14/10/2026
Nicht die KI war mein Flaschenhals. Ich war es. ChatGPT hat genau das gerade still und leise gelöst.
Die neue Funktion heißt dots: ein persönlicher KI-Assistent, der über all deinen Chats und Projekten steht. Kein Suchen mehr in zig Threads, die nichts voneinander wissen.
Was das konkret heißt:
1. Ein zentraler Thread. dots managt deine Projekte und meldet dir, was er erledigt hat.
2. Proaktiv statt reaktiv. Bei mir hat er zwei, drei dringende E-Mails entdeckt, die noch offen waren – und gefragt, ob er Antworten vorbereiten soll.
3. Projektmanager-Modus. Du gibst den Auftrag, er treibt mehrere Projekte parallel weiter, bis er deinen Input wirklich braucht.
Mein eigenes KI-Betriebssystem mit Hermes Agent läuft 24/7 auf einem Server. Stark – aber für Tech-Newbies kaum aufzusetzen. dots ist der Einstieg für alle anderen.
Ehrlich gesagt: Noch ist es verbuggt, die Anruffunktion hakt. Und aktuell gibt es dots erst ab dem 100-Dollar-Plan. Free und 20 Dollar? Noch nicht. Ich gehe davon aus, dass das nach unten ausgerollt wird.
Der Hebel ist nicht mehr, was die KI kann. Sondern wie viele Inputs du geben kannst, ohne dass das Füttern zum Vollzeitjob wird. Deine Aufmerksamkeit ist das knappste Asset. 🔥
Ich bin gespannt, wann Claude nachzieht.
Wie viele KI-Projekte steuerst du gerade parallel – und wo ist dein Flaschenhals? Ab in die Kommentare. 💬