Die Zahnärzte Dres. Fuchs & Kollegen GmbH

Die Zahnärzte Dres. Fuchs & Kollegen GmbH Zahnarztpraxis - Die Zahnärzte Dres. Fuchs und Kollegen

Zahnarztpraxis für Implantologie, Ästhe Fuchs & Kollegen in Konstanz-Litzelstetten!

Herzlich Willkommen

Liebe Patientinnen und Patienten,

herzlich willkommen in der Zahnarztpraxis Dres. Sie suchen eine erfahrene, kompetente und verlässliche Zahnarztpraxis? Dann vereinbaren Sie einen Termin mit uns und lernen Sie uns kennen! Uns ist es wichtig, dass Sie sich bei uns wohlfühlen. Unser angenehmes Praxisklima mit qualifiziertem Personal trägt einen guten Teil dazu bei, aber auch un

sere einladenden Räumlichkeiten und unsere über 30-jährige Erfahrung in der Zahnmedizin und Implantologie. Bei uns erhalten Sie alles aus einer Hand: Wir vertreten eine Zahnmedizin der langfristigen und umfassenden Gesunderhaltung. Dazu bieten wir Ihnen von der Vorsorge über die Parodontologie, und hochwertigen Zahnersatz bis zu chirurgischen Eingriffen wie Implantationen eine Rundumversorgung. Ihr Vorteil: Wir müssen Sie nicht überweisen und können die Qualität aller zahnmedizinischen Behandlungen in allen Phasen selbst bestimmen und damit besser gewährleisten.

07/06/2026

Juni 2026 – Bleaching: nur beim Zahnarzt!

Strahlend weiße Zähne machen attraktiver. Immer mehr Menschen möchten ihre Zähne daher mit einem Bleaching aufhellen. Neben der professionellen Zahnaufhellung beim Zahnarzt erfahren auch frei käufliche Bleachingprodukte (Bleaching-Gels, Whitening Pens oder Strips) aus Drogerien oder dem Online-Handel seit einiger Zeit einen Aufschwung, vor allem bei jungen Menschen. Doch wie wirksam und unbedenklich sind diese Produkte?

Ergebnis oft nicht zufriedenstellend

Oft führt das Bleaching mit freiverkäuflichen Mitteln nicht zu dem gewünschten Ergebnis. Die Zähne werden häufig nicht so hell wie gewünscht, die Aufhellung hält nicht so lange an und ist manchmal ungleichmäßig.

Gesundheitliche Bedenken

Das Bleichen auf eigene Faust kann Zähne und Zahnfleisch schädigen. Zähne, die gebleicht werden sollen, müssen gesund sein. Das Bleachingmittel darf keinen Kontakt mit kariösen Zähnen, Zähnen mit Rissen, undichten Füllungen oder mit freiliegenden Zahnhälsen haben. Das Bleachingmittel könnte in diesen Fällen durch die Zahnsubstanz dringen und den Zahnnerv schädigen. Auch bei Zahnfleischproblemen (Zahnfleischentzündungen und Parodontitis) ist Vorsicht geboten.

Professionelle Aufhellung: effizient und schonend

Um unerwünschte Nebenwirkungen zu vermeiden, ist vor dem Bleichen die Untersuchung der Zähne durch einen Zahnarzt erforderlich. Zudem sollte vor dem Bleaching eine professionelle Zahnreinigung erfolgen, damit das aufhellende Mittel besser wirken kann und das Ergebnis gleichmäßig wird.

Beim Bleaching selbst stellt der Zahnarzt sicher, dass die Behandlung unter genau definierten, bewährten Bedingungen stattfindet und auf den jeweiligen Patienten abgestimmt wird. Weiterhin wird das Zahnfleisch vor dem Aufhellen durch ein Spezialgel abgedeckt. Die anschließende Fluoridierung der Zähne sorgt dafür, dass der Zahnschmelz wieder ausreichend geschützt ist. Ein wichtiger Aspekt für ein zufriedenstellendes Ergebnis: Zahnarztpraxen haben die Möglichkeit, ein höher dosiertes und damit wesentlich effektiveres Bleichmittel zu verwenden.

Für alle, die sich ein gutes Aufhellergebnis wünschen, ist daher das Bleaching beim Zahnarzt die Methode der Wahl. Ein weiteres Argument für den Besuch einer Praxis: Wenn die Zähne nur äußerlich verfärbt sind, erzielt man oft schon mit einer professionellen Zahnreinigung den gewünschten Aufhelleffekt. Auch dies kann nur ein Zahnarzt beurteilen.

