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16/10/2026

Die Kosten für eine All-on-Versorgung starten bei ungefähr 17.500 Euro pro Kiefer. Darin enthalten sind nicht nur die Implantate selbst, sondern auch die gesamte Voruntersuchung und Planung.

Dazu gehören die Untersuchung, die digitale Planung, das Scannen der Kiefer, Fotos, die Abstimmung mit dem zahntechnischen Labor und die Umsetzung der Versorgung. Bei einer Arbeit mit vier Implantaten und definitiven festen Zähnen innerhalb von 48 Stunden liegt man ungefähr in diesem Bereich.
Wird die Ausgangssituation komplexer, steigen auch Aufwand und Kosten. Sind mehr Implantate notwendig, muss Knochen aufgebaut werden oder ist die Planung umfangreicher, können die Kosten je nach Fall auch zwischen 22.000 und 30.000 Euro liegen.
Deshalb lässt sich der genaue Preis nicht pauschal nennen. Entscheidend ist immer die individuelle Ausgangssituation: Wie viel Knochen ist vorhanden? Wie viele Implantate sind sinnvoll? Welche Versorgung ist funktionell und langfristig stabil?

All-on bedeutet nicht nur „neue Zähne“. Es ist ein komplettes Behandlungskonzept aus Diagnostik, Planung, Implantologie, Zahntechnik und definitiver Versorgung innerhalb von 48 Stunden.

Gute Behandlung entsteht nicht nur im Behandlungszimmer.Gerade bei umfangreichen Versorgungen müssen viele Informationen...
14/10/2026

Gute Behandlung entsteht nicht nur im Behandlungszimmer.

Gerade bei umfangreichen Versorgungen müssen viele Informationen zusammenlaufen: Befunde, Röntgenbilder, Scans, Laborabsprachen, Terminplanung und die nächsten Behandlungsschritte.
Was für Patientinnen und Patienten oft wie ein einzelner Termin wirkt, ist in der Praxis das Ergebnis abgestimmter Abläufe. Behandler, Assistenz, Verwaltung und Labor müssen wissen, was geplant ist, welche Unterlagen vorliegen und welcher Schritt als Nächstes kommt.
Das gilt besonders bei Implantologie, Zahnersatz und festen Versorgungen innerhalb kurzer Zeit. Hier entscheidet nicht nur die medizinische Durchführung, sondern auch die Organisation im Hintergrund.

Denn ein Behandlungskonzept funktioniert nur dann zuverlässig, wenn Planung, Kommunikation und Umsetzung ineinandergreifen.

09/10/2026

Für wen sind Implantate wirklich gar nicht geeignet?

Viele Patientinnen und Patienten glauben, dass Implantate bei sehr wenig Knochen automatisch ausgeschlossen sind. Aus implantologischer Sicht ist das aber selten so eindeutig.

Entscheidend ist nicht nur die Frage, ob Knochen fehlt, sondern ob mit entsprechender Planung, Erfahrung und gegebenenfalls Knochenaufbau eine stabile Versorgung möglich ist.
In über 30 Jahren Implantologie hatten wir bislang keinen Fall, in dem Implantate grundsätzlich nicht möglich waren. Es gibt Situationen mit sehr geringem Knochenangebot, bei denen der Aufwand größer wird oder bei denen nicht jede Versorgungsform sinnvoll ist.
Das bedeutet: Nicht jeder Patient bekommt automatisch eine komplett festsitzende Lösung. In manchen Fällen kann ein Zahnersatz aber zumindest auf Implantaten stabilisiert werden und dadurch deutlich mehr Halt geben als eine rein herausnehmbare Versorgung.
Wenig Knochen heißt deshalb nicht automatisch: keine Implantate.

Es heißt vor allem: genaue Diagnostik, ehrliche Einschätzung und ein Behandlungskonzept, das zur Ausgangssituation passt.

Planung beginnt mit exakten Daten.Mit dem Intraoralscanner erfassen wir die Kiefer digital und erstellen ein präzises 3D...
07/10/2026

Planung beginnt mit exakten Daten.

Mit dem Intraoralscanner erfassen wir die Kiefer digital und erstellen ein präzises 3D-Modell der Ausgangssituation. Diese Daten sind ein wichtiger Bestandteil der Planung, besonders bei umfangreichem Zahnersatz, Implantaten und All-on-Versorgungen.

