Spreewaldpraxis für Zahnmedizin/ Oralchirurgie

Spreewaldpraxis für Zahnmedizin/ Oralchirurgie Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Spreewaldpraxis für Zahnmedizin/ Oralchirurgie, Zahnarzt, Kasernenstraße 4, Lübben (Spreewald), Lübben.

05/08/2026
01/08/2026
30/05/2026
30/05/2026

Spatzen haben früher eng mit Menschen zusammengelebt, doch heute sind ihre Bestände in ganz Europa deutlich zurückgegangen. Studien haben gezeigt, dass der Haussperling seit den 1980er Jahren einen großen Teil seiner Population verloren hat – mit Hunderten Millionen weniger Vö**ln als früher.

Im Gegensatz zu Vö**ln, die in Bäumen nisten, sind Haussperlinge stark auf kleine Nischen in Gebäuden angewiesen, wie Mauerspalten, Dachlücken oder andere Hohlräume. Durch moderne Bauweisen, Sanierungen und versiegelte Fassaden sind diese Nistplätze immer seltener geworden.

Spatzen sind sehr standorttreu und kehren oft jedes Jahr an denselben Nistplatz zurück. Wenn dieser verschwindet, haben sie oft Schwierigkeiten, neue Orte zu finden, was ihren Bruterfolg verringert.

Städtische Lebensräume, die früher Nahrung, Schutz und Vielfalt geboten haben, sind heute oft glatter und weniger geeignet. Auch kleine Grünflächen und samenbildende Pflanzen sind zurückgegangen, wodurch Insekten als wichtige Nahrungsquelle fehlen.

Während sich andere Vogelarten besser anpassen, bleiben Spatzen stark an menschliche Bauwerke gebunden. Ihr Rückgang zeigt die Auswirkungen von Lebensraumverlust, Nahrungsmangel und moderner Architektur.

Wir können dennoch helfen. Bei Renovierungen können kleine Öffnungen erhalten oder durch spezielle Niststeine und Dachziegel ersetzt werden. Nistkästen an Gebäuden sowie heimische Pflanzen und Wasserquellen auf Balkonen oder in Gärten können ebenfalls unterstützen. Auch begrünte Fassaden können einen Unterschied machen.

Jede kleine Nische zählt – und bringt ein Stück Leben zurück in unsere Städte.

Bilder wurden mit KI generiert und dienen lediglich zur Veranschaulichung.

Quellen: Burns, F., Eaton, M. A., Burfield, I. J., Klvaňová, A., Šilarová, E., Staneva, A., & Gregory, R. D. (2021). Abundance decline in the avifauna of the European Union reveals cross-continental similarities in biodiversity change. Ecology and Evolution, 11, 16647–16660.

30/05/2026

Nachdem der Astronaut Ron Garan 178 Tage an Bord der Internationalen Raumstation verbracht hat, ist er mit einer Perspektive zur Erde zurückgekehrt, die weit über wissenschaftliche Erkenntnisse hinausgeht.

Aus dem Orbit wirkt die Erde nicht wie eine Ansammlung von Ländern, Grenzen oder Konflikten. Sie erscheint als eine einzige, leuchtende Kugel in der Dunkelheit des Alls. Keine Linien trennen uns. Keine Bezeichnungen definieren uns. Aus dieser Entfernung verschwinden menschliche Unterschiede, während unsere gemeinsame Existenz deutlich wird.

Garan hat beschrieben, wie er Gewitter über ganze Kontinente hinweg gesehen hat, Polarlichter, die sich wie Wellen über die Pole bewegt haben, und das sanfte Leuchten der Städte in der Nacht. Am meisten hat ihn jedoch nicht die Kraft der Erde beeindruckt, sondern ihre Zerbrechlichkeit. Die Atmosphäre wirkte wie eine dünne blaue Schicht — fragil und doch lebenswichtig.

Diese Erfahrung entspricht dem sogenannten „Überblickseffekt", einer kognitiven Veränderung, die den Blick auf unseren Planeten grundlegend verändert. Sie zeigt eine einfache Wahrheit: Die Menschheit lebt in einem einzigen, vernetzten System, ohne Ersatz und ohne zweiten Planeten.

Garan hat begonnen, die Prioritäten der Menschheit zu hinterfragen. Er sagt, dass wir die Wirtschaft über alles stellen, obwohl die Reihenfolge eigentlich umgekehrt sein sollte — zuerst der Planet, dann die Gesellschaft, dann die Wirtschaft. Ohne einen gesunden Planeten kann nichts anderes bestehen.

Er vergleicht die Erde mit einem Raumschiff, das Milliarden von Menschen trägt, die alle vom selben Lebenserhaltungssystem abhängig sind. Dennoch verhalten sich viele so, als wäre jemand anderes verantwortlich.

Aus dem All haben Umweltverschmutzung und Klimasysteme keine Grenzen. Was in einer Region passiert, beeinflusst den gesamten Planeten.

Seine Botschaft ist klar: Wenn wir die Erde wie eine unerschöpfliche Ressource behandeln, betrifft das alle.

Der Blick aus dem All hat ihn nicht klein fühlen lassen — sondern verantwortlich.

Denn am Ende gibt es kein „wir gegen sie".

Es gibt nur uns.

Bilder wurden mit KI generiert und dienen lediglich zur Veranschaulichung.

Quellen: Garan, R. (2015). The Orbital Perspective: Lessons in Seeing the Big Picture from a Journey of 71 Million Miles. Berrett-Koehler Publishers.

16/05/2026

Die Schweiz hat das Kochen lebender Hummer offiziell verboten.

Im Rahmen ihrer aktualisierten Tierschutzregeln verlangt die Schweiz jetzt, dass Hummer und andere Krebstiere vor dem Töten betäubt werden. Zulässige Methoden sind elektrische Betäubung oder die mechanische Zerstörung des Gehirns, damit die Tiere nicht bei Bewusstsein in kochendes Wasser gegeben werden.

Die Entscheidung folgt wachsenden wissenschaftlichen Hinweisen, dass Zehnfußkrebse, darunter Hummer und Krabben, Nervensysteme haben, die Schmerz, Leid und Schaden verarbeiten können. Das hat die lange verbreitete Annahme infrage gestellt, dass diese Tiere kein relevantes Leiden empfinden.

Die Regeln haben auch den Transport und die Lagerung lebender Krebstiere verändert. Sie dürfen nicht mehr auf Eis oder in Eiswasser gehalten werden; stattdessen müssen sie in Bedingungen bleiben, die ihrer natürlichen Wasserumgebung näherkommen. Die Reform zeigt einen klaren Wandel hin zu einem humaneren Umgang in der Seafood-Branche, vom Transport bis zur Zubereitung.

Bilder wurden mit KI generiert und dienen lediglich zur Veranschaulichung.

Quellen: Federal Food Safety and Veterinary Office. (2024). Animal Protection Ordinance, Article 178. Swiss Federal Food Safety and Veterinary Office; SWI swissinfo.ch. (2018). Switzerland bans crustacean cruelty. SWI swissinfo.ch; Birch, J., Burn, C., Schnell, A., Browning, H., & Crump, A. (2021). Review of the Evidence of Sentience in Cephalopod Molluscs and Decapod Crustaceans. London School of Economics and Political Science.

11/05/2026

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