Praxis Prof. Lindorf, PD v. Wilmowsky & Kollegen

Praxis Prof. Lindorf, PD v. Wilmowsky & Kollegen Facharzt-Experten für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Zahnimplantologie und ästhetisch plastische Gesichtschirurgie.

Unser erfahrenes, kompetentes und freundliches Team mit spezialisierten Fachärzten und Fachzahnärzten bietet Ihnen das gesamte Spektrum der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, zahnärztlichen Chirurgie (Oralchirurgie), Implantologie, Parodontologie sowie plastisch-ästhetischen Chirurgie. Wir behandeln Sie ambulant oder bei Bedarf auch stationär in unserer Belegklinik in örtlicher Betäubung, Dämme

rschlaf oder Narkose, schonend und schmerzfrei. Die Versorgung von Angstpatienten, Risikopatienten mit Allgemeinerkrankungen und „schwierigen Fällen“ gehört zu unseren täglichen Aufgaben. Wir arbeiten eng mit ihrem Zahnarzt, Kieferorthopäden, Hausarzt oder anderen Fachärzten zusammen. Sie können sich auf Überweisung, aber auch direkt mit ihren Fragen und Problemen an uns wenden. Chirurgische Therapapiue, schlafbezogener Atemstörungen.

03/03/2024
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Praxis Prof. Lindorf, PD v. Wilmowsky & Kollegen
27/01/2021

Praxis Prof. Lindorf, PD v. Wilmowsky & Kollegen

29/01/2016

Viele Patienten leiden an Kiefergelenksbeschwerden. Oft stressbedingt, manchmal aber auch in Folge von Störungen im Zusammenbiss der Zähne (Okklusion) oder von Kieferfehlstellungen. Das Kiefergelenk bildet ein komplexes System mit den Zahnreihen, der Kaumuskulatur und weiteren Muskelgruppen z.B. im Nacken. Bei vielen Patienten ist dieses System durch eine starke muskuläre Anspannung (Pressen, Zähneknirschen) über die normale Funktion hinaus stark belastet.

Das Video soll durch Beschreibung des Kiefergelenkes, dessen Fehlstellungen und ansatzweise der Therapiemöglichkeiten helfen, die komplexe Problematik etwas besser zu verstehen. Natürlich muss bei jedem Patienten eine individuelle Untersuchung und Diagnosestellung erfolgen.

Bei funktionellen Problemen behandeln wir dann mit verschiedenen Arten von Aufbissschienen, die in der Regel nachts getragen werden. Bei Fehlbissen können auch Korrekturen im Bereich der Zähne oder sogar chirurgische Korrekturen der Kiefer diskutiert werden.

Weitere Informationen: http://www.professor-lindorf.de/de/videos/craniomandibulaere-dysfunktion-cmd.html

29/01/2016

Durch die Verlagerung einer Zahnanlage (Zahnkeim) kann es zu einem irregulären Durchbruch eines Zahnes an falscher Position kommen oder der Zahn bleibt im Knochen stecken (retiniert).

Wenn es sich um einen wichtigen Zahn wie z.B. einen Eckzahn handelt, sollte er möglichst in die Zahnreihe eingeordnet und nicht entfernt werden. Ein derartiger Zahn kann chirurgisch in einem kleinen schmerzlosen Eingriff in örtlicher Betäubung freigelegt, also zugänglich gemacht werden. Dabei wird eine kleine Befestigung (Bracket) aufgeklebt. An dieser kann der Zahn dann z.B. mit einem Gummizug im Rahmen einer kieferorthopädischen Behandlung in die korrekte Position in der Zahnreihe gezogen werden.

Weitere Informationen: http://www.professor-lindorf.de/de/videos/verlagerter-eckzahn.html

29/01/2016

Im Schlaf führt die Erschlaffung der Muskulatur zum Zurücksinken des Unterkiefers und damit der Zunge. Dadurch kann es zu einer kompletten Verlegung der Atemwege kommen (Schlafapnoe). Die unbewusste Erstickungsreaktion bedeutet einen massiven Stress für den Körper, erholsamer Schlaf wird somit verhindert.

Die operative Vorverlagerung von Ober- und Unterkiefer (bimaxilläre Protrusion) erweitert die Atemwege dauerhaft. Deshalb stellt diese Maßnahme die einzige Therapieoption beim obstruktiven Schlafapnoe-Syndrom (OSAS) dar, die man als Heilung bezeichnen kann – im Gegensatz zu Hilfsmittel wie Atemmaske oder Schnarchschiene.

Gleichzeitig wird dadurch eine Straffung der unteren Gesichtshälfte und Halsweichteile erzielt, das „skelettale Facelift“.

Der Eingriff erfolgt in Vollnarkose mit anschließendem stationärem Aufenthalt in unserer Belegklinik. Das Vorgehen entspricht der bimaxillären Umstellungsosteotomie. Es entfällt aber die kieferorthopädische Behandlung, da die Relation von Ober- und Unterkiefer zueinander nicht verändert wird.

Ob die Methode für den Patienten geeignet ist oder welche alternativen Therapiemöglichkeiten es gibt, muss in einem individuellen Beratungsgespräch auf der Grundlage des schlafmedizinischen Befundes geklärt werden.

