23/05/2026
Du kennst das vielleicht selbst:Du knirschst nachts mit den Zähnen, wachst morgens verspannt auf und hast schon vieles ausprobiert – ohne echte Veränderung. Die Schiene hilft kaum, vielleicht gab es sogar schon eine Nasen-OP, aber die Beschwerden bleiben.
Was viele nicht wissen: Über 80 % der Menschen mit Zähneknirschen haben nachts Atemprobleme. Der Körper versucht dabei oft unbewusst, die Atemwege freizuhalten – der Kiefer spannt an, die Muskulatur arbeitet, die Zähne pressen oder knirschen.
Zähneknirschen ist deshalb häufig nicht nur Stress, sondern ein mögliches Warnsignal deines Körpers.
Atmung, Schlaf, Kiefer, Zunge und Nase hängen eng zusammen. Wenn nachts die Atmung nicht stabil ist, kann sich das durch Schnarchen, Mundatmung, Erschöpfung oder eben Zähneknirschen zeigen. Genau deshalb reicht es oft nicht, nur einzelne Symptome zu behandeln.
Viele Betroffene bekommen für jedes Symptom eine einzelne Lösung: eine Schiene gegen das Knirschen, eine Behandlung gegen Schnarchen oder eine OP für die Nase. Doch häufig bleiben die Beschwerden bestehen, weil die eigentlichen Zusammenhänge übersehen werden. Dabei dürfen weder die Zähne noch die Nase isoliert betrachtet werden – oft stecken hinter scheinbar unterschiedlichen Symptomen dieselben Ursachen in den oberen Atemwegen.
Als atemwegsorientierte Zahnärztin und spezialisierter HNO-Arzt schauen wir deshalb interdisziplinär und ganzheitlich auf den gesamten Atemweg, den Schlaf und die Funktion von Kiefer, Zunge und Nase. Denn nur wenn man die Ursache versteht, kann nachhaltige Veränderung entstehen.
Am 27. Juni bieten wir in München eine interdisziplinäre Sprechstunde an für Erwachsene, die:• nachts mit den Zähnen knirschen oder pressen• schnarchen oder schlecht Luft bekommen• häufig mit offenem Mund schlafen• morgens erschöpft aufwachen• trotz vieler Behandlungen keine klare Ursache gefunden haben
Wir schauen ganzheitlich auf Atmung, Schlaf und mögliche Zusammenhänge dahinter.
Wenn du mehr erfahren möchtest, schreib uns einfach eine DM