Dr. Finn-Erik Zapf

Dr. Finn-Erik Zapf Herzlich willkommen in unserer Zahnarztpraxis Dr. Zapf mitten in Planegg! Wir nehmen uns .

Zahnärztliche Prävention verbessert die Mundgesundheit über die gesamte LebensspanneIDZ, BZÄK und KZBV stellen Längsschn...
26/05/2026

Zahnärztliche Prävention verbessert die Mundgesundheit über die gesamte Lebensspanne

IDZ, BZÄK und KZBV stellen Längsschnittergebnisse der Sechsten Deutschen Mundgesundheitsstudie vor

In der 6. Deutschen Mundgesundheitsstudie (DMS • 6) wurden erstmals Längsschnittanalysen vorgenommen. Dazu wurden Studienteilnehmende aus der 5. Deutschen Mundgesundheitsstudie (DMS V) von 2014 erneut untersucht, um die Entwicklung der Mundgesundheit der Bevölkerung nachzuvollziehen und erstmalig detaillierte Einblicke in individuelle Krankheitsverläufe zu erhalten. Die Ergebnisse stellten das Institut der Deutschen Zahnärzte (IDZ), die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) und die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) heute vor.

Die konsequent präventionsorientierte Ausrichtung in der Zahnmedizin führt dazu, dass nur sehr wenige Zähne neu von Karies betroffen sind: Bei zum Zeitpunkt der DMS V kariesfreien Kindern, also die heute 20-Jährigen, erkrankte innerhalb des Untersuchungszeitraums im Schnitt maximal ein Zahn an Karies. Dieses erfreuliche Ergebnis zeigt, dass diese Altersgruppe bereits vollständig vom zahnmedizinischen Präventionsangebot profitiert. Bei den heute jüngeren Erwachsenen (35- bis 44-Jährige) zeigt sich erstmals der volle Effekt der präventionsorientierten Versorgung seit den 1990er-Jahren.

Auch Zahnverlust ist heute deutlich seltener als früher: In allen Altersgruppen behält ein großer Teil der Menschen über viele Jahre alle eigenen Zähne; auch dies unterstreicht die nachhaltige Wirkung von präventiven Maßnahmen.

Die Parodontitis verläuft als chronische Erkrankung in der Regel langsam und Zahnverluste haben sich in der gesamten Bevölkerung stark reduziert. Gleichzeitig belegen die Daten, dass die entscheidende Krankheitsdynamik bereits im mittleren Erwachsenenalter stattfindet. Zu diesem Zeitpunkt kippen viele Verläufe in schwere Formen. Im höheren Alter resultiert daraus das Risiko für Zahnverluste. Betroffene Seniorinnen und Senioren können jedoch durch regelmäßige Zahnarztbesuche parodontal gut behandelt werden und somit lange von ihren eigenen Zähnen profitieren. Frühe Diagnostik und rechtzeitige therapeutische Maßnahmen sind daher grundsätzlich wichtig, um parodontale Verschlechterungen möglichst zu verhindern.

Am Beispiel der Diabetes belegt die DMS • 6 auch den engen Zusammenhang zwischen Mund- und Allgemeingesundheit. Denn Diabetikerinnen und Diabetiker weisen oftmals eine schlechtere Mundgesundheit auf als Menschen ohne Diabetes: Sie haben häufiger eine schwere Parodontitis, mehr Wurzelkaries und im Durchschnitt doppelt so viele fehlende Zähne. Eine frühzeitig behandelte Parodontitis kann beispielsweise zu einer besseren Diabeteseinstellung beitragen, womit hohe Folgekosten für das Gesundheitssystem vermieden werden können.

Prof. Dr. A. Rainer Jordan, Wissenschaftlicher Direktor des IDZ: „Die 9-Jahres-Ergebnisse der DMS • 6 zeigen eine überwiegend langsame Progression zahnmedizinischer Erkrankungen, denn vielfach bleibt ein gut eingestellter Mundgesundheitszustand über Jahre stabil. Die DMS • 6 unterstützt die bekannte These, dass die chronischen zahnmedizinischen Erkrankungen Karies und Parodontitis nicht linear verlaufen, sondern in Phasen (kurzer) Progressionsschübe und (langen) Stagnationsphasen. Diese Erkenntnis hat Auswirkungen auf strategische Überlegungen einer lebenslangen Prävention, die künftig nicht standardisiert, sondern risikoadaptiert und personalisiert erfolgen sollte. Unsere Studie hat die wichtigsten Risikofaktoren für Zahn- und Munderkrankungen identifiziert, um diese personalisierten Präventionsprogramme zu entwickeln.“