07/06/2026

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Juni 2026 – Schiefe Zähne, krankes Zahnfleisch?

Die Parodontitis (früher als „Parodontose“ bezeichnet) ist eine chronische bakterielle Entzündung des Zahnhalteapparates, die bei Erwachsenen heute der Hauptgrund für Zahnverlust ist. Darüber hinaus kann eine Parodontitis die allgemeine Gesundheit beeinträchtigen.

Ursache der Parodontitis sind bakterielle Zahnbeläge, insbesondere in den Zahnzwischenräumen und am bzw. unterhalb des Zahnfleischrandes. Daraus ergibt sich auch: Zahnfehlstellungen können die Entstehung einer Parodontitis begünstigen. Denn wenn Zähne schief stehen, gekippt oder verschachtelt sind, sind oft typische „Schmutznischen“ vorhanden, die schwierig zu reinigen sind. Hier können sich bakterielle Beläge besonders leicht sammeln, über längere Zeit festsetzen und somit eine Entzündung auslösen.

Entsprechend werden bei der zahnärztlichen Kontrolle oft gerade im Bereich von Zahnfehlstellungen tiefere Zahnfleischtaschentiefen gemessen als an anderen Stellen – ein Indiz für entzündliche Vorgänge bzw. eine Parodontitis.

Was also tun bei Zahnfehlstellungen?

Die tägliche Zahnpflege ist die wichtigste Vorsorgemaßnahme gegen Parodontitis. Verwenden Sie dazu zusätzliche Hilfsmittel wie Zahnseide und/oder Interdentalbürsten und reinigen Sie dort, wo Zähne schief stehen oder verschachtelt sind, besonders sorgfältig.

Ergänzend dazu sollte die regelmäßige professionelle Zahnreinigung erfolgen. Dabei werden bakterielle Beläge (sowie äußere Verfärbungen und Zahnstein) auch an schwer zugänglichen Stellen gründlich entfernt.

Gegebenenfalls sollte über eine kieferorthopädische Behandlung nachgedacht werden, vor allem bei stärkeren Zahnfehlstellungen. „Gerade“, ebenmäßig angeordnete Zähne haben für das Gebiss viele Vorteile in Bezug auf Ästhetik und Funktion. Eine Zahnkorrektur ist in jedem Alter möglich, oft sogar mit unauffälligen Methoden.

07/06/2026

Juni 2026 – Mundbakterien: Freund oder Feind?

Allgemein bekannt ist, dass Bakterien in vielen Bereichen unseres Körpers vorkommen und nicht nur schädlich, sondern auch völlig harmlos oder sogar gesundheitsfördernd sein können. Aber wie sind die Verhältnisse in unserem Mund? Trifft diese Feststellung auch hier zu?

Schutzfunktion für die Mundflora

In unserem Mund leben Milliarden von Bakterien und hunderte verschiedener Bakterienarten. Viele davon sind für eine gesunde Mundflora (oder neu „Mikroorganismengemeinschaft“) unentbehrlich. Ein großer Teil von ihnen hat eine Schutzfunktion gegen Krankheitserreger und schützt Zähne und Zahnfleisch vor Infektionen. Einige Bakterienarten sorgen durch ihre Anwesenheit dafür, dass die „schlechten“ Bakterien nicht Oberhand gewinnen. Außerdem sind manche Bakterien im Mund Bestandteil unseres Verdauungssystems. Sie leisten Vorarbeit beim Abbau unserer Nahrung.

Auslöser von Erkrankungen

Andererseits sind einige Bakterien Auslöser von Erkrankungen und können Entzündungen und Wundheilungskomplikationen auslösen oder die Heilung erschweren. Vor allem sind bestimmte Bakterien bzw. bakterielle Beläge (Plaque) die Hauptursache für Karies und Parodontitis.

Mund- und Allgemeingesundheit

Zudem können Bakterien im Mund die allgemeine Gesundheit beeinträchtigen. Ein typisches Beispiel dafür ist die Parodontitis, die Entzündung der zahnhaltenden Gewebe („Zahnhalteapparat“, „Zahnbett“). Eine fortgeschrittene Parodontitis erhöht unter anderem das Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko, bei Schwangeren das Frühgeburtsrisiko und verschlimmert Diabetes- und Rheumaerkrankungen.

