DR. HV G. KÖLLING

DR. HV G. KÖLLING Unsere Praxis DR. (HV) GERARD KÖLLING bietet Ihnen das komplette Spektrum moderner Zahnheilkunde. Mein Team und ich freuen uns auf Ihren Besuch.

In unserer Praxis bieten wir Ihnen das komplette Spektrum moderner Zahnheilkunde. Bereits seit 1996 arbeiten wir mit modernen High-Tech Lasern sämtlicher Laserwellenlängen, die in der Zahnheilkunde zur Anwendung kommen, um Ihnen eine schmerzarme, ästhetische, minimalinvasive, ganzheitliche und präventive Zahnheilkunde bieten zu können. Wir möchten Ihnen den Besuch in unseren Praxisräumen so angene

hm wie möglich gestalten. Durch unsere strukturierte Terminplanung werden Ihnen unnötige Wartezeiten erspart. Ihre Zahngesundheit und Ihr perfektes Lächeln sind unsere Motivation! Patientenbewertungen auf DOC-INSIDER: "http://www.docinsider.de/zahnarzt/gerard-kolling-2 #/" und auch auf JAMEDA: "http://www.jameda.de/muenchen/zahnaerzte/laserzahnmedizin/dr-hv-gerard-koelling/uebersicht/80414740_1/"

Dr. Gerard Kölling ist in mehreren Fachgesellschaften Mitglied und nimmt zusammen mit seinem Praxisteam regelmäßig an Fortbildungen teil (siehe Homepage).

23/10/2025
15/08/2025

Haben Sie auch Angst oder fühlen sich unwohl bei der Betäubungsspritze beim Zahnarzt? Wir können diese Angst vermindern - wir behandeln mit modernster Lasertechnologie, besonders schmerzarm und schonend. Informieren Sie sich gerne in unserer Privatpraxis. Wir freuen uns auf Sie!

Wir unseren Patientinnen und Patienten und ihren Familien ein frohes Osterfest!
01/04/2024

Wir unseren Patientinnen und Patienten und ihren Familien ein frohes Osterfest!

Gibt es nachhaltige Lösungen auch für elektrische Zahnbürsten? Viele Verbraucher achten auch bei ihrer Zahnpflege darauf...
16/03/2024

Gibt es nachhaltige Lösungen auch für elektrische Zahnbürsten?
Viele Verbraucher achten auch bei ihrer Zahnpflege darauf, unnötigen Plastikmüll zu vermeiden. Doch gibt es auch für Menschen, die lieber mit einer elektrischen Zahnbürste ihre Zähne putzen, entsprechende Alternativen? Wir stellen Ihnen einige nachhaltige Lösungen für elektrische Zahnbürsten vor.
Knapp ein Drittel der Menschen in Deutschland putzen laut einer Studie von 2022 inzwischen elektrisch. Wer auf nachhaltige Zahnpflegeprodukte Wert legt, der findet auch bei elektrischen Zahnbürsten gute Alternativen. Grundsätzlich haben elektrische Zahnbürsten zwar einen größeren CO2-Fussabdruck, da sie aufwändiger in ihrer Herstellung sind und neben dem Kunststoff des Gehäuses auch elektronische Komponenten und Akkus enthalten, die am Ende der Lebensdauer entsorgt werden müssen. Zudem verbrauchen sie Energie in Form von Strom.
Doch für die Verwendung einer elektrischen Zahnbürste spricht, dass die Reinigung der Zähne nachweislich effektiver ist, als mit einer manuellen Zahnbürste. Das wirkt sich positiv auf die Zahngesundheit aus, was zahnärztliche Eingriffe seltener nötig macht.
Nachhaltige Alternativen
Wer also die Vorteile einer elektrischen Zahnbürste nutzen, aber auch auf Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung achten möchte, dem bieten sich zahlreiche umweltfreundlichere Optionen. Denn mehrere Hersteller bieten mittlerweile Aufsteckbürsten an, die aus pflanzenbasierten und recyclebaren Naturkunststoffen, Bambus oder Maisstärke bestehen und oft auch auf die weit verbreiteten Modelle der Marktführer passen. Diese Materialien sind umweltfreundlicher als herkömmlicher Kunststoff, ihre Herstellung häufig klimaneutral.
Ein regionaler Hersteller bietet im Web sowohl Modelle mit rotierenden Bürsten als auch Schallzahnbürsten an, deren Gehäuse des Handstücks sowie der Ladestation aus recyceltem Kunststoff bestehen. Auch die Aufsteckbürsten dieses Herstellers werden klimaneutral produziert und bestehen zu fast 100 Prozent aus nachwachsenden Rohstoffen.
Auch andere Hersteller bieten bis zu 100% pflanzenbasierte Bürstenaufsätze für elektrische Zahnbürsten aus nachhaltigen Materialien wie Bio-Kunststoff, Bambus oder Maisstärke an. Die Borsten bestehen aus biobasiertem Nylon aus Rizinusöl, einem nachwachsenden Rohstoff. Auch auf unnötige Verpackungen aus Kunststoff verzichten die meisten Hersteller solcher nachhaltigen Produkte. Eine kurze Recherche im Internet erleichtert die Auswahl.
Recycling und Wiederverwertung
Da Zahnbürsten und andere Zahnpflegeprodukte Wegwerfprodukte sind und keine Verpackung, dürfen sie eigentlich nicht im gelben Sack, sondern müssen im Restmüll entsorgt werden. Doch so wird der Kunststoff meist nicht in den Kreislauf zurückgeführt, sondern landet in der Müllverbrennung.
Deshalb gibt es Anbieter, die Programme zur Rücknahme von Zahnbürsten und Aufsätzen anbieten, damit diese ordnungsgemäß recycelt werden. So bietet einer der Marktführer gemeinsam mit einem Recyclingunternehmen ein Recyclingprogramm für Zahnpflegeprodukte jeglicher Art (auch anderer Marken) an. Konventionelle Zahnpflegeprodukte aus Plastik wie Bürsten und Aufsätze, Zahnseidebehälter, Interdentalbürsten und Sticks können gesammelt und kostenlos eingesandt werden, wo der Kunststoff fachgerecht recycelt wird.
Das oben genannte regionale Unternehmen bietet – momentan noch versuchsweise - einen Refurbish-Service an, das heißt, dass defekte elektrische Zahnbürsten eines bestimmten Typs wieder instandgesetzt werden können. Defekte Zahnbürsten aus Retouren werden ebenso wie die Ladestationen sorgfältig repariert, wiederaufbereitet, hygienisch gereinigt und kommen als spezielle Refurbished-Modelle wieder zurück in den Verkauf.
Wie sinnvoll und nachhaltig solche Systeme jedoch sind, muss jede(r) für sich entscheiden.
Wer auf Nachhaltigkeit beim Zähneputzen Wert legt – und das sind laut der oben zitierten Studie bereits drei Viertel der Verbraucher – sollte sich vor dem Kauf genau informieren und nach Herstellern suchen, die sich für Nachhaltigkeit in der Zahnpflege engagieren.