Dr. Romy Ermler, Präsidentin der BZÄK: „Die Längsschnittergebnisse der DMS • 6 belegen eindeutig, wie wirkungsvoll die langjährige, strukturierte Präventionsorientierung der Zahnmedizin ist. Patientinnen und Patienten sollten die vielfältigen Präventionsangebote von Anfang an und über den gesamten Lebensbogen in Anspruch nehmen. Im internationalen Kariesvergleich ist Deutschland Weltklasse. Wer als Kind gesunde Zähne hat, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit auch als Senior oder Seniorin noch viele gesunde, eigene Zähne haben – bei den heute 73- bis 82-Jährigen haben in den vergangenen knapp zehn Jahren 40 Prozent keinen Zahn verloren. Prävention in jungen Jahren spart also auch Geld im Alter. Menschen mit chronischen Erkrankungen wie Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen haben allerdings einen überdurchschnittlichen Zahnverlust. Hier bedarf es einer intensivierten Zusammenarbeit der Zahnärzteschaft mit den Allgemeinärztinnen und -ärzten sowie weiteren Fachgruppen, um diese Menschen noch besser interprofessionell zu betreuen.“

Martin Hendges, Vorsitzender des Vorstandes der KZBV: „Mit den heute vorgestellten Ergebnissen der DMS • 6 beweist die Zahnärzteschaft erneut, dass Prävention der Schlüssel zum Erfolg bei der Mundgesundheit ist. Die völlige Kariesfreiheit bei einem Großteil der Kinder ist ein sensationelles Ergebnis und Beleg dafür, dass unser zielgruppengerechtes und präventionsorientiertes zahnmedizinisches Angebot umfangreich genutzt wird. Die Daten im Bereich Parodontitis zeigen jedoch, dass hier noch dringender Handlungsbedarf besteht. Um dieser Volkskrankheit mit schweren Folgen für die Allgemeingesundheit endlich Herr zu werden, muss sie möglichst früh behandelt werden. Denn die entscheidende Krankheitsdynamik der Parodontitis findet bereits im mittleren Erwachsenenalter statt. Mit unserer präventionsorientierten Parodontitisbehandlungsstrecke haben wir eine wirksame und auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen basierende Therapie in der Versorgung, die aber durch das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz mit seiner strikten Budgetierung ausgebremst wurde. Daher ist es höchste Zeit, dass die Politik Prävention zum Leitbild gesundheitspolitischen Handelns macht. Jegliche Sparmaßnahmen hingegen schränken die Präventionsfähigkeit massiv ein und haben fatale Folgen – sowohl für die Gesundheit unserer Patientinnen und Patienten als auch für die GKV-Finanzen durch hohe Folgekosten.“

13.05.2026 DGA | Quelle: Bundeszahnärztekammer, Dipl.-Des. Jette Krämer-Götte

11/05/2026

CMD und neue Zahnkrone: Wie eine minimale Fehlhöhe im Biss die Körperstatik beeinflussen kann

Wenn Millimeter den ganzen Körper verändern: Neuer Fachbeitrag beleuchtet den Zusammenhang zwischen Zahnkrone, CMD und Körperstatik

Auf dem Online-Magazin des M. Schall Verlags ist ein neuer Erfahrungs- und Analysebeitrag erschienen, der ein Thema aufgreift, das im Alltag vieler Betroffener vermutlich unterschätzt wird: die funktionelle Wirkung kleinster Veränderungen im Biss. Unter dem Titel „CMD und neue Zahnkrone: Wie eine minimale Fehlhöhe den Körper beeinflusst“ schildert Markus Schall, wie der Austausch einer alten Krone an einem unteren Backenzahn eine Kette von Reaktionen auslöste, die sich nicht nur im Kiefer, sondern bis in Becken, Knie und Füße bemerkbar machte. Der Text verbindet persönliche Beobachtung mit funktioneller Einordnung und macht deutlich, wie präzise das Zusammenspiel zwischen Zahnersatz, Schienentherapie und Körperstatik sein kann.

Ein scheinbar kleiner Eingriff mit unerwarteten Folgen

Ausgangspunkt des Beitrags ist ein zunächst unspektakulärer Zahnarzttermin. Eine alte Krone zerbröselt, der Zahn wird versorgt, und als pragmatische Übergangslösung kommt eine Kunststoffkrone zum Einsatz. Zunächst wirkt alles wie eine normale Routineversorgung. Schmerzen treten nicht auf, ein akuter Fehlbiss ist nicht unmittelbar zu spüren.

Doch im weiteren Verlauf zeigt sich: Die neue Krone verändert die Ausgangslage stärker als zunächst erwartet. Genau hier setzt der Artikel an. Er beschreibt nicht den spektakulären Ausnahmefall, sondern das, was gerade für Betroffene besonders relevant ist: kleine Abweichungen, die im Alltag zunächst kaum auffallen, aber über Tage und Wochen eine deutliche Wirkung entfalten können.