Der Vorteil: Zähne, Bisssituation, Platzverhältnisse und spätere Versorgung lassen sich genauer beurteilen und mit dem zahntechnischen Labor abstimmen. Gerade bei definitiven festen Zähnen innerhalb von 48 Stunden muss vor der Operation klar sein, was später funktionell und ästhetisch umgesetzt werden soll.
Der Scan ersetzt dabei nicht die gesamte Diagnostik. Er ergänzt Untersuchung, Fotos, 3D-Röntgen und Planung zu einem vollständigen Konzept.

Denn je genauer die Ausgangssituation erfasst wird, desto präziser kann die Versorgung vorbereitet werden.

02/10/2026

Viele kennen die klassische Implantologie so: Implantate setzen, mehrere Monate einheilen lassen und erst später endgültig versorgen. Deshalb wirkt es für manche kaum vorstellbar, dass feste Zähne innerhalb von 48 Stunden möglich sein sollen.

Der entscheidende Unterschied liegt im Konzept.
Bei einer All-on-Versorgung werden die Implantate nicht einzeln betrachtet, sondern miteinander verbunden. Der Zahnersatz wird als zusammenhängende Konstruktion eingesetzt, die Implantate werden untereinander verblockt und dadurch geschient.
Genau diese Stabilisierung ist der Grund, warum die Versorgung nach 48 Stunden möglich sein kann. Die Belastung verteilt sich auf mehrere Implantate, der Bereich wird geschützt und die Patientinnen und Patienten können zunächst vorsichtig mit weicher Kost beginnen.
Auch wenn gleichzeitig ein Knochenaufbau notwendig ist, kann dieses Konzept funktionieren, wenn Planung, Implantatpositionen, Knochenangebot und Belastung exakt aufeinander abgestimmt sind.

Definitiv feste Zähne in 48 Stunden sind deshalb kein Trick. Sie sind das Ergebnis eines speziellen implantologischen Konzepts, bei dem Planung, Implantatpositionen, Verblockung, Belastung und Einheilung exakt zusammengedacht werden müssen.

Prophylaxe ist einer der wichtigsten Termine zur Erhaltung der Zahngesundheit.Karies und Parodontitis entstehen nicht zu...
30/09/2026

Prophylaxe ist einer der wichtigsten Termine zur Erhaltung der Zahngesundheit.

Karies und Parodontitis entstehen nicht zufällig, sondern durch bakterielle Beläge und Biofilm. Genau deshalb reicht es nicht, erst dann zu behandeln, wenn Beschwerden da sind.
Bei der professionellen Zahnreinigung werden Beläge auch dort entfernt, wo Zahnbürste, Zahnseide oder Interdentalbürsten nicht zuverlässig hinkommen. Gleichzeitig lässt sich kontrollieren, ob Entzündungen, Zahnfleischbluten, Beläge oder andere Risiken erkennbar sind.
Das Ziel ist nicht nur ein sauberes Gefühl nach der Behandlung. Entscheidend ist, Erkrankungen möglichst zu vermeiden, bevor sie Schaden anrichten.

In keiner anderen medizinischen Disziplin lassen sich Erkrankungen so effektiv verhindern wie in der Zahnmedizin. Deshalb empfehlen wir die PZR/Biofilmentfernung in der Regel mindestens alle sechs Monate.

25/09/2026

Feste definitive Zähne innerhalb von 48 Stunden – auch bei komplexer Ausgangssituation.

Der Patient stellte sich mit einer stark geschädigten Zahnsituation vor: Im Oberkiefer waren nur noch zwei Schneidezähne vorhanden, im Unterkiefer fehlten im Seitenzahnbereich mehrere Zähne. Zusätzlich bestanden deutliche Knochendefizite im Oberkiefer und eine Herzinsuffizienz, durch die eine geplante Vollnarkose andernorts als zu risikoreich eingeschätzt wurde.
Genau in solchen Fällen entscheidet die Planung. Nach dem ersten Gespräch folgt die Untersuchung im Behandlungszimmer und obligatorisch eine 3D-Aufnahme. Nur so lässt sich exakt beurteilen, wie viel Knochen vorhanden ist, wo Defizite bestehen und ob ein Knochenaufbau notwendig ist.
In diesem Fall wurde die Behandlung nicht in Vollnarkose, sondern in Sedierung durchgeführt. Dieses Verfahren, auch Dämmerschlaf genannt, ist bei uns Standard bei nahezu allen Implantatoperationen.
Im Oberkiefer wurden die beiden Restzähne entfernt und sechs Implantate gesetzt. Am Tag der Operation wurden diese mit Einheilkappen versorgt. Auf dieser Grundlage konnte die feste Versorgung innerhalb von 48 Stunden geplant umgesetzt werden.

