31/05/2026
Vor 10 Jahren dachte ich noch: Ziele reichen im Kopf. Reicht nicht.
Wer als Unternehmer skalieren will, muss seine Ziele aus dem Kopf rausholen und in die physische Realität bringen. Sonst gewinnt immer das Tagesgeschäft.
Kati und ich haben unser Vision Board deshalb nicht in irgendeine Ecke gehängt. Es steht im Zentrum unserer Wohnung. Jeden Morgen auf dem Weg zur Klinik laufe ich daran vorbei. Nicht zufällig bewusst.
Der Aufbau folgt einer klaren Logik in 4 Ebenen:
1. SEIN Werte und Identität. Fokus, Disziplin, Mut, Empathie, Verantwortung. Das Fundament. Ohne das ist der Rest Kosmetik.
2. TUN Was bringt mich wirklich weiter? Risiken nehmen, groß denken, Mehrwert liefern, mit A-Playern zusammen sein.
3. ORTE & UNTERNEHMERISCHE ZIELE Mehrere Kliniken, finanzieller Freiraum, Reichweite für die Botschaft.
4. HABEN Die materiellen Dinge. Bewusst am Ende. Nicht weil sie unwichtig sind. Sondern weil sie das Ergebnis sind, nicht der Treiber.
Die meisten Praxisinhaber, mit denen ich spreche, haben Quartalsziele in einer Excel und Lebensziele nirgendwo. Genau deshalb arbeiten sie sich an der Praxis ab statt die Praxis für ihr Leben arbeiten zu lassen.
Ziele, die du nicht siehst, treffen Entscheidungen für dich, die du nicht triffst.
Deshalb meine Frage an die Praxisinhaber:innen hier: Habt ihr ein Vision Board? Und wenn ja – wo hängt es wirklich? Im Schlafzimmer versteckt oder da, wo ihr jeden Tag dran vorbeikommt? 👇