Bei Fragen sprechen Sie uns gerne an!

Whitening-Zahncreme: Wirksam oder schädlich?Strahlend weiße Zähne, wie es die Werbung oft zeigt, sind ein Schönheitsidea...
02/02/2024

Whitening-Zahncreme: Wirksam oder schädlich?
Strahlend weiße Zähne, wie es die Werbung oft zeigt, sind ein Schönheitsideal. Zähne sollen nicht nur gesund, ebenmäßig und gerade sein, sondern auch möglichst weiß. Verfärbte oder gelbe Zähne wirken dagegen unästhetisch. Viele Menschen nutzen deshalb Zahncremes, die ihre Zähne aufhellen sollen, so genannte Whitening- Zahncremes. Doch wie wirksam sind solche Präparate?
Warum verfärben sich die Zähne überhaupt?
Mit verantwortlich für Verfärbungen sind unter anderem Säuren, in die Zucker im Mund umgewandelt werden oder die wir mit der Nahrung bzw. mit Flüssigkeiten, (z.B. Weinsäure im Wein, Essigsäure im Essig, Zitronensäure etc.) aufnehmen. Diese greifen den Zahnschmelz an und rauen ihn auf. So können sich Pigmente aus Nahrungsmittteln, Getränken bzw. Gewürzen stärker in der Zahnsubstanz ablagern und diese schneller verfärben. Mangelhafte Zahnpflege führt zur Bildung von Zahnstein, der dafür verantwortlich ist, dass Verfärbungen hartnäckiger am Zahnschmelz haften. Lebensmittel bzw. Genussmittel, wie Kaffee, Rotwein und Tee, aber auch Nikotin bilden Ablagerungen oder Flecken auf den Zähnen. Zudem werden unsere Zähne auch mit zunehmendem Alter immer dunkler.
Wie funktionieren Whitening- Zahncremes?
Zahncremes mit Whitening-Funktion enthalten meist Phosphate, die Zahnbeläge lockern, sowie Pyrophosphate, die die Bildung von Zahnstein verhindern sollen. Manche Hersteller setzen auch den bläulichen Farbstoff Blue Covarine (CI 74160) ein, der die Zähne kurzfristig weniger gelb erscheinen lässt, indem er sich auf der Zahnoberfläche ablagert.
Zudem sind in Whitening-Zahncremes mehr Putzkörper enthalten, die Beläge und äußerliche Verfärbungen entfernen sollen. Putzkörper wirken wie Schleifpapier. Man spricht vom Abrasionswert einer Zahncreme, auch RDA-Wert (Radioactive Dentin Abrasion). Dieser sollte nicht höher als 150 liegen, andernfalls würde der Zahnschmelz angegriffen. Gerade, wenn solche Cremes täglich verwendet werden, können Zähne Schaden nehmen, vor allem empfindliche Zähne mit freiliegenden Zahnhälsen, das bedeutet, es wird zu viel gesunde Zahnhartsubstanz abgetragen. Empfindliche Zähne werden dadurch noch empfindlicher.
Wie wirksam sind Whitening-Zahncremes?
Die Stiftung Warentest hat im Herbst 2023 zwölf Zahnweiß-Zahncremes getestet, alle Produkte haben einen mittleren oder hohen Abrasionswert. Laut Stiftung Warentest entfernen sie äußerliche Verfärbungen von Tee, Rotwein oder Tabak zwar zuverlässig, aber auf Kosten gesunder Zahnhartsubstanz.