Auch bei anderen Entzündungsherden im Mund ist es möglich, dass Bakterien in die Blutbahn gelangen und mitunter Herzerkrankungen oder rheumatische Erkrankungen hervorrufen können.

Die Mundflora gesund erhalten und schützen

Die wichtigste Maßnahme zum Erhalt der Mundgesundheit ist Ihre eigene tägliche Zahnpflege
in Kombination mit der regelmäßigen professionellen Zahnreinigung. Darüber hinaus sollten Sie Ihre routinemäßigen Kontrolltermine wahrnehmen und auch selbst auf Veränderungen oder Beschwerden im Mund achten. Bei Entzündungen, Schmerzen, Schwellungen, gilt es, zeitnah einen Termin bei uns zu vereinbaren.

Prophylaxe – auch für die Allgemeingesundheit!

Die regelmäßige professionelle Zahnreinigung unterstützt auch die Allgemeingesundheit, denn dabei werden auch schädliche Bakterien aus dem Mund entfernt und somit entzündliche Prozesse vermindert. Wichtig ist dies insbesondere für Diabetiker, Herz-Kreislauf- und Rheumapatienten.

07/06/2026

Juni 2026 – Fluorid: wirksamer Kariesschutz

Fluoride gelten als wichtiger Bestandteil der Kariesprophylaxe und sind seit Jahrzehnten in Zahnpasten enthalten. Nach Auffassung der allermeisten Zahnmediziner ist dies einer der Hauptgründe dafür, dass Karies bei Kindern und Erwachsenen deutlich zurückgegangen ist. Fluorid in Zahnpasta ist mitentscheidend dafür, dass Kinder heutzutage sogar kariesfrei erwachsen werden können.

Neue Listung der WHO

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte fluoridhaltige Dentalprodukte Ende 2021 auf die „Liste für unentbehrliche Arzneimittel“ gesetzt. Bislang wurde Fluorid unter „Vitaminen und Mineralien“ gelistet. Diese neue Version der Listung soll dafür sorgen, dass fluoridhaltige Produkte allen Menschen und zu erschwinglichen Kosten zur Verfügung stehen. Laut der World Dental Federation (FDI) werde das weiter dazu beitragen, die Belastung durch Karies zu verringern. Weltweit gilt Karies als die weitverbreitetste Krankheit.

Was bewirken Fluoride?

Fluoride härten den Zahnschmelz, machen ihn widerstandsfähiger gegen den Angriff von Säuren und damit gegen Karies. Sie vermindern das Herauslösen von Mineralien aus dem Zahnschmelz (die Demineralisation) und fördern die Aufnahme von Mineralien in den Zahnschmelz (Remineralisation). Darüber hinaus hemmen Fluoride den Bakterienstoffwechsel und verringern somit von vornherein die Entstehung von Säure.

Fluoride unbedenklich

Auf dem Markt gibt es fluoridfreie Zahnpasten. Zum einen fehlen jedoch wissenschaftliche Belege für die Wirksamkeit fluoridfreier Produkte. Zum anderen werden seitens der Hersteller oder von Fluoridgegnern teilweise falsche Behauptungen zu diesem Thema aufgestellt. Sie warnen davor, dass Fluorid kein natürlicher Bestandteil des Körpers und vor allem für Kinder giftig sei. Hierbei wird jedoch nicht beachtet, dass es sich bei Fluoriden nicht um das aggressive chemische Element Fluor, sondern eben um harmlose Salze dieses Elements handelt.

Fluoride sind ein natürlicher Bestandteil des Nahrungskreislaufs und kommen sogar als Spurenelemente in Knochen und Zähnen vor. In den Mengen, die wir über Zahnpflegeprodukte aufnehmen, gelten sie als absolut unschädlich. Ein Mensch müsste über Jahre hinweg täglich große Mengen an Zahnpasta zu sich nehmen, um bedenkliche Grenzwerte zu überschreiten.

03/05/2026

Mai 2026 – Welche Zahnbürste für mein Kind?