Feste Zähne in 48 Stunden sind kein Schnellversprechen. Sie sind das Ergebnis aus genauer Diagnostik, 3D-Planung, implantologischer Erfahrung und einem Konzept, das auch komplexe medizinische Ausgangssituationen berücksichtigt.

Viele Patientinnen und Patienten kommen mit einer insuffizienten Zahnsituation, die schon länger besteht: lockerer Zahne...
23/09/2026

Viele Patientinnen und Patienten kommen mit einer insuffizienten Zahnsituation, die schon länger besteht: lockerer Zahnersatz, fehlende Zähne, Beschwerden beim Kauen oder die Frage, ob überhaupt noch genug Knochen für Implantate vorhanden ist.
Genau deshalb beginnt eine sinnvolle Lösung mit einer gründlichen Untersuchung. Erst wenn klar ist, was medizinisch vorliegt, lässt sich entscheiden, welche Möglichkeiten bestehen: Zahnerhalt, Knochenaufbau, Implantate, fester Zahnersatz oder eine andere Versorgung.

Bei CLASSEN Zahnärzte geht es nicht darum, schnell irgendeine Behandlung vorzuschlagen. Entscheidend ist ein Konzept, das zur Ausgangssituation passt und langfristig funktioniert.

Wer seine Zahnsituation schon länger vor sich herschiebt, vergibt sich mit einer Untersuchung nichts. Im Gegenteil: Man gewinnt Klarheit darüber, welche Wege wirklich möglich sind.

18/09/2026

Wenn eine Brücke nicht mehr sicher hält, ist Abwarten selten die beste Lösung.

Diese Patientin hatte über Jahre eine Brückenversorgung auf eigenen Zähnen. Irgendwann war klar: Die Situation wird nicht besser, sondern muss neu bewertet werden, bevor die Versorgung vollständig versagt.

Genau an diesem Punkt ist eine Beratung sinnvoll. Nicht, weil sofort behandelt werden muss, sondern weil zuerst geklärt werden sollte, welche Möglichkeiten bestehen: Was ist noch erhaltungswürdig? Welche Versorgung ist langfristig stabil? Und welcher Weg passt zur medizinischen Ausgangssituation?

Für die Patientin war der erste Termin entscheidend. Sie kannte bereits andere Meinungen, hatte negative Vorerfahrungen gemacht und wusste trotzdem nach der Beratung: Diesen Weg möchte sie gehen.

Heute sagt sie, dass die Angst verschwunden ist und sie froh ist, den Schritt gemacht zu haben.

Gerade bei größeren Zahnsituationen beginnt die Lösung nicht mit der Behandlung, sondern mit Klarheit über die eigenen Möglichkeiten.

Eine gute Assistenz ist mehr als „dabei sein“.Gerade bei umfangreichen Behandlungen entscheidet ein eingespieltes Team d...
16/09/2026

Eine gute Assistenz ist mehr als „dabei sein“.

Gerade bei umfangreichen Behandlungen entscheidet ein eingespieltes Team darüber, ob Abläufe ruhig, präzise und effizient funktionieren. Die Assistenz bereitet vor, reicht nicht nur Instrumente an, sondern denkt Behandlungsschritte mit, dokumentiert, koordiniert und sorgt dafür, dass der Behandler sich vollständig auf die medizinische Umsetzung konzentrieren kann.

Das wirkt für Patientinnen und Patienten oft selbstverständlich. Für die Qualität einer Behandlung ist es aber ein wichtiger Faktor.

Bei CLASSEN Zahnärzte arbeiten Behandler und Assistenz deshalb nach klaren Abläufen zusammen. Besonders bei Implantologie, Zahnersatz und größeren Versorgungen zählt jedes Detail: Vorbereitung, Übersicht, Kommunikation und Erfahrung im Team.

Für Patientinnen und Patienten ist davon oft nur ein ruhiger Ablauf spürbar. Dahinter steht jedoch ein Team, das fachlich eingespielt ist und genau weiß, welcher Schritt als Nächstes kommt.

Adresse

Große Rurstraße 18
Jülich
52428

Öffnungszeiten

Montag 08:00 - 14:00
Dienstag 08:00 - 19:00
Mittwoch 08:00 - 14:00
Donnerstag 08:00 - 19:00
Freitag 08:00 - 14:00

Telefon

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