Wenn die Schiene nicht mehr passt

Eine zentrale Wendung im Beitrag entsteht in dem Moment, als die vorhandene CMD-Schiene nach dem Einsetzen der Krone nicht mehr korrekt aufgesetzt werden kann. Was für Außenstehende wie eine Nebensache wirken mag, ist bei einer funktionellen Schienenbehandlung entscheidend. Eine solche Schiene ist auf die bestehende Zahn- und Bisssituation präzise abgestimmt. Wird ein Zahn in Höhe oder Form verändert, kann das gesamte System aus dem Gleichgewicht geraten.

Im geschilderten Fall lässt sich die Schiene auf einer Seite nicht mehr sauber einsetzen; später wird die Krone nachgeschliffen, zunächst jedoch noch nicht in ausreichendem Maß. Dadurch beginnt eine Phase der Fehlbelastung, die sich nach und nach im übrigen Körper bemerkbar macht.

CMD ist kein lokales Problem

Der Beitrag arbeitet einen Punkt klar heraus, der in der öffentlichen Wahrnehmung häufig zu kurz kommt: CMD ist kein rein lokales Kieferproblem. Der Kiefer steht funktionell nicht für sich allein, sondern ist Teil einer größeren statischen Kette. Veränderungen im ersten Zahnkontakt beim Zusammenbeißen beeinflussen Muskelspannung, Ausrichtung und Belastungsverteilung.

Im Artikel wird dies anschaulich über die Verbindung von Kiefer, Nacken, Wirbelsäule, Becken, Knien und sogar den Füßen beschrieben. Die Kernaussage lautet dabei nicht, dass jede körperliche Beschwerde vom Kiefer ausgeht. Vielmehr zeigt der Beitrag, dass bei bestehender CMD und aktiver Schienentherapie bereits kleine Veränderungen an einem Zahn ausreichen können, um das gesamte System neu zu fordern.

Beschwerden entstehen oft schleichend

Besonders aufschlussreich ist die Beschreibung der Symptome. Sie treten nicht als plötzlicher Zusammenbruch auf, sondern schrittweise. Zunächst zeigen sich Spannungen, später ziehen Leistenbereich und Becken, die Knie wirken instabiler, nachts kommt es beim Liegen zu Unruhe und häufigem Wechseln der Position.

Genau diese Art von langsamer Verschiebung dürfte für viele Betroffene wiedererkennbar sein. Der Beitrag verdeutlicht, dass funktionelle Veränderungen des Bisses nicht zwingend sofort mit deutlichem Schmerz einhergehen. Häufig äußern sie sich subtiler: über Unsicherheit im Stand, diffuse Verspannungen oder das Gefühl, dass „etwas nicht stimmt“, ohne dass sich dies leicht in ein einzelnes Symptom fassen lässt.

Funktionsschiene heißt auch: mitdenken

Ein besonderer Wert des Beitrags liegt darin, die CMD-Schiene nicht als automatische Standardlösung darzustellen. Im Gegenteil: Die Schienentherapie wird als Prozess beschrieben, der Aufmerksamkeit erfordert. Wer eine Funktionsschiene trägt, sollte nicht in Panik verfallen, aber auch nicht gedankenlos davon ausgehen, dass jede Veränderung im Mund folgenlos bleibt.

Neue Kronen, Füllungen oder andere zahnärztliche Maßnahmen können die Balance der Schiene beeinflussen. Der Artikel formuliert damit eine Botschaft, die weit über den Einzelfall hinausgeht: Eine CMD-Behandlung ist keine Pille, die man einfach einnimmt. Sie verlangt Beobachtung, Rückmeldung und mitunter auch Nachjustierung. Genau das macht den Text für Patienten so praxisnah.

Korrekturen wirken – aber nicht sofort

Ebenso eindrücklich ist die Beschreibung der Rückkorrektur. Nachdem die Krone ein weiteres Mal nachgeschliffen wurde und die Schiene wieder besser passte, verschwanden die Beschwerden nicht über Nacht. Vielmehr dauerte es Wochen, bis sich Becken, Knie und allgemeine Statik wieder beruhigten. Auch das ist eine wichtige Information für Betroffene: Funktionelle Korrekturen brauchen Zeit. Der Körper reagiert präzise, aber nicht wie ein Schalter. Wer über Wochen eine asymmetrische Belastung aufgebaut hat, darf nicht erwarten, dass sich diese innerhalb von ein oder zwei Tagen vollständig zurückstellt. Der Beitrag plädiert deshalb für eine Haltung, die im Gesundheitsbereich selten geworden ist: Geduld statt hektischer Überreaktion.