Ab einem Alter von etwa drei bis vier Jahren kann Ihr Kind damit beginnen, eine eigene Zahnbürste zu benutzen. Im Handel sind unzählige Ausführungen von Kinderzahnbürsten erhältlich. Die meisten davon erfüllen die Kriterien für eine gute Bürste. Dennoch kann es nicht schaden, beim Kauf auf folgende Eigenschaften zu achten:

Die Borsten müssen abgerundet sein, damit Zähne und Zahnfleisch geschont werden. Meist befindet sich auf der Verpackung ein entsprechender Hinweis.
Zudem sollten die Borsten nicht zu hart sein. Wir empfehlen Ihnen gern den richtigen Härtegrad.
Vorteilhaft ist ein kleiner, vorne abgerundeter Bürstenkopf. So kann Ihr Kind auch die Zähne im hinteren Mundraum gut erreichen. Gerade bei den zuerst durchbrechenden bleibenden Backenzähnen hinter den Milchbackenzähnen entsteht häufig Karies.
Die Bürste sollte einen dicken Griff haben. Für eine kleine Kinderhand ist es dadurch einfacher, die Bürste zu umfassen und gut zu handhaben. Hat der Griff auch noch eine Riffelung bzw. ein Profil („Rutschbremse“), kann sie beim Putzen nicht so leicht weggleiten.
Zu viel Druck beim Zähneputzen schadet. Für eine schonende Zahnpflege sollte die Zahnbürste daher etwas biegsam sein / bei Druck nachgeben.
Im Handel gibt es auch Zahnbürsten mit Naturborsten. Kunststoffborsten sind jedoch in der Regel besser geeignet: Auf der rauen Oberfläche von Naturborsten können Bakterien und Pilze leicht anhaften.
Sie haben Fragen zur richtigen Zahnbürste oder zur Zahnpflege Ihres Kindes? Wir beantworten Sie Ihnen gern!

03/05/2026

Mai 2026 – So schadet Rauchen Ihrem Mund

Zum Weltnichtrauchertag am 31. Mai geben wir einen Überblick über die Folgen des Rauchens für die Mundgesundheit. Dass Rauchen dem Zahnfleisch und den Zähnen schadet, ist zwar allgemein bekannt. Die konkreten negativen Auswirkungen kennen jedoch nur wenige.

Zahnfleisch­entzündungen und Parodontitis

Bei Rauchern entstehen Zahnfleischentzündungen (Gingivitis) und Entzündungen des Zahnhalteapparates (Parodontitis) wesentlich leichter. Weiterhin ist der Verlauf der chronischen Parodontitis bei Rauchern meist schwerer und die Behandlung problematischer. Die Folgen einer fortgeschrittenen Parodontitis: Die Erkrankung schädigt den Kieferknochen und führt unbehandelt zu Zahnverlust. Nicht zu vergessen sind außerdem die Zusammenhänge zwischen der Parodontitis und Herz-/Kreislauferkrankungen, Diabetes und Rheumatoider Arthritis. Einige wissenschaftliche Studien geben zudem Anlass zu der Annahme, dass die Parodontitis das Risiko einer Frühgeburt oder eines zu geringen Geburtsgewichtes erhöht.

Symptome von Rauchern oft nicht selbst bemerkt

Wichtig zu wissen: Symptome einer Parodontitis sind bei Rauchern in frühen Erkrankungsstadien oft weniger auffällig als bei Nichtrauchern: Zahnfleischbluten tritt seltener auf – dennoch sind oft bereits schleichende Entzündungs- und Schädigungsprozesse vorhanden!

Erhöhtes Risiko für Mundhöhlen- und Rachenkrebs

Auch das Risiko, an Mundhöhlen- und Rachenkrebs zu erkranken, ist bei Rauchern deutlich erhöht. In Deutschland erkranken jedes Jahr etwa 10.000, in Österreich ca. 700 und in der Schweiz ca. 1000 Menschen an Tumoren in der Mundhöhle oder im Rachen. Etwa 90 Prozent davon sind Raucher. Tabakrauch enthält zahlreiche Substanzen, die krebserregend sind oder im Verdacht stehen, Krebs zu erzeugen. Ein Rauchstopp könnte viele Fälle von Mundhöhlen-, Rachen- und Speiseröhrenkrebs verhindern.