Doch sind sie kein Wundermittel: einen besonderen "Whitening-Effekt" bewirken solche Zahncremes nicht dauerhaft. Selbst wenn eine geringfügige Aufhellung eintritt, verflüchtigt sich diese wieder nach kurzer Zeit. Auch können Whitening-Zahncremes die Zähne nicht weißer machen, als den ursprünglichen natürlichen Zahnfarbton. Die Kosmetikverordnung erlaubt Zahncremes auch nur die Reinigung von Zähnen, sie zu schützen und dabei zu helfen, sie in gutem Zustand zu halten. Verändern dürfen sie die Zahnsubstanz allerdings nicht.
Auch die meisten herkömmliche Zahncremes erzielen den oben beschriebenen Erfolg von Zahnweiß-Pasten, denn auch sie enthalten Putzkörper. Dafür muss man meist deutlich weniger Geld ausgeben als für spezielle Whitening-Zahncremes. Um das natürliche Weiß der Zähne zu stärken, sollten Zahncremes (für Erwachsene) grundsätzlich mindestens 1,4 mg Fluorid pro Gramm Zahnpasta enthalten.
Beim Kauf einer Zahncreme sollte man darauf achten, das diese einen geringen Abrasionswert (RDA Wert) hat..
Kinder sollten Whitening-Cremes und Produkte überhaupt nicht verwenden, da ihr noch weicher Zahnschmelz von diesen Produkten angegriffen wird.
Kann man Verfärbungen der Zähne vermeiden?
Natürlich könnte man Lebensmittel wie Tee, Kaffee, Rotwein, etc. einschränken, die für Verfärbungen verantwortlich sind. Absolute Präventionsmaßnahme gegen verfärbte Zähne ist aber regelmäßiges und gründliches Zähneputzen - gerade nach dem Genuss der oben genannten Getränke. Ohne eine gründliche Zahnpflege bilden sich sowohl Beläge als auch Zahnstein, die Verfärbungen entstehen lassen. Noch ein wichtiger Tipp, man sollte nach dem Essen ca. eine halbe Stunde warten und dann erst Zähne putzen.
Alternative Zahnaufhellungsmittel
Anstatt auf teure Whitening-Produkte aus dem Drogeriemarkt kann man auch auf natürliche Zahnaufhellungsmittel zurückzugreifen wie Natron, Backpulver oder Aktivkohle. Durch sanftes Reiben werden oberflächliche Verfärbungen reduziert.
• Natron wurde schon von unseren Großmüttern als natürliches Zahnpflegemittel verwendet. Es kann Verfärbungen entfernen und den pH-Wert im Mundraum ausgleichen. Einfach eine Prise Natron auf die Zahnbürste geben und wie gewohnt die Zähne putzen.
• Eine vergleichbare Wirkung hat Backpulver (Natriumbicarbonat), das als natürlicher Zahnaufheller verwendet wird.
• Auch Aktivkohle wird oft in Zahnpflegeprodukten verwendet, da sie aufgrund ihrer porösen Struktur und ihrer adsorbierenden Eigenschaften Verfärbungen und Flecken von den Zähnen entfernt.
Was kann Ihr Zahnarzt für weiße Zähne tun?
Eine regelmäßige professionelle Zahnreinigung bei uns entfernt Beläge und Zahnstein und wird Ihre Zähne dadurch deutlich aufhellen, außerdem beugen Sie Karies und Parodontitis (umgangssprachlich Parodontose) vor.
Wer darüber hinaus seine Zähne langfristig aufhellen möchte, kann bei uns ein professionelles Bleaching durchführen lassen. Dabei gibt es verschiedene Bleaching-Methoden. Alle diese Bleachingmethoden sind unbedenklich und schädigen die Zahnhartsubstanz nicht.
Wir beraten Sie gerne dazu.

Plastik in der Zahnpflege(Einmal-)Plastik ist in der Zahnpflege leider noch weit verbreitet. Seien es Zahnbürsten, Zahns...
29/12/2023