Ergänzt durch Hinweise zur Schienenbehandlung

Der Artikel wird zusätzlich durch einen eingebundenen Video-Hinweis ergänzt, in dem die Wirkungsweise einer CMD-Schiene und der typische Behandlungsablauf erläutert werden. Dort wird beschrieben, dass eine solche Schiene in der Regel Tag und Nacht getragen wird, dass frühe Kontrolltermine wichtig sind und dass die Therapie meist über mehrere Monate mit regelmäßigen Anpassungen verläuft. Dadurch gewinnt der Beitrag noch eine zweite Ebene: Er bleibt nicht nur Erfahrungsbericht, sondern wird zugleich zu einer praktischen Einordnung für Leser, die sich erstmals mit einer solchen Behandlung beschäftigen.

Ein Zwischenbericht mit hohem Wiedererkennungswert

Gerade weil der Text nicht wie ein klassischer medizinischer Fachaufsatz formuliert ist, sondern ruhig, konkret und beobachtend bleibt, dürfte er für viele Leser eine besondere Stärke entfalten. Er zeigt, wie eng subjektive Wahrnehmung und funktionelle Mechanik zusammenhängen können, ohne in Alarmismus oder einfache Schuldzuweisungen zu verfallen. Zahnarzt-Bashing findet nicht statt. Stattdessen entsteht ein differenziertes Bild: Solide Zahnmedizin bleibt präzise Handwerksarbeit, aber der Körper reagiert auf kleinste Veränderungen oft sensibler, als es Außenstehende vermuten.

Relevanz für Patienten und Praxis

Der neue Beitrag richtet sich nicht nur an Menschen mit bereits diagnostizierter CMD, sondern auch an Leser, die bisher wenig über das Thema wissen. Er macht verständlich, warum gerade nach Zahnersatz oder Nacharbeiten an Kronen und Schienen eine aufmerksame Selbstbeobachtung sinnvoll sein kann. Für Betroffene liegt der Nutzen auf der Hand: Sie erhalten einen authentischen Zwischenbericht, der eigene Erfahrungen einordnen hilft. Für Behandler liefert der Text zumindest einen interessanten Hinweis darauf, wie deutlich Patienten selbst feinste Veränderungen wahrnehmen können, wenn sie sich über längere Zeit in einer Funktionsbehandlung befinden.

04.05.2026 DGA | Quelle: M. Schall Verlag, Markus Schall (openPR)

Schatz Du schnarchst! Mit Hilfe einer Unterkieferprotrusionsschiene (UKPS) kann sowohl einer obstruktiven Schlafapnoe al...
03/05/2026

Schatz Du schnarchst!
Mit Hilfe einer Unterkieferprotrusionsschiene (UKPS) kann sowohl einer obstruktiven Schlafapnoe als auch dem Schnarchen entgegengewirkt werden. Gerne beraten wir Sie dazu in unserer Praxis.

Gelbes Heft dokumentiert nun auch zahnärztliche Früherkennung:Seit dem 1. Januar 2026 werden neben den neun ärztlichen a...
01/05/2026

Gelbes Heft dokumentiert nun auch zahnärztliche Früherkennung:

Seit dem 1. Januar 2026 werden neben den neun ärztlichen auch die sechs zahnärztlichen Früherkennungsuntersuchungen (Z1 bis Z6) bei allen Kindern im Alter von sechs Monaten bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr im sogenannten Gelben Heft dokumentiert.

Das neue gelbe Infoheft ergänzt künftig die Dokumentation der zahnärztlichen Vorsorge im U-Heft. Eltern werden daher ab 2026 gebeten, es auch zu Zahnarztterminen mitzubringen. Dort können die Ergebnisse der sechs empfohlenen Früherkennungsuntersuchungen direkt eingetragen werden.

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen bereits heute sechs zahnärztliche Früherkennungsuntersuchungen vom 6. Lebensmonat bis zum 6. Geburtstag. Ab Januar 2026 werden diese verpflichtend im Gelben Heft dokumentiert:
Z1: im Zeitraum vom 6. bis zum vollendeten 9. Lebensmonat�
Z2: im Zeitraum vom 10. bis zum vollendeten 20. Lebensmonat�
Z3: im Zeitraum vom 21. bis zum vollendeten 33. Lebensmonat�
Z4: im Zeitraum vom 34. bis zum vollendeten 48. Lebensmonat�
Z5: im Zeitraum vom 49. bis zum vollendeten 60. Lebensmonat�
Z6: im Zeitraum vom 61. bis zum vollendeten 72. Lebensmonat

Jede Untersuchung umfasst:
* Kontrolle von Mund, Zähnen und Kieferentwicklung
* Beratung zur Ernährung und zahngesunden Trinkgewohnheiten
* Informationen zur richtigen Mundhygiene,
* Informationen zur Fluoridierung und Schnuller-/Flaschengebrauch
* Einschätzung des individuellen Kariesrisikos.

