Zahnarzt-Gutjahr

Zahnarzt-Gutjahr Zahnarzpraxis-Gutjahr "An jedem Zahn hängt auch ein Mensch"

Der persönliche und menschliche Kontakt zu unseren Patienten ist für
uns oberstes Gebot.

Trotz vieler Neuerungen und Erleichterungen ist der Besuch beim Zahnarzt immer noch für viele Menschen ein notwendiges Übel. Wir möchten uns auf Sie eintellen und Ihre persönliche Situation berücksichtigen. In medizinischen, ästhetischen und finanziellen Belangen, so dass Sie bei uns immer gut aufgehoben sind. Ihr Praxis Team

04/04/2026

Viele bunte Ostereier, eine bunte Osterfeier, vieles andere bunte mehr, wünschen wir zu Ostern sehr!
Frohe Ostern 🐣🐰🌷🥚✝️

20/03/2026
28/01/2026

Wir suchen Verstärkung 💪
Stuhlassistenz in Vollzeit. Bei Interesse gerne melden !

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Haben alle an die Vorsorge gedacht? 🦷🪥😁
18/12/2025

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10/09/2025

Zungenbrennen in der Perimenopause/Menopause?!

Zungenbrennen (med. Burning-Mouth-Syndrome, kurz BMS) ist ein unangenehmes, teils stark brennendes Gefühl auf der Zunge, manchmal auch am Gaumen, den Lippen oder der gesamten Mundschleimhaut. Manche Frauen beschreiben es auch als Kribbeln, Taubheitsgefühl, pelziges Gefühl oder einen metallischen Geschmack.
Häufig tritt es ohne sichtbare Veränderung auf. Die Schleimhäute sehen also ganz normal aus.

Es kann dauerhaft bestehen oder phasenweise schlimmer werden, zum Beispiel im Tagesverlauf oder bei Stress. In den Wechseljahren erleben es viele Frauen zum ersten Mal.

Zusammenhang mit der Perimenopause/Menopause:

Hormonelle Veränderungen – vor allem durch sinkendes Östrogen

Östrogen hat nicht nur Einfluss auf die Gebärmutterschleimhaut, sondern auch auf Haut, Schleimhäute und das Nervensystem. In der Menopause sinkt der Östrogenspiegel deutlich ab.
Das hat mehrere Auswirkungen:

• Die Mundschleimhaut wird dünner und empfindlicher
• Die Speichelproduktion nimmt ab = Mundtrockenheit
• Nerven können reizbarer werden oder anders auf Reize reagieren

Daraus resultierende Folge: Die Zunge kann sich wund, trocken oder brennend anfühlen, ohne dass etwas „kaputt“ ist.

Mundtrockenheit (Xerostomie)

Viele Frauen in der Menopause bemerken, dass sie einen trockeneren Mund haben, oft ohne es direkt mit den Hormonen zu verbinden.
Weniger Speichel bedeutet:
• Weniger Schutz für die Schleimhäute
• Höhere Reizbarkeit gegenüber Essen, Getränken, Zahnpasta, etc.
• Schlechtere Abwehr gegen Pilze und Bakterien

Das alles kann zu einem ständigen Reizgefühl führen, besonders auf der Zunge, die besonders empfindlich ist.

Sinkende Hormone können auch das autonome Nervensystem beeinflussen, also das, was z. B. für Temperaturregulation, Schweißbildung oder Schmerzempfinden zuständig ist.

Viele Frauen in der Menopause berichten z. B. über:
• Kribbeln in den Füßen oder Händen
• Hitzewallungen
• Herzklopfen
• Brennen auf der Haut oder eben: Brennen auf der Zunge

Das Nervensystem wird also feinfühliger oder reagiert übertrieben auf harmlose Reize.

Angst, Anspannung, Schlafstörungen, innere Unruhe – all das kann die Schmerzwahrnehmung verändern. Auch Reize, die vorher nicht auffielen, können plötzlich als unangenehm wahrgenommen werden.

Stress wirkt außerdem direkt auf den Speichelfluss und das Nervensystem. Das kann ein Brennen im Mund auslösen oder verstärken.

Man spricht hier auch von einem psychosomatischen Anteil, der aber genauso real ist wie ein physischer Auslöser.

Nährstoffmängel:

Gerade in den Wechseljahren können bestimmte Nährstoffe schneller zur Neige gehen, z. B.:
• Vitamin B12 (wichtig für die Nerven und die Schleimhäute)
• Folsäure
• Eisen
• Zink

Ein Mangel kann Symptome wie:
• Brennende Zunge
• Wundgefühl
• Geschmackstörungen

auslösen oder verstärken. Auch ein Magnesiummangel kann neuromuskuläre Beschwerden machen, die sich zum Teil auch im Mund zeigen.

Was kann man tun?

Hier ein Überblick über sinnvolle Maßnahmen (auch naturheilkundlich):

Diagnostik:
• Hormonstatus checken (Östrogen, FSH, LH, Progesteron, DHEA-s, SHBG, freies Testosteron)
• Blutbild inkl. Ferritin, Holotranscobalamin, Zink, Folsäure, Selen, Vitamin D3
• Schilddrüsenwerte (Hypothyreose kann auch Zungenbrennen machen)
• Pilzinfektionen ausschließen (z. B. Candida im Mund)
• Allergien auf Zahnpasta, Prothesenmaterial, Zahnfüllungen prüfen

Naturheilkundliche/unterstützende Ansätze:

Ernährung & Vitalstoffe
• Ernährung optimieren (frisch, mineralstoffreich, wenig Zucker)
• Bei Bedarf: B12, Zink, Eisen, Magnesium substituieren (ggf. nach Blutwerten)
• Viel trinken (Wasser, Kräutertee) – Speichelproduktion anregen

Pflanzenheilkunde (Dosierungen individuell mit Therapeuten absprechen)
• Salbeitee oder Kamillenextrakt zum Spülen
• Rosenwurz oder Ashwagandha zur Stressregulation
• Mönchspfeffer, wenn Zyklus noch da ist, zur sanften Hormonregulation

Äußerlich:
• Spülungen mit Aloe-Vera-Gel, schwarzem Tee
• für die Mundöle z. B. Kokosöl oder Myrrhe
•probiotische Lutschtabletten

Praxis für ganzheitliche Naturheilkunde & Chiropraktik
Alexandra Nau
-Heilpraktikerin-

Die Ferien sind leider schon vorbei. Wir wünschen allen Kindern und erwachsenen einen guten Start ins neue Schuljahr 🤩👍
27/08/2025

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Heute Lachgas- Behandlung bei uns in der Praxis.
22/05/2025

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Liebe Grüße und schöne Ferien 🦷😁☃️🎿❄️
28/12/2024

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06/12/2024

Wir wünschen einen schönen Nikolaustag 👢🎅🏼🤩

21/03/2024

Fluorid schützt erwiesenermaßen vor Karies. Doch bei Youtube behaupten "Gesundheitsexperten", Fluorid bringe nichts und sei giftig.

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