Plastik in der Zahnpflege
(Einmal-)Plastik ist in der Zahnpflege leider noch weit verbreitet. Seien es Zahnbürsten, Zahnseidehalter, Interdentalbürsten oder Zahncremes. Fünf Tuben Zahnpasta verbrauchen die Deutschen jährlich im Schnitt, rund 413 Millionen Tuben Zahnpasta werden gekauft. Der größte Teil davon in konventioneller Form, d.h. nicht nachhaltig verpackt, sondern in einer Plastiktube oder einem Spender. Aneinandergereiht würde das zweimal die Strecke von der Erde bis zum Mond und zurück ergeben. Geht man von einem durchschnittlichen Gewicht von ca. 11 Gramm pro leerer Plastiktube aus, dann entstehen allein in Deutschland etwa 4.510 Tonnen Plastikmüll pro Jahr nur durch Zahnpastatuben und -spender.
Plastik aus der Tube
Doch nicht nur das Plastikmaterial der Tube ist ein Umweltproblem. Oft enthalten konventionelle Zahncremes zudem Partikel aus Mikroplastik oder Mikroplastikperlen/Microbeads, die entweder als Schleifmaterial Beläge von den Zähnen entfernen sollen, oder Kunststoff in anderen Aggregatzuständen wie die Plastikverbindung „PVM/ MA Copolymer als Bindemittel.
Kläranlagen können Mikroplastik jedoch nicht vollständig aus dem Abwasser entfernen. Auf diese Weise gelangt Mikroplastik nach dem Putzvorgang in den Wasserkreislauf, was nicht nur die Gewässer und die Umwelt belastet, sondern auch unsere Gesundheit. Denn zum einen schlucken wir auch geringe Mengen von Zahnpasta inkl. dem Mikroplastik. Zudem gelangt es über die Nahrungskette früher oder später wieder zu uns zurück.
Was ist Mikroplastik?
Unter Mikroplastik versteht man kleinste Kunststoffteilchen, wobei allgemein zwischen Large Microplastic Particles (1 mm bis 5 mm) und Small Microplastic Particles (1 μm bis 1 mm) unterschieden wird. Es entsteht durch chemisch-physikalische oder biologische Zersetzungsprozesse oder Abrieb von Reifen und Fasern aus Kunststoffkleidung. Kosmetikartikeln wie Zahnpasta, Peeling Produkten und Duschgel wird teilweise noch immer Mikroplastik zugesetzt. Auch in Reinigungsmitteln, als Additive in Lacken und Farben oder bei Beschichtungsmitteln für Textilien ist Mikroplastik enthalten.
Mittlerweile ist Mikroplastik überall in der Natur zu finden und kann mit den heute existierenden Möglichkeiten nicht mehr entfernt werden. Den Großteil des Mikroplastiks nimmt der Mensch über die Nahrungsaufnahme und das Einatmen auf. Insgesamt bis zu 5 Gramm wöchentlich, was dem Gewicht einer Kreditkarte entspricht. Aktuelle Studien haben Mikroplastik im menschlichen Darm, der Lunge und im Blutkreislauf gefunden. Noch wissen Experten nicht genau, welche Auswirkungen dies auf die menschliche Gesundheit hat, doch sie warnen, dass bedeutende gesundheitliche Probleme mit Mikroplastik in Verbindung gebracht werden könnten.
Zahncreme mit Mikroplastik vermeiden
Eigentlich ist Mikroplastik in Zahncremes bereits seit 2014 verboten, doch die Vorschriften sind äußerst löchrig und die EU räumt lange Übergangfristen für die Verwendung von Mikroplastik von vier bis zwölf Jahren ein, je nach Komplexität der Herstellung und der Verfügbarkeit geeigneter Alternativen zu Mikroplastik.
Viele konventionelle Hersteller haben zwar angekündigt, Mikroplastik aus ihren Produkten zu verbannen. Doch sie definieren Mikroplastik unterschiedlich und erkennen zwar ganz bestimmte (feste) Kunststoffe wie Polyethylen (PE) als Mikroplastik an, nicht jedoch Kunststoffe wie Nylon-12, Acrylates Copolymer oder Acrylate Crosspolymer. Doch auch diese und viele andere Stoffe sind laut Umweltschutzorganisationen wie Greenpeace und BUND als Mikroplastik einzustufen. Selbst wenn also feste Plastikpartikel seltener zu finden sind, können konventionelle Zahncremes zum Beispiel PVM/MA Copolymer enthalten. Auch solche wasserlöslichen Stoffe sind schwer abbaubar und wirken sich negativ auf die Umwelt aus.
Im Rahmen eines "Zero Pollution" Aktionsplans hat sich die EU nun 2023 verpflichtet, bis 2030 eine Reduzierung von 30 Prozent des Mikroplastikabfalls zu erreichen. Seit Oktober 2023 ist der Einsatz von erdölbasiertem Mikroplastik als Schleifmittel in Zahncremes verboten. Zu anderen Zwecken, zum Beispiel als Binde- oder Trübungsmittel, können Mikroplastik und weitere Kunststoffe aber noch immer enthalten sein.
Der folgende Beitrag der Verbraucherzentrale enthält eine Liste der chemisch hergestellten Plastikzusätze in Kosmetikprodukten (nicht nur Zahncremes):
https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/umwelt-haushalt/produkte/mikroplastik-und-kunststoffe-in-kosmetik-und-im-meer-26381
Nachhaltige Alternativen
Wir empfehlen im Zweifelsfall - fluoridhaltige - Zahnpasta von zertifizierten Naturkosmetik-Herstellern zu verwenden, da diese auf solche bedenklichen Inhaltsstoffe verzichten und ohne jegliches Mikroplastik und flüssige Kunststoffe auskommen. So lassen sich Plastikmüll und Mikroplastik reduzieren.
Viele Bio-Zahncremes sind ohne Fluorid, doch weil Fluorid den Zahnschmelz widerstandsfähiger gegen Karies macht, sollte man nur solche mit Fluorid benutzen. Auch Testplattformen wie Öko-Test und Stiftung Warentest bewerten Fluorid als positiv bei der Bewertung von Zahnpflegeprodukten.
Weitere Informationen zum Thema Flourid gibt es in einem gesonderten Artikel unseres Blogs.