Perspektiven in der ZahnmedizinJobs mit vielfältigen Aufgaben und besten AufstiegschancenStarte deine Karriere in der Za...
07/04/2026

Perspektiven in der Zahnmedizin

Jobs mit vielfältigen Aufgaben und besten Aufstiegschancen

Starte deine Karriere in der Zahnmedizin - sichere dir spannende Aufgaben, einen modernen Arbeitsplatz, abwechslungsreiche, vielfältige Aufgaben und erstklassige Entwicklungsmöglichkeiten.

Ein Job in der Zahnmedizin könnte deine neue, berufliche Heimat werden

Ob Schulabgänger oder Quereinsteiger - viele junge oder auch ältere, besonders hoch motivierte Menschen recherchieren nach passenden Jobs. Zahnmedizinische Berufe gelten als attraktiv. Denn durch die Jobs der Zahnmedizin ergattern Bewerber Berufe, die ihnen abwechslungsreiche Aufgaben plus perfekte Aufstiegschancen bieten. Durch den Entschluss für die Zahnmedizin als Karriere-Start schaffen die Bewerbenden die solide Basis hochwertiger beruflichen Entwicklung. Gleichzeitig setzen sie Zeichen gegen den Fachkräftemangel und unterstützen die perfekte Betreuung der Patienten der jeweiligen zahnärztliche Praxen.

Dadurch dass zahnmedizinische Berufe die Möglichkeiten bieten, dass man die Patienten fachlich und menschlich gut betreut, gelten diese Jobs der Zahnmedizin als attraktive Karriere und persönliche Erfüllung für die Profis - zukunftssicher, abwechslungsreich und modern entwickelt.

Abwechslung und Aufstiegschancen

Zahnmedizinische Berufe gelten als vielfältig. Sie gestalten die Zahnmedizin-Karriere als spannendes Feld, dass die eigenen Fähigkeiten entwickelt und Freude schafft. Die klassischen zahnmedizinischen Fachangestellte ergänzen weitere, hoch spezialisierte Berufe. Gerade die Dentalhygieniker, die die professionellen Zahnreinigungen durchführen, gelten als hoch geschätzte Profis der Praxisteams. Zahntechniker bieten den Patienten durch die Praxis gefertigten Zahnersatz als Mehrwert, den die diese schätzen. Praxismanager gestalten die Prozesse der Praxis modern, effizient und patientenfreundlich.

Modern designte Räume und hochwertige Technologien wie 3D-Druck für Kronen, digitale Abformung für den Zahnersatz oder die passenden Schienen, jedoch auch die Ausstattung der Oralchirurgie gestalten die Arbeitsplätze attraktiv.

Weiterbildung und Spezialisierung

Gerade Jobs der Zahnmedizin bieten den Absolventen oder den Quereinsteigern zahlreiche attraktive Karrieremöglichkeiten, die entweder den Aufstieg innerhalb der Praxis bedeuten oder den jeweiligen Professionals durch Spezialisierung in Fachbereichen oder das Aneignen der Fähigkeiten für Managementpositionen auch die Türen andere Praxen öffnen. Durch den Baukasten, den zahlreiche Optionen der Weiterbildung bieten, nutzt man für die Zahnmedizin-Karriere passende Fortbildungen - etwa für die Tätigkeiten rund um Prophylaxe, Abrechnung und die moderne Implantologie. Das lohnt für die Persönlichkeit und den Verdienst.

Persönliche Motivation als entscheidende Basis

Gerade die Zahnarztbesuche gelten für viele Patienten als schwierig. Diese sogenannten Angstpatienten benötigen außer solchen Faktoren wie Expertise oder technologisch erstklassigen Methoden viel Empathie plus Einfühlungsvermögen. Bewerber, die für die Patienten auch menschlich als wichtige Stütz agieren, gelten als besonders glücklich bezüglich der Zahnmedizin-Karriere. Denn sie haben das Gefühl, dass man zahnmedizinische Berufe als psychologische Unterstützung für die Patienten gestalten darf.

Ebenso entscheidend für attraktive Jobs der Zahnmedizin ist es, dass das Team der Praxis harmoniert. Denn es ist wichtig, dass die jeweilige Praxis die Basis für tägliches Wirken darstellen. Familiäre Atmosphäre gilt deswegen für viele Bewerber als ganz entscheidender Faktor, der die Vorzüge wie Zahnmedizin-Karriere, Verdienst oder Entwicklung ergänzen sollte.