Weitere Informationen: http://www.professor-lindorf.de/de/videos/schlafapnoe-operation-bimaxillaeres-advancement.html

29/01/2016

Im Schlaf führt die Erschlaffung der Muskulatur zum Zurücksinken des Unterkiefers und damit der Zunge. Dadurch können je nach Ausmaß störende Schnarchgeräusche auftreten oder bei der Schlafapnoe sogar eine komplette Verlegung der Atemwege. Die unbewusste Erstickungsreaktion bedeutet einen massiven Stress für den Körper, erholsamer Schlaf wird so verhindert. Tagesmüdigkeit, Unfallgefahr im Verkehr oder am Arbeitsplatz, aber auch Herz-Kreislauferkrankungen, Bluthochdruck und Verlust der Libido können die Folge sein.

Die übliche schlafmedizinische Therapie mit einer Überdruckbeatmungsmaske wird von vielen Pateinten als belastend empfunden. Alternativ können wir, wenn es die Zahnsituation zulässt, eine spezielle Schnarchschiene anpassen, die den Unterkiefer vorn hält und so die Atemwege offen hält. Im Gegensatz zu konfektionierten Schnarchschienen schädigt eine individuell angepasste Schiene die Zähne nicht.

Als langfristige Option kann alternativ ggf. auch eine bimaxilläre Protrusion als dauerhafte Heilung der Schlafapnoe diskutiert werden.

Wir beraten Sie gerne auf der Grundlage Ihres schlafmedizinischen Befundes, z.B. aus dem Schlaflabor, vom Lungenarzt oder HNO-Arzt.

Weitere Informationen: https://www.professor-lindorf.de/de/videos/schnarchschiene.html

29/01/2016

Zur Korrektur einer Gesichtsasymmetrie bzw. Skoliose, also einer komplexen Fehlentwicklung im Gesichtsschädelbereich, ist ein operatives Vorgehen in beiden Kiefern nötig, um einen Ausgleich der Fehlstellung zu erzielen.

Das Vorgehen muss individuell geplant werden, wir beraten Sie ausführlich und arbeiten eng mit Ihrem Kieferorthopäden zusammen.

Die Animation veranschaulicht die Problematik etwas vereinfacht.. Durch den chirurgischen Eingriff wird eine möglichst gute Symmetrie des Gesichts angestrebt. Das Vorgehen entspricht dem bei der bimaxillären Umstellungsosteotomie.

Da die Störung in der Regel sehr komplex ist und verschiedenste Strukturen betrifft, erfordert die Korrektur im höchsten Maße die Erfahrung des Operateurs.

Weitere Informationen: http://www.professor-lindorf.de/de/videos/asymmetrie.html

29/01/2016

Zur Behebung komplexer Fehlentwicklungen des Gesichtsschädels ist oft eine Operation beider Kiefer zur Einstellung einer idealen Bisslage und Harmonisierung des Gesichts bzw. Profils nötig. Das Vorgehen wird in einem ausführlichen Beratungsgespräch und mit dem Kieferorthopäden gemeinsam individuell geplant. Wie bei jeder Dysgnathiekorrektur muss der Operateur über viel Erfahrung verfügen, um eine optimale Einstellung der Kiefer für ein funktionell und ästhetisch gutes Ergebnis sicher zu stellen. Vom Kieferorthopäden werden dann zunächst die Zahnbögen so vorbereitet, dass sie nach der Umstellung aufeinander passen.

Der chirurgische Eingriff wird in Vollnarkose durchgeführt und ist mit einem bis zu 1-wöchigen stationären Aufenthalt in unserer Belegklinik verbunden, um das postoperative Risiko zu minimieren.

Obwohl es sich um umfangreiche chirurgische Maßnahmen handelt, berichten die Patienten nur über wenig Schmerzen, die durch unsere Schmerztherapie auch sicher beherrschbar sind. Unvermeidbar sind allerdings Schwellungen und die postoperative Einschränkung beim Kauen während der 6-wöchigen Heilungsphase. Danach kann dann der Kieferorthopäde noch die Feineinstellung der Zähne durchführen, um ein perfektes Endergebnis zu erzielen.

Weitere Informationen: http://www.professor-lindorf.de/de/videos/bimaxillaere-umstellungsosteotomie.html

29/01/2016

Im Kindesalter kann ein zu schmaler Oberkiefer noch rein kieferorthopädisch geweitet werden, im jugendlichen oder erwachsenen Alter ist dies nicht mehr möglich bzw. der Versuch kann die Zähne schädigen.

Ein zu schmaler Oberkiefer kann dann operativ verbreitert werden. Dazu muss eine Dehnapparatur (Hyrax) angebracht werden. Der Oberkiefer wird median gespalten und mit gezielter Schwächung der Gesichtspfeiler mobilisiert (modifizierte Le-Fort-I-Osteotomie). In den Tagen nach der chirurgischen Mobilisierung wird die Dehnschraube schrittweise aufgedreht. Der in den medianen Spalt ständig einwachsende Knochen ist zu diesem Zeitpunkt weich und dehnbar (Callusdistraktion). So kann der Oberkiefer zügig und schmerzfrei geweitet werden, ohne Zähne zu schädigen oder zu kippen.

Als Nebeneffekt verbessert sich durch die Gaumennahterweiterung auch die Nasenatmung.

Weitere Informationen: http://www.professor-lindorf.de/de/videos/chirurgische-gaumennahterweiterung.html

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