Ist Fluorid für die Zähne wichtig?Kontroverse Aussagen (in diversen Internetforen) zu Fluorid in Zahncremes verunsichern...
15/12/2023

Ist Fluorid für die Zähne wichtig?
Kontroverse Aussagen (in diversen Internetforen) zu Fluorid in Zahncremes verunsichern viele Menschen. Ist Fluorid nun wichtig für den Körper (und die Zähne im Besonderen) oder eher schädlich? Oft bestimmen Mythen und Halbwissen die Diskussion im Web.
Dazu sollte man wissen, was Fluorid eigentlich ist und wofür es im Organismus gebraucht wird. Fluorid ist ein wichtiges Spurenelement, das neben anderen Mineralstoffen für die Festigkeit von Knochen und Zähnen sorgt. Hauptquellen sind fluoridiertes Speisesalz sowie Trink- und Mineralwasser. Auch in Fisch und Meeresfrüchten sowie in Schwarztee ist Fluorid enthalten.
In der Zahnpflege ist Fluorid ein essenzieller Bestandteil, denn es härtet primär den Zahnschmelz und remineralisiert ihn, wodurch dieser widerstandfähiger gegen Säuren wird. Nicht nur Fruchtsäfte oder saure Lebensmittel enthalten solche Säuren, auch Zucker wird im Mund in Säure umgewandelt und trägt dazu bei, den Zahnschmelz anzugreifen und Mineralien aus der Zahnoberfläche herauszulösen. Dadurch wirkt Fluorid vorbeugend gegenüber der Entstehung von Karies. Über 300.000 wissenschaftliche Untersuchungen haben die positive Wirkung von Fluorid nachgewiesen. Deshalb wird es bereits seit den 50er-Jahren vielen Zahncremes zugesetzt.
In großen Mengen eingenommen würde es Krankheiten eher forcieren und seine Schutzwirkung ins Gegenteil umkehren. So können chronisch geringfügige Überdosierungen von Fluorid Zahnschäden (Dentalfluorose) verursachen – insbesondere bei Kindern bis ca. 6 Jahren – sichtbar als Flecken und Verfärbungen auf den (Milch-)Zähnen.
Bei Erwachsenen ist eine Überdosierung durch fluoridhaltige Zahncremes so gut wie ausgeschlossen, denn die Mengen, die beim Zähneputzen in den Körper gelangen, sind sehr gering und durch das Ausspülen verringert sich der Fluoridgehalt zusätzlich. Der Fluoridgehalt wird durch die Gesundheitsbehörden streng überwacht.
Lieber alternative Zahnpflegeprodukte ohne Fluorid verwenden?
Auch alternative Zahncremes ohne Fluorid reinigen die Zähne - meist genauso gut wie herkömmliche Produkte, denn die Reinigungsleistung einer Zahncreme wird nicht durch das Fluorid, sondern vor allem durch die Putzkörper aus Schlämmkreide oder Marmorpulver erzielt, die Zahnbeläge abschmirgeln. Doch alternative Zahnpasta-Produkte ohne Fluorid bieten eben keine Kariesprophylaxe durch Remineralisierung.
Fluoridhaltige Zahncreme für Kinder?
Auch Kinder benötigen Fluorid, aber weil Kleinkinder beim Zähneputzen die Zahncreme öfter mal herunterschlucken, sollten sie keine fluoridhaltige Zahncreme für Erwachsene benutzen. Stattdessen sind spezielle Kinderzahnpasta-Produkte empfehlenswert, denn sie enthalten wenig Fluorid und dies abgestimmt auf das Alter des Kindes.
Sobald bei älteren Kindern mit ca. sechs Jahren der Zahnwechsel eintritt, empfiehlt die Bundeszahnärztekammer (BZAEK) die Anwendung einer fluoridhaltigen Zahnpasta.
Auch hier gibt es spezielle Zahncremes für Kinder ab 6 Jahren, die milder bzw. angenehmer schmecken, als Zahncremes für Erwachsene und dennoch die empfohlene Fluoridmenge enthalten.
Doch auch die Verwendung fluoridhaltiger Zahnpasta bietet keine Garantie, kein Karies zu bekommen. Wer häufig zuckerhaltige Nahrungsmittel oder Getränke zu sich nimmt und/oder seine Zähne nicht regelmäßig putzt, ist trotzdem einem erhöhten Risiko ausgesetzt. Regelmäßige Kontrolltermine beim Zahnarzt sollten deshalb sowohl bei Kindern als auch Erwachsenen eingehalten werden.