01.04.2026 DGA | Quelle: Prof. Dr. Dhom & Kollegen MVZ GmbH, Prof. Dr. Günter Dhom (openPR)

Wenn Fantasie die Zahnbürste schwingtAm 2. April wird die Welt zur Bühne für kleine Entdecker. Zum Internationalen Kinde...
30/03/2026

Wenn Fantasie die Zahnbürste schwingt

Am 2. April wird die Welt zur Bühne für kleine Entdecker. Zum Internationalen Kinderbuchtag stellt proDente e.V. seine Kinderbücher vor. Eine gelungene Verbindung von Lesefreude und Zahnpflege.

Bücher fördern Sprache, Kreativität und Konzentration. proDente bietet zwei literarische Abenteuer, die das Zähneputzen vom Pflichtprogramm zum Vergnügen machen. Dirk Kropp, Geschäftsführer von proDente e.V., bringt es auf den Punkt: „Lesen trainiert die Fantasie und stärkt die Ausdrucksfähigkeit. Geschichten helfen Kindern, Verantwortung zu übernehmen – auch für die täglichen Zahnpflege.“

Abenteuer für starke Zähne

Die kostenlosen Buchprojekte von proDente wecken Neugier und machen Zahnpflege spannend:

Zähneputzen ist tierisch stark! – Ein deutsch-türkisches Abenteuer, das Kinder auf Safari zu den Zahnpflegetricks von Krokodilen und Haien schickt.

Zahnbande – Ein Wimmelbuch, das ohne Text die Kreativität anregt und zeigt, dass selbst Monster Zahnpflege ernst nehmen.

Gesunde Zähne, klare Sprache

proDente erinnert daran: Milchzähne sind Platzhalter für lebenslange Zahngesundheit und Grundlage für fehlerfreie Aussprache. Die Regel ist einfach: Mundhygiene beginnt mit dem ersten Zahn, ergänzt durch regelmäßige Zahnarztbesuche, um Fehlentwicklungen vorzubeugen.

Kostenlose Bestellung

Eltern können ein Exemplar der Bücher kostenlos bei proDente anfordern. Zahnarztpraxen, Schulen und Kindergärten erhalten bis zu 50 Exemplare, um Leseförderung und Gesundheitserziehung zu stärken. Bestellungen sind einfach per E-Mail an [email protected] oder über die Webseite möglich.

26.03.2026 DGA | Quelle: Initiative proDente e.V.

Kinderzahnpasta - Günstig putzt besserIm aktuellen Test von 18 Kinderzahnpasten zeigt sich: Guter Kariesschutz muss nich...
16/03/2026

Kinderzahnpasta - Günstig putzt besser

Im aktuellen Test von 18 Kinderzahnpasten zeigt sich: Guter Kariesschutz muss nicht teuer sein. Während die preiswertesten Produkte mit Bestnoten überzeugen, fallen sechs Zahnpasten durch, darunter auch die teuerste für rund 11 Euro pro 100 Milliliter. Der Grund: Sie enthalten zu wenig oder gar kein Fluorid und bieten damit keinen ausreichenden Schutz vor Karies.

18 Kinderzahnpasten für Milchzähne wurden geprüft, von Discounter-Eigenmarken über Drogerie-Produkte bis zu Premium- und Naturkosmetik-Marken. Bewertet wurden unter anderem der Schutz vor Karies, die Handhabung und umweltkritische Inhaltsstoffe.

Fluorid ist entscheidend für den Kariesschutz

„Fluorid schützt nachweislich vor Karies auch bei Milchzähnen. Doch jede dritte getestete Zahnpasta enthält nicht genug davon“, erklärt Dr. Thomas Koppmann, Kosmetikexperte der Stiftung Warentest. Die teuerste Zahncreme im Test enthält weniger als die Hälfte der empfohlenen Menge. Fünf weitere Produkte verzichten komplett auf Fluorid und setzen stattdessen auf Stoffe wie Hydroxylapatit oder Xylit – deren Wirksamkeit als Fluorid-Ersatz wissenschaftlich nicht ausreichend belegt ist.

Zwölf Produkte sind empfehlenswert

Zwölf der 18 getesteten Zahnpasten empfiehlt die Stiftung Warentest, darunter fünf mit der Note „Sehr gut“ und sieben mit „Gut“. Die drei bestbewerteten Produkte erzielten in allen Prüfpunkten die Note „Sehr gut“ und gehören gleichzeitig zu den günstigsten im Test.