Weitere mögliche Folgen des Rauchens:

Dunkle Verfärbungen der Zähne
Zahnfleischrückgang, dadurch sehr lang wirkende Zähne und freiliegende, empfindliche Zahnhälse mit erhöhtem Kariesrisiko
Vermehrte Zahnsteinbildung und damit ein nochmal erhöhtes Risiko für Entzündungen des Zahnfleisches
Langsamere Wundheilung im Mund, weil die Tabakinhaltstoffe die körpereigene Immunabwehr schwächen
Die langsamere Wundheilung kann auch zu einer verzögerten Einheilung von Zahnimplantaten führen.
Der langfristige Erfolg einer Implantatbehandlung ist gefährdet.
Verminderter Geruchs- und Geschmackssinn
Tipps für Raucher:

Pflegen Sie Ihre Zähne sorgfältig mit zusätzlichen Hilfsmitteln wie Zahnseide und Interdentalbürsten.
Achten Sie auf Symptome wie Zahnfleischbluten, -rötungen und eine höhere Empfindlichkeit des Zahnfleisches.
Nehmen Sie Ihre regelmäßigen Kontroll- und Prophylaxetermine in unserer Praxis wahr. Diese Kontrollen sind wichtig, um eventuelle erste Anzeichen von Erkrankungen zu erkennen und diese früh behandeln zu können. Wir nennen Ihnen gern die für Sie empfehlenswerten Zeitabstände für die Vorsorgetermine.
Noch besser: Hören Sie mit dem Rauchen auf.

03/05/2026

Mai 2026 – Mundgesundheit bei Rheuma

Wechselwirkungen zwischen der Mundgesundheit und allgemeinen Erkrankungen sind schon seit Langem bekannt. So gefährdet zum Beispiel die Parodontitis (Entzündung des Zahnhalteapparates) nicht nur den Halt von Zähnen. Sie wird außerdem mit Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, Diabetes, manchen Krebsarten und Schwangerschaftskomplikationen in Verbindung gebracht.

Gegenseitige Beeinflussung

Der aktuelle Forschungsstand legt nahe, dass auch zwischen Rheuma und der Parodontitis ein Zusammenhang besteht: Rheumatische Beschwerden können durch Entzündungen im Mund wie die Parodontitis verursacht oder verstärkt werden. Gewebeschäden im Körper nehmen zu. Verantwortlich dafür ist ein bestimmter Entzündungsstoff (das Enzym „aMMP8“), der bei der Parodontitis gebildet wird. Dieser schädigt nicht nur das Gewebe im Umfeld des Zahnes, sondern im gesamten Organismus.

Es besteht aber auch ein umgekehrter Zusammenhang. Das bedeutet: Zumindest bei einigen Menschen, die an entzündlichem Rheuma leiden, ist das Risiko für die Entstehung von Zahnfleischentzündungen und Parodontitis erhöht.

Gute Mundhygiene besonders wichtig

Aus den genannten Gründen sind bei Rheuma eine sorgfältige eigene Mundhygiene, Vorsorgetermine beim Zahnarzt und die regelmäßige professionelle Zahnreinigung besonders wichtig. Falls bereits eine Parodontitiserkrankung besteht, sind eine konsequente Behandlung und die regelmäßige Nachbehandlung erforderlich.

03/05/2026

Mai 2026 – Zahnseide oder Inter­dental­bürste?

Zur täglichen Zahnpflege sollte unbedingt auch die Reinigung der Zahnzwischenräume gehören.
Hier sind zahlreiche Schlupfwinkel und Nischen für bakterielle Beläge vorhanden, die an der Entstehung von Karies, Zahnfleischentzündungen, Parodontitis und Mundgeruch einen großen Anteil haben. Weder die elektrische Zahnbürste noch die Handzahnbürste ist für die Zahnzwischenräume geeignet, denn die Borsten reichen dort nicht hinein.

Aber welches Hilfsmittel ist für die Reinigung der Zahnzwischenräume besser, die Interdentalbürste oder Zahnseide? Das Wichtigste ist, dass Sie die Zahnzwischenräume sorgfältig reinigen – und zwar täglich. Aber es gibt auch klare Unterschiede hinsichtlich der Wirksamkeit und der praktischen Handhabung von Interdentalbürsten und Zahnseide.