Zahnseide, ein leidiges Thema? Eigentlich sollten wir sie viel öfter benutzen, am besten regelmäßig. Doch herkömmliche Z...
02/09/2023

Zahnseide, ein leidiges Thema?
Eigentlich sollten wir sie viel öfter benutzen, am besten regelmäßig. Doch herkömmliche Zahnseide besteht meist aus Nylon und ist in einem Plastikspender verpackt. So landet der Nylonfaden nach Gebrauch meterweise im Müll. Nicht nachhaltig also.
Mittlerweile gibt es aber auch hier nachhaltige Alternativen aus natürlichen Materialien, z.B. aus Naturseide, Bambus, Maisstärke oder auf Basis von Rizinusöl. Diese sind biologisch abbaubar, enthalten kein Mikroplastik und hinterlassen keinen schädlichen Abfall.
Damit plastikfreie Zahnseide wirklich umweltfreundlich ist, sollte auch der Spender entsprechend wiederverwendbar sein, zum Beispiel aus Glas oder Blech.

Interdentalbürsten

Zur effektiven Prophylaxe von Zahn- und Zahnfleischerkrankungen wie Karies oder Parodontitis können neben der Zahnseide auch so genannte Interdentalbürsten zur Pflege der Zähne bzw. Zahnzwischenräumen verwendet werden. Interdentalbürsten sind für viele Menschen einfacher zu handhaben als Zahnseide. Sie sind in verschiedenen Größen erhältlich und bestehen meist aus Kunststoff. Interdentalbürsten sollten bereits nach mehrmaligem Gebrauch ausgetauscht werden, was wiederum Plastikmüll verursacht.

Aber auch hier gibt es, wie bei den Zahnbürsten einige Anbieter von umweltfreundlichen Alternativen aus Bambus.

Flosser oder Floss Pics

Flosser oder Floss Pics sind Y-förmige Zahnseidehalter, die einfach und bequem zu benutzen und ideal für unterwegs sind. Auch hier gibt es ökologische Alternativen zu herkömmlichen Zahnseidehaltern aus Kunststoff: Flosser aus Maisstärke oder Bambus, tierversuchsfrei und vegan, in umweltfreundlicher Verpackung aus Papier oder Karton. Aber auch wiederverwendbare Zahnseidehalter aus Edelstahl.


Zungenreiniger

Zungenreiniger helfen, Bakterien auf der Zunge zu entfernen und so die Mundgesundheit zu verbessern und Mundgeruch vorzubeugen. Es gibt viele wiederverwendbare Produkte aus Metall wie Kupfer oder Edelstahl, aber auch alternative Produkte aus Bambus.


Mundwasser:

Auch wenn eine Mundspülung das Zähneputzen nicht ersetzen kann, ist sie oft eine sinnvolle Ergänzung zur Mundhygiene. Dabei sollten Mundspülungen, die Alkohol oder andere schädliche Chemikalien enthalten, durch natürliche Mundspülungen auf pflanzlicher Basis ersetzt werden.

Herkömmliche Mundspülungen sind meist nur in Plastikflaschen erhältlich. Aber auch hier gibt es ökologische Alternativen, die zum Großteil vegan, glutenfrei und tierversuchsfrei sind. Alle Zutaten stammen aus biologischem Anbau, teilweise aus fairem Handel und sind "Made in Germany". Abgefüllt in recycelten Glasflaschen oder Mehrweggläsern und -flaschen.

Eine Alternative sind auch Mundspül-Tabletten. Diese werden in Wasser aufgelöst und dann als Mundspülung verwendet. Das spart Verpackungsmüll.


Jahrtausendealte ökologische Alternative: Zahnputzholz
Und schließlich eine Methode, die im arabischen und ostafrikanischen Kulturkreis seit Jahrtausenden zur Mundhygiene verwendet wird: Miswak oder Siwak, ein Zahnputzholz aus einem Zweig oder Wurzelstück des Zahnbürstenbaums oder aus Süßholz. Seine Verwendung lässt sich bis zu den Babyloniern in der Mitte des 4. Jahrtausends v. Chr. zurückverfolgen. Der Zahnbürstenbaum wächst in den Wüsten Arabiens, Ostafrikas und des Nahen Ostens. Er vereint die Eigenschaften von Zahnbürste und Zahnpasta, denn Miswak enthält von Natur aus zahnreinigende, zahnschützende und remineralisierende Substanzen. Für die Zahnreinigung mit Miswak braucht man weder Wasser noch Zahnpasta. Stattdessen wird ein kleines Stück Zahnputzholz gekaut.
Kein Abfall, keine Schadstoffe. Was will man mehr?

Bei der Zahnpflege fällt eine Menge Plastikmüll an. Doch es gibt plastikfreie und nachhaltige Alternativen für Ihre Zahn...
23/08/2023

Bei der Zahnpflege fällt eine Menge Plastikmüll an.

