Dr. Pantke

Dr. Pantke 🦷 Dr. Matthias Pantke & Kollegen | 📍Gießen 🇩🇪 | Sprechzeiten: Mo, Mi, Fr: 08-18 Uhr & Di, Do: 10-20 Uhr | 📞 06419844560

Unserem Team liegt Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden außerordentlich am Herzen. Dafür setzen wir all unsere Kraft, unser Wissen und unsere Fachkompetenz in einem angenehmen
Praxisambiente und einer freundlichen Atmosphäre ein. Mein erklärtes Ziel ist es, Karies und Zahnfleischerkrankungen (Parodontitis) zu verhindern. Gesunde Zähne ein Leben lang, kein Bohren, keine Angst vor dem Zahnarztbesuch

. Durch eine gezielte Vorsorge (Prophylaxe) ist dieses Ziel erreichbar. Die Erhaltung Ihrer Zahngesundheit ist für uns das oberste Ziel. Unsere Extraleistungen:

Hoher Beratungsservice, kostenlose Ästhetik- und Implantatberatung

Behandlung in Vollnarkose

Finanzierungsangebote und Ratenzahlungspläne für Zahnersatz

Sechs Jahre Garantie auf Zahnersatz aus praxiseigenem Labor bei vierteljährlicher Prophylaxe

Geringe Wartezeiten

28/08/2026

Diese Zahnmythen hören wir in der Praxis immer wieder 🦷

◾️ Die Zähne mit Backpulver aufhellen?
◾️ Nach dem Erbrechen sofort die Zähne putzen?
◾️ Einen ausgeschlagenen Zahn in Milch legen?

Kennst du einen dieser Punkte?

Viele dieser Gerüchte halten sich hartnäckig. Deswegen nehmen wir sie mal unter die Lupe. Diese und noch einige mehr.

26/08/2026

Pulsierende Zahnschmerzen sind unangenehm. Aber sie sind vor allem eins:

ein Signal, das man nicht aussitzen sollte...

Denn dahinter steckt oft eine Entzündung des Zahnnervs.

Der Fachbegriff dafür: Pulpitis.

Wie es dazu kommt:

Ein Zahn besteht aus mehreren Schichten. Ganz innen sitzt der Zahnnerv.

Normalerweise ist er dort gut geschützt. Aber wenn eine Karies sich Schicht für Schicht durch den Zahn arbeitet, entsteht ein Weg nach innen.

Bakterien dringen ein. Der Zahnnerv entzündet sich.

Und hier wird es entscheidend:

Es gibt zwei Formen. Und sie führen zu völlig unterschiedlichen Behandlungen.

◾️ Die reversible Pulpitis.
◾️ Die irreversible Pulpitis.

Aber worin unterscheiden sie sich?

In dem, was danach nötig ist.

Bei der reversiblen Pulpitis reicht oft schon eine Füllungstherapie.

Die Karies wird entfernt, der Zahn versorgt.

Der Zahnnerv erholt sich. Der Zahn bleibt vital.

Bei der irreversiblen Pulpitis reicht das nicht mehr.

Der Zahnnerv ist so weit geschädigt, dass er sich nicht mehr erholen kann. Er muss raus.

Die Standardbehandlung ist die Wurzelkanalbehandlung. Der Zahn wird geöffnet, der Nerv entfernt, der Zahn gereinigt und mit einer medikamentösen Einlage versorgt. Die lindert auch die Schmerzen.

Das Ergebnis: Der Zahn bleibt erhalten. Er ist nicht mehr vital, aber er steht weiter im Kiefer und übernimmt weiter seine Kaufunktion.

Und wenn man nichts tut?

Dann stirbt der Zahnnerv ab.

Die Entzündung bleibt damit aber nicht stehen. Über die Wurzelspitze kann sie sich in weitere Strukturen ausbreiten, bis in den Kieferknochen.

Genau deshalb steht am Anfang die Diagnostik.

Am entscheidendsten sind dabei die Röntgendiagnostik und der Kältetest. Damit lässt sich feststellen, ob der Zahn noch vital ist.

Denn erst die richtige Diagnose erlaubt die richtige Therapie.

Wenn du einen Zahnschmerz kennst, der pulsiert und nicht mehr weggeht: Warte damit nicht. Idealerweise bei einem Zahnarzt mit Erfahrung in der Endodontologie.

24/08/2026

Warum einen Zahn mit einer Wurzelkanalbehandlung retten, der sowieso tot ist? 🦷

Das lesen wir oft in den Kommentaren.