Handhabung: Kleine Tubenöffnung erleichtert Dosierung

Die richtige Dosierung ist wichtig: Bis zum zweiten Geburtstag sollte eine reiskorngroße Menge verwendet werden, danach bis zum sechsten Geburtstag eine erbsengroße Portion. Produkte mit kleinen Tubenöffnungen erleichtern das genaue Dosieren, während große Öffnungen in der Handhabung Abzüge erhielten.

Umweltkritische Inhaltsstoffe bei sechs Produkten

Sechs der getesteten Zahnpasten enthalten umweltkritische Stoffe wie den Komplexbildner EDTA, der die Trinkwasserqualität beeinträchtigen kann, oder Substanzen, die schwer abbaubar sind. Solche Stoffe sind in Zahnpasta verzichtbar. Positiv: Der in der Kritik stehende Farbstoff Titandioxid war laut Inhaltstoffliste in keinem Produkt enthalten.

Hinweis für Eltern

Sobald Kinder mit fluoridhaltiger Zahnpasta putzen, benötigen sie keine zusätzlichen Fluorid-Tabletten mehr. Ab dem sechsten Geburtstag sollte auf Junior-Zahnpasta oder Universal-Zahncreme umgestellt werden, da bleibende Zähne mehr Fluorid brauchen als Milchzähne.

Welche Kinderzahnpasten im Test überzeugen und welche durchfallen, die detaillierten Testergebnisse mit allen Noten, Inhaltsstoffen und Preisen gibt es unter www.test.de/kinderzahnpasta und in der März-Ausgabe der Zeitschrift Stiftung Warentest.

09.03.2026 DGA | Quelle: Stiftung Warentest

Gesund essen, Zähne schützenAm 7. März, dem Tag der gesunden Ernährung, lohnt ein Blick dorthin, wo Ernährung besonders ...
09/03/2026

Gesund essen, Zähne schützen

Am 7. März, dem Tag der gesunden Ernährung, lohnt ein Blick dorthin, wo Ernährung besonders nachhaltig wirkt: im Mund.

Was wir essen und trinken, beeinflusst, ob Zähne gesund bleiben oder Karies und Entzündungen entstehen. Zahnpflege ist wichtig. Aber ohne zahngesunde Ernährung greift sie zu kurz.

Der Zusammenhang ist eindeutig: Unsere Essgewohnheiten prägen das Risiko für Karies, Parodontitis und Zahnerosion. Vor allem ein hoher und häufiger Zuckerkonsum bleibt ein zentraler Risikofaktor. Zucker füttert schädliche Bakterien im Zahnbelag, die Säuren produzieren und zur Entmineralisierung der Zahnhartsubstanz führen. „Der Zuckerkonsum in Deutschland ist alarmierend hoch, weit über den offiziellen Empfehlungen“, warnt Dr. Romy Ermler, Vorstandsvorsitzende der Initiative proDente e.V. und Präsidentin der Bundeszahnärztekammer. „Einzelne Säureattacken kann der Speichel ausgleichen. Doch ständiges Snacken oder permanentes Nippen an süßen oder sauren Getränken setzt den Mund unter Dauerstress.“ Der Speichel hat keine Chance, Säuren zu neutralisieren und den Zahnschmelz zu stärken.

Das Timing zählt

Nicht nur das „Was“, auch das „Wie oft“ spielt eine Rolle. „Esspausen von drei bis vier Stunden geben dem Mund Zeit zur Regeneration und schützen Zähne und Zahnfleisch“, erklärt Dr. Ermler. Neben Zucker greifen auch Säuren den Zahnschmelz an. Softdrinks, Säfte, Sportgetränke, Wein oder Essig hinterlassen oft ein raues Gefühl auf den Zähnen. Genau dann ist Vorsicht geboten: Direktes Zähneputzen verstärkt den Schaden, da der Schmelz vorübergehend weicher ist. Besser ist es, dem Speichel mindestens 30 Minuten Zeit zur Neutralisation zu geben. Wasser trinken oder den Mund ausspülen wirkt unterstützend.

Zahngesund ohne Verzicht

Eine zahngesunde Ernährung ist alltagstauglich. Sie setzt auf natürliche, wenig verarbeitete Lebensmittel. Gemüse, Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte und ballaststoffreiche Kost fördern nicht nur die allgemeine, sondern auch die Zahngesundheit. Kräftiges Kauen regt den Speichelfluss an. Milchprodukte liefern Kalzium und Phosphat, ungesüßte Tees sind eine zahnfreundliche Alternative zu Softdrinks. Entscheidend ist ein strukturierter Alltag: klare Essenszeiten statt ständiger Zwischenmahlzeiten.