Interdentalbürsten

Interdentalbürsten gelten heute als das wirksamste Mittel zur Zahnzwischenraumreinigung. Das betrifft auch Implantate, den Spalt unterhalb von Brückengliedern und Zähne mit festen Zahnspangen. Vor allem Backenzähne haben oftmals Wölbungen nach innen bzw. zusätzliche Vertiefungen. Zahnseide reicht hier nicht hinein. Interdentalbürsten füllen diese Bereiche vollständig aus und sorgen für eine gründlichere Reinigung.
Auch bei Parodontitispatienten werden inzwischen Interdentalbürsten empfohlen (gemäß der aktuellen Leitlinie des EFP, dem Dachverband der europäischen Parodontologie-Gesellschaften). Bei diesen Patienten ist tägliche Zahnzwischenraumreinigung besonders wichtig.
Interdentalbürsten haben auch praktische Vorteile: Sie sind für viele einfacher zu handhaben als Zahnseide.
Zahnseide

Mit Zahnseide erreichen Sie auch engste Zahnzwischenräume. Die Kontaktstellen der Zähne können überhaupt nur mit Zahnseide gereinigt werden.
Für den kleinen Spalt unterhalb von Brückengliedern oder Stegkonstruktionen bei Implantaten eignet sich neben Interdentalbürsten gegebenenfalls Spezialzahnseide mit verdicktem Abschnitt (Floss-Zahnseide).
Mit Zahnseide gelangen Sie auch unter das Zahnfleisch.
Zahnseide ist sehr flexibel und mit entsprechender Übung ebenfalls gut anzuwenden.
Unser Tipps für Sie:

Allgemein sind Interdentalbürsten das Mittel der Wahl, an manchen Stellen kann aber Zahnseide besser geeignet sein. Bei Zahnersatz und Zahnspangen ist oft die Kombination aus Interdentalbürsten und Zahnseide sinnvoll.
Achten Sie beim Kauf von Interdentalbürsten auf den richtigen Durchmesser: Zu breite Bürsten können kann das Zahnfleisch verletzen oder sie lassen sich überhaupt nicht zwischen die Zähne schieben. Zu dünne Bürsten reinigen nicht ausreichend.
Fast jeder Patient braucht für seine Zwischenräume mehrere Interdentalbürsten bzw. Größen.
Die Zahnzwischenräume sollte man am besten vor dem Putzen mit der Zahnbürste reinigen, weil dann im Endeffekt mehr Beläge entfernt werden und mehr Fluorid aus der Zahnpasta an diese Stellen gelangt.
Egal, ob Sie Interdentalbürsten oder Zahnseide verwenden: Spülen Sie den Mund anschließend mit Wasser aus, um die gelösten Speisereste, Beläge und Bakterien zu entfernen.
Bei anderen Hilfsmitteln für die Zahnzwischenraumreinigung wie Soft Picks (Bürsten ohne Draht und Borsten), Mundduschen und Zahnhölzern konnte bislang keine Wirksamkeit nachgewiesen werden.
Eine wichtige Ergänzung der eigenen Zahnpflege ist die regelmäßige professionelle Zahnreinigung, denn auch bei sorgfältigem Vorgehen können Sie in der Regel nicht alle Beläge erreichen und entfernen.
Wir empfehlen Ihnen gern die für Sie geeigneten Hilfsmittel und zeigen Ihnen die richtige Anwendung von Interdentalbürsten und Zahnseide.

04/04/2026

April 2026 – Ist Karies ansteckend für Babys?

Babys werden mit einer keimfreien Mundhöhle geboren. Man geht daher davon aus, dass Kariesbakterien erst durch Bezugspersonen auf das Kind übertragen werden – durch den engen Kontakt mit den Eltern und zum Beispiel durch das Vorkosten von Brei mit demselben Löffel. Daher „infizieren“ sich Kinder mit Karies. Das führt dazu, dass im Mund eines Kindes schon in den ersten Lebensjahren dieselben Bakterienarten vorhanden sind wie bei fast allen Erwachsenen.

Aber: Der Kontakt mit dem Speichel der Eltern und die Besiedelung des Mundes mit Bakterien lässt sich kaum vermeiden. Zudem würde damit auch verhindert, dass „gute“ Bakterien übertragen werden, die für eine gesunde Mundflora und ein gesundes Immunsystem des Kindes wichtig sind.

Kinder können heute kariesfrei erwachsen werden

Sicherlich ist es förderlich, wenn Eltern bei der Geburt ihres Kindes selbst einen gesunden, keimarmen Mund und am besten keine Karies oder Parodontitis haben. So werden möglichst wenige krankheitsauslösende Keime an ihr Kind weitergegeben.

