere allgemeine Gesundheit, sondern auch Zahnfleisch, Knochen und Mundflora.

Vielen Dank an die Firma Ultradent in München, dass mir heute im Rahmen einer Werksführung die Firma vorgestellt wurde. ...
13/11/2021

Vielen Dank an die Firma Ultradent in München, dass mir heute im Rahmen einer Werksführung die Firma vorgestellt wurde. Hier wird fast jede Schraube vor Ort selber hergestellt.
2022 wird bei uns in der Praxis ein 20 Jahre alter Stuhl gegen ein Ultradent ausgetauscht. Freut euch darauf 😉

Sind dann mal weg.... 🙃Wir machen SOMMERURLAUB vom 23.08.-05.09. !Ab dem 06.09. sind wir wieder wie gewohnt für Sie da ☺...
11/08/2021

Sind dann mal weg.... 🙃

Wir machen SOMMERURLAUB vom 23.08.-05.09. !

Ab dem 06.09. sind wir wieder wie gewohnt für Sie da ☺️

Wir und unsere Patienten sind begeistert von unserem Abdruckscanner ! Endlich arbeiten ohne Abdruckmasse 🤩Innerhalb 1 Mi...
11/08/2021

Wir und unsere Patienten sind begeistert von unserem Abdruckscanner ! Endlich arbeiten ohne Abdruckmasse 🤩

Innerhalb 1 Minute fertig und super angenehm für den Patienten😉 !!

Danke an die Firma Kulzer für den Medit i700 😎

Zahnarztpraxis Dr. Ralph Griesbach, Komplettsanierungen, Stiftkernaufbauten, Prophylaxe, Endodontie, Wurzelbehandlung, Kronen, Brücken, Prothesen, Bleaching

12.07.2011-12.07.202110-jähriges Praxis Jubiläum !!!
12/07/2021

12.07.2011-12.07.2021
10-jähriges Praxis Jubiläum !!!

29/06/2021

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Kirchstraße 7
Schutterwald
77746

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Dienstag 08:00 - 12:00
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