Doch es gibt plastikfreie und nachhaltige Alternativen für Ihre Zahnhygiene.
Alle paar Wochen werfen wir unsere alte Zahnbürste in den Müll, Zahnpastatuben sind heute auch meist aus Plastik und auch Zahnseide aus Kunststoff landet meterweise im Mülleimer. Das sind allein in Deutschland tausende Tonnen Plastikmüll jedes Jahr. Dabei gibt es heute bereits zahlreiche Alternativen, mit denen man seine Zahnpflege nachhaltiger und plastikfrei gestalten kann.
Nachhaltigkeit spielt auch in der Zahnpflege eine immer wichtigere Rolle. Wichtige Aspekte sind dabei Ressourcenschonung und umweltfreundliche Inhaltsstoffe, Langlebigkeit und Verpackung, aber auch tierversuchsfreie Produkte und fairer Handel. Indem wir uns für nachhaltige Alternativen entscheiden, tragen wir dazu bei, die Umwelt und ihre Ressourcen zu schützen, Gesundheit zu fördern und soziale Verantwortung zu übernehmen.
Nachhaltige Zahnpflegeprodukte setzen auf umweltfreundliche, wiederverwendbare oder biologisch abbaubare Materialien, achten auf den sparsamen Einsatz von Wasser, Energie und anderen (fossilen) Ressourcen während der Herstellung und Nutzung und verzichten auf übermäßige (Plastik-)Verpackungen
Nachhaltige Alternativen zu Zahnbürsten aus Kunststoff
Eine Zahnbürste sollte spätestens alle 3 Monate erneuert werden, das im Schnitt vier Zahnbürsten pro Jahr (oder Bürstenköpfe einer elektrischen Zahnbürste). Bei etwa 77 Mio. zähneputzenden Menschen in Deutschland und einem durchschnittlichen Gewicht von 15 Gramm pro Bürste sind das über 4.600 Tonnen Kunststoffmüll im Jahr. Dazu kommt die Kunststoffverpackung mit ähnlichem Gewicht. Ein gewaltiger Müllberg aus Plastik, der hier jedes Jahr im Müll landet. Viel zu schade und nicht nachhaltig!
Wer sich stattdessen für nachhaltige Alternativen entscheidet, trägt dazu bei, den Müll zu reduzieren und die Umwelt zu schützen. Es gibt heute verschiedene nachhaltige Alternativen zu Zahnbürsten aus Kunststoff:
· Zahnbürsten aus nachwachsenden Rohstoffen, z.B. Bambus: Die Zahnbürsten haben einen Griff aus Bambus, einem nachhaltigen und schnell nachwachsenden Material. Die Borsten bestehen entweder auch aus Bambusfasern oder aus bis zu 100% Nylon-4 (Bio-Nylon, das biologisch abbaubar ist). Die biobasierten Borsten werden z.B. aus Rizinusöl gewonnen, das frei von BPA (Bisphenol A) ist und kein Erdöl enthält. Auch Zahnbürsten aus Holzabfällen werden angeboten.
· (Elektrische) Zahnbürsten aus recyceltem Kunststoff: Diese Zahnbürsten bestehen aus recycelten Materialien wie Plastikflaschen oder anderen Kunststoffabfällen und helfen, den Einsatz von neuem Kunststoff zu reduzieren.
· Zahnbürsten mit austauschbaren Köpfen: Es gibt auch Zahnbürsten, bei denen nur der Bürstenkopf bzw. Bürstenaufsatz für die elektrische Zahnbürste ausgetauscht werden muss, während der Griff wiederverwendet wird. Sie werden aus nachhaltigen Materialien wie Bio-Kunststoff, Bambus oder Maisstärke hergestellt. Diese Materialien sind umweltfreundlicher als herkömmlicher Kunststoff.
· Auch die Verpackungen der nachhaltigen Alternativen sind meist aus unbehandeltem zertifiziertem Karton statt Kunststoff.
Seine Zähne plastikfrei zu putzen ist also kein Problem, denn es gibt zahlreiche nachhaltige Alternativen. Ein Wermutstropfen ist vielleicht, dass viele dieser Produkte nicht einfach im Laden, sondern nur in Online-Shops im Internet zu finden sind. Aber die Mühe einer Bestellung lohnt sich, noch dazu, wenn man gleich die Menge eines Jahres für die ganze Familie bestellt. Denn um Plastikmüll zu vermeiden und die Umwelt zu schützen, sollten wir manchmal einen Schritt mehr tun.

Nachhaltige Alternativen zu herkömmlicher Zahnpasta Zu einer nachhaltigen Zahnpflege gehört zum einen die Vermeidung von...
13/08/2023