Zahnarzt an zentraler Stelle

Ernährungszahnmedizin ist mittlerweile ein eigener wissenschaftlicher Schwerpunkt innerhalb der Zahnmedizin. Zu Recht, denn Zahnarztpraxen sind oft die erste Anlaufstelle für Vorsorge im Gesundheitssystem. Hier lässt sich früh über Ernährung sprechen – besonders bei Kindern. Seit Januar 2026 ist zahnärztliche Vorsorge auch im U-Heft verankert. So wird Zahngesundheit sichtbar als Teil einer ganzheitlichen Prävention. Der Tag der gesunden Ernährung lädt ein, Gewohnheiten zu überdenken: weniger Zuckerfallen, weniger „nebenbei“, mehr Pausen. Zahngesundheit ist kein Luxus– sie ist die Grundlage für Gesundheit und Wohlbefinden.

02.03.2026 DGA | Quelle: Initiative proDente e.V.

Zu viel Zucker in LebensmittelnDie Folgen übermäßigen Zuckerkonsums sind hinlänglich bekannt. Neben Stoffwechselerkranku...
02/03/2026

Zu viel Zucker in Lebensmitteln
Die Folgen übermäßigen Zuckerkonsums sind hinlänglich bekannt. Neben Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes und krankhaftem Übergewicht mit seinen vielen gesundheitlichen Folgen sind auch die Zähne betroffen. Nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist der Zuckerkonsum in Deutschland doppelt so hoch wie empfohlen und gerade Produkte für Kinder und Jugendlich weisen besonders hohe Zusätze an Zucker auf. Säuren, wie etwa in Softdrinks, tragen dazu bei, das Risiko einer Karies weiter zu erhöhen.

Zahnärztinnen und Zahnärzte fordern daher vom Gesetzgeber eine transparente und verpflichtende Kennzeichnung von stark zuckerhaltigen Lebensmitteln im Sinne des Verbraucherschutzes und eine Herstellerabgabe, die Anreize für die Industrie schaffen soll, den Zucker- und Säurezusatz deutlich zu reduzieren; insbesondere bei Produkten für Kleinkinder. Die Abgabe soll zweckgebunden sein und in die Gesundheitsvorsorge einfließen. Auch die Werbung für stark zuckerhaltige Lebensmittel sollte künftig Beschränkungen unterliegen.

Das Ziel dabei ist es, den tatsächlichen Zuckergehalt in Lebensmitteln sichtbar zu machen und Konsumentinnen und Konsumenten über die gesundheitlichen Risiken aufzuklären. Hierbei ist es erforderlich, die Hersteller durch entsprechende verbindliche Vorgaben in die Pflicht zu nehmen.

Dr. Doris Seiz, Präsidentin der Landeszahnärztekammer Hessen und Vizepräsidentin der Bundeszahnärztekammer sagt dazu: „Die bisherigen Kennzeichnungen von Lebensmitteln sind nicht ausreichend und in vielen Fällen eher verwirrend als eindeutig. Gerade für Eltern ist es deshalb sehr schwierig, den tatsächlichen Zuckerkonsum ihrer Kinder einzuschätzen und etwaige Risiken rechtzeitig zu erkennen. Die immensen Folgekosten trägt das Gesundheitssystem und somit die Allgemeinheit. Mit der geforderten Herstellerabgabe und der Kennzeichnungspflicht wird die Kompetenz der Verbraucher gestärkt und die Zweckbindung trägt dazu bei, Prävention zu fördern und das System zu entlasten. Ich hoffe sehr, dass der Gesetzgeber dem Rat vieler Gesundheitsorganisationen und Fachverbände folgen und die Vorschläge zeitnah umsetzen wird. Dass eine solche Abgabe sinnvoll ist und die gewünschte Wirkung zeigt, hat Großbritannien eindrucksvoll unter Beweis gestellt.“

Die Einführung der Soft Drinks Industry Levy 2018 bewegte britische Hersteller zu einer Anpassung ihrer Rezepturen. Wie seitens der Universität Cambridge nachgewiesen wurde, sank der Zuckerkonsum bei Kindern bereits im ersten Jahr danach um etwa fünf Gramm pro Tag; bei Erwachsenen waren es rund elf Gramm. Die größten Einsparungen wurden bei zuckerhaltigen Getränken erzielt. Wie die TU München 2024 nachweisen konnte, wurde in den Jahren 2015 bis 2021 eine Reduktion um 29 Prozent erzielt; in Deutschland waren es im Vergleichszeitraum gerade einmal zwei Prozent. Gemeinsam mit Forschenden aus Oxford wiesen die Münchener Wissenschaftler zudem nach, dass eine Abgabe auf zuckerhaltige Getränke in Deutschland dazu beitragen würde, hunderttausende Krankheitsfälle zu verhindern und bis zu 16 Milliarden Euro an Gesundheitskosten einzusparen.

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