Viel entscheidender als die Übertragung von Kariesbakterien sind aber andere Dinge für die Zahn- und Mundgesundheit von Kindern. Heute weiß man, dass sich Karies und der frühzeitige Verlust von Milchzähnen weitgehend vermeiden lassen durch …

eine gute Zahnpflege ab den ersten Zähnchen,
eine zahngesunde Ernährung,
frühe und regelmäßige Kontrollbesuche beim Zahnarzt und
altersabgestimmte Prophylaxemaßnahmen

04/04/2026

April 2026 – Ist vegan zahnschädlich?

Immer mehr Menschen entscheiden sich für eine rein pflanzliche, vegane Ernährung. In Bezug auf die Zahn- und Mundgesundheit zeigt sich ein zwiespältiges Bild: Vegan lebende Personen sind laut mehrerer Studien (unter anderem von der Medizinischen Hochschule Hannover) häufiger von Karies, Zahnschmelzabbau und schmerzempfindlichen Zähnen betroffen, haben andererseits jedoch oft gesünderes Zahnfleisch. Zumindest nach einer aktuellen Studie von Wissenschaftlern der Universität Freiburg haben Veganer und Vegetarier ein geringeres Risiko für Zahnfleischentzündungen (der Vorstufe einer Parodontitis) und Zahnfleischbluten.

Mögliche Gründe für Zahnprobleme

Die Ursache für eine beeinträchtigte Zahngesundheit bei Veganern ist insbesondere nicht der Verzicht auf tierische Produkte, sondern vielmehr das, was stattdessen vermehrt verzehrt wird. Veganer essen viel Obst und Früchte. Diese Lebensmittel sind reich an gesunden Vitaminen und Mineralstoffen, enthalten aber auch teilweise Fruchtzucker und Fruchtsäuren – beides potenzielle Risikofaktoren für den Zahnschmelz – und damit kariesbegünstigend.

Die Häufigkeit entscheidet

Gefahr für die Zähne besteht vor allem bei einem übermäßigen oder genauer, bei häufigem Konsum von Obst und Früchten. Entscheidend ist nämlich, wie zum Beispiel bei Süßigkeiten, nicht die absolute Menge, sondern die Häufigkeit und somit die Dauer des Kontakts mit den Zähnen.

Werden die Zähne den ganzen Tag über immer wieder Säuren ausgesetzt, werden sie anfällig für Karies und Zahnerosion. Zahnerosion bedeutet, dass der Zahnschmelz, die äußere Schicht der Zahnkrone, durch die vermehrte Säureeinwirkung demineralisiert wird: Es lösen sich bestimmte Mineralien heraus. Die Schmelzschicht wird „dünner“ und die Zähne schmerzempfindlicher und anfälliger für Erkrankungen.

Prinzipiell betrifft dies nicht nur Veganer, sondern bei häufigem Konsum von Früchten und Obst ebenso Vegetarier, Flexitarier oder Fleischesser.

Mangel an Nährstoffen

Veganer nehmen außerdem über die Nahrung oft zu wenig Kalzium, Vitamin D, Vitamin B12 und Proteine auf, wenn ihr Speiseplan nicht entsprechend ausgerichtet ist. Diese Nährstoffe sind wichtig für Zähne und Knochen. Vegetarier sind, da sie Milchprodukte zu sich nehmen, in der Regel zumindest mit Kalzium ausreichend versorgt.

Verwenden Menschen darüber hinaus eine Zahnpasta ohne Fluorid, ist das Kariesrisiko umso größer.

Das Fazit

Werden bestimmte Tipps beachtet, besteht bei Veganern keine erhöhte Gefahr für ihre Zahngesundheit.

Essen Sie gerne viel Obst – jedoch nicht immer wieder über den ganzen Tag verteilt.
Auch das Ausspülen des Mundes mit Wasser oder ungesüßten Getränken direkt nach dem Verzehr kann unterstützend wirken.
Achten Sie darauf, über Ihre Speisen genügend Kalzium, Vitamin D, Vitamin B12 und Proteine aufzunehmen.
Verwenden Sie eine Zahnpasta mit Fluorid.
Nehmen Sie Ihre regemäßigen Vorsorgetermine in unserer Praxis wahr. So lassen sich eventuelle Zahnschäden früh erkennen und entsprechende Gegenmaßnahmen ergreifen.
Lassen Sie regelmäßig eine professionelle Zahnreinigung durchführen. Diese ist eine wichtige Ergänzung der eigenen gewissenhaften Zahnpflege.
Zusammengefasst gilt also, dass eine vegane Ernährung nicht grundsätzlich zahnschädlich ist.

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Konstanz
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