Nachhaltige Alternativen zu herkömmlicher Zahnpasta
Zu einer nachhaltigen Zahnpflege gehört zum einen die Vermeidung von (Plastik-)Müll, aber auch von schädlichen Inhaltsstoffen. War Zahnpasta bisher oft ein Alltagsmittel, über deren Inhaltsstoffe sich die wenigsten Menschen Gedanken gemacht haben, hat sich das geändert. Immer mehr Verbraucher sind heute bezüglich bestimmter Inhaltsstoffe in Zahnpflegeprodukten oder Kosmetika aufgeklärter denn je und suchen ganz bewusst nach Produkten, die diese Inhaltsstoffe nicht enthalten.
So enthalten viele herkömmliche Zahnpasten Mikroplastik als Peelingmittel oder andere chemische Stoffe, die nicht nur für die Gesundheit problematisch sind, sondern auch für die Natur, insbesondere wenn sie in großen Mengen in die Umwelt gelangen oder sich dort anreichern. So können Mikroplastikpartikel von Kläranlagen oft nicht vollständig aus dem Abwasser entfernt werden und gelangen in die Gewässer, wo sie die Umwelt über viele Jahre belasten.
Weitere Inhaltsstoffe in Zahnpasta, die potenziell schlecht für Mensch und Umwelt sein können:
· Triclosan: Dieser antibakterielle Inhaltsstoff wird in einigen Zahnpasten verwendet. Triclosan kann sich in der Umwelt anreichern und negative Auswirkungen auf Wasserorganismen haben.
· Natriumlarylsulfat (Sodium Lauryl Sulfate - SLS): Das Tensid ist eine Substanz, die dafür sorgt, dass Zahnpasta schäumt. Doch sie kann die Schleimhäute reizen und Aphthen, also kleine schmerzende Geschwüre im Mundraum verursachen.
· Fluorid: Obwohl Fluorid in Zahnpasta zur Kariesprävention wichtig ist, kann es in hohen Konzentrationen schädlich für Wasserorganismen sein, wenn es in Gewässer gelangt.
· Gleiches gilt für Titan­dioxid, einem Farbstoff, der vor allem in weißen Zahnpasten enthalten ist. Für die Zahnpflege ist er nicht relevant, belastet aber nicht nur das Wasser und die Umwelt. Im Mai 2021 hat die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (Efsa) den Zusatz­stoff als „nicht mehr sicher“ einge­stuft. Sie konnte den Verdacht einer erbgutschädigenden Wirkung nicht entkräften.
· Weitere potenziell schädliche Inhaltsstoffe von Zahncremes sind Konservierungsstoffe, Stabilisatoren, Keimhemmer, Schwermetalle wie Zink, etc., wie die Stiftung Warentest vor kurzem berichtet hat.

Nachhaltige Alternativen zu Zahnpasta


· Alternative Zahnpasta: Viele der Hersteller herkömmlicher Zahnpasten, aber auch zahlreiche Naturkosmetik-Hersteller und Startups bieten mittlerweile umweltfreundliche(re) Alternativen, die auf die oben genannten umstrittenen Inhaltsstoffe sowie auf Konservierungsmittel, Emulgatoren, Stabilisatoren und Farbstoffe größtenteils verzichten.
Stattdessen kommen natürliche Inhaltsstoffe wie Natron, Salz, Aloe Vera oder ätherische Öle wie Minze oder Teebaumöl zum Einsatz. Auch Pasten auf Basis von Aktivkohle werden angeboten. Zudem sind alternative Zahnpasten oft tierversuchsfrei und/oder 100% vegan.

· Zahnpulver: Auch Zahnpulver besteht aus natürlichen Inhaltsstoffen wie Kreide, Natron, Salz, Xylit, Kräuter- und Pflanzenextrakten oder Mineralien. Es wird auf die Zahnbürste aufgetragen und wie normale Zahnpasta verwendet.

· Zahntabletten: Zahntabs (denttabs) sind kleine Tabletten, die zunächst zerkaut werden und sich im Mund zu einer Zahnpasta verwandeln. Damit putzt man sich dann wie gewohnt die Zähne. Die Tabs sind in verschiedenen Geschmacksrichtungen erhältlich.

· Feste Zahnpasta: Ähnlich wie bei Shampoos und Deos, gibt es auch feste Zahnpasta am Stiel. Vor dem Putzen, wird einfach mit der angefeuchteten Zahnbürste einige Male über das Zahnpasta-Stück gestrichen. Die Inhaltsstoffe haben eine antibakterielle Wirkung und kommen aus kontrolliert biologischem Anbau, sind vegan und umweltfreundlich.
Auch die Verpackung der Zahnpflegeprodukte spielt eine wichtige Rolle für die Nachhaltigkeit. Statt in Plastiktuben sind nachhaltige Zahnpflegeprodukte meist in umweltfreundlicher Verpackung aus recyceltem oder biologisch abbaubarem Material wie zertifiziertem Karton verpackt. Tuben werden aus nachwachsenden Rohstoffen wie Zuckerrohr gefertigt oder die Hersteller nutzen Glas- oder Weißblech-Behälter. Die Verpackungen können nach dem Gebrauch einfach recycelt oder kompostiert werden.

Selbstgemachte Zahnpasta: Eine weitere nachhaltige Alternative ist die Herstellung von Zahnpasta zu Hause. Es gibt zahlreiche Rezepte im Internet, die natürliche Zutaten wie Kokosöl, Kreide, Natron und ätherische Öle verwenden.
Doch nicht alle nachhaltigen Zahnpasta-Alternativen haben die gleiche Reinigungs- und Vorbeugungswirkung wie herkömmliche Zahnpasta. So verzichten viele Naturkosmetik-Marken bewusst auf Fluorid. Es ist deshalb ratsam, abzuwägen, ob die gewählte Alternative auch die Zahn- und Mundgesundheit ausreichend unterstützt, sprechen Sie uns bei Rückfragen einfach an.

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