Und der erste Teil der Antwort lautet: Das ist deine Entscheidung.

Aber, und jetzt wird es entscheidend:

Die Wurzelkanalbehandlung ist heute eine wissenschaftlich gut belegte Methode, um einen Zahn über viele Jahre zu erhalten.

Warum sollte man den Zahn überhaupt erhalten wollen?

Weil er kein Fremdkörper ist.

Es ist dein Zahn, so wie er immer war. Nur ohne Nerv.

Die Kaufunktion bleibt. Die Wurzel bleibt im Knochen.

Und wenn er stattdessen gezogen wird?

Dann ist da erst mal eine Lücke.

Und eine Lücke bleibt selten eine Lücke:

◾️ Die Nachbarzähne kippen mit der Zeit hinein.
◾️ Der Gegenzahn wächst nach unten heraus.
◾️ Der Biss verändert sich dauerhaft.

Deshalb muss die Lücke versorgt werden. In der Regel mit einer Brücke oder einem Implantat.

Beides sind gute Lösungen. Aber beide bringen eigene Themen mit.

Für eine Brücke werden die zwei Nachbarzähne beschliffen. Auch dann, wenn sie völlig gesund sind.

Diese Zahnsubstanz kommt nie wieder zurück.

Ein Implantat lässt die Nachbarzähne in Ruhe. Dafür kommt ein Fremdkörper in den Knochen.

Daran können sich Bakterien ansiedeln. Entzündet sich das Gewebe, baut sich der Kieferknochen ab.

Und noch etwas:

Lücken kosten immer viel Geld.

Deshalb gilt in der Zahnmedizin: erst der eigene Zahn, dann der Ersatz.

Jeder Mensch darf trotzdem selbst entscheiden, ob er den Versuch des Zahnerhalts unternehmen möchte oder sagt, der Zahn soll raus. Das ist keine Frage, bei der eine Praxis jemanden überreden sollte.

Wenn du vor dieser Entscheidung stehst, melde dich schnellstmöglich bei deinem Zahnarzt oder bei uns. Auf unserem Profil findest du alles, was nötig ist.

Aber für alle Fälle:
📧 E-Mail: [email protected]
☎️ Telefon: 0641-984456-0
🌐 Website: www.dr-pantke.de

Hier in Gießen an der Nordanlage nehmen wir uns für genau diese Abwägung Zeit, bevor eine Entscheidung fällt.

21/08/2026

Ein kleines Bläschen am Zahnfleisch. Kaum Schmerzen. Sieht nach nichts aus...

Und ist trotzdem fast immer ein Warnsignal. 🦷

Der Fachbegriff dafür ist Zahnfistel.

Was das eigentlich ist:

Eine Zahnfistel ist ein schmaler Kanal, der von einem Entzündungsherd im Kiefer bis an die Oberfläche des Zahnfleischs führt. Über diesen Kanal fließt Eiter ab.

Und genau deshalb ist die Fistel nie das eigentliche Problem.

Sie ist nur die Begleiterscheinung von etwas, das viel früher passiert ist. Meist eine Karies, die den Zahnnerv erreicht hat, und eine Entzündung, die an der Wurzelspitze sitzt.

Warum es kaum wehtut:

Weil der Eiter abfließen kann. Der Druck baut sich nicht auf, also fehlt der Schmerz.

Das klingt gut, ist aber die eigentliche Gefahr. Ohne Schmerz gibt es keinen Anlass, zum Zahnarzt zu gehen. Und die Entzündung im Kiefer arbeitet weiter.

Was man überhaupt bemerken kann:

◾️ Eine kleine Schwellung am Zahnfleisch.
◾️ Ein kleines Bläschen, das aufplatzt und wiederkommt.
◾️ Beim Draufdrücken tritt Eiter aus.
◾️ Ein unangenehmer Geschmack im Mund.

Und wenn man nichts tut?

Dann kann sich der Entzündungsherd abkapseln. Aus dem Ventil wird ein Abszess: eine geschlossene Eiteransammlung ohne Abfluss, die stark anschwillt und heftig schmerzt.

Damit landet man im schlimmsten Fall in der Klinik.

Deshalb ist genau hier die Routineuntersuchung so wichtig. Eine Fistel macht kaum Beschwerden, aber dein Zahnarzt sieht sie sofort.

Vorbeugen lässt sich das an einer einzigen Stelle: Wer Karies früh behandeln lässt, kommt gar nicht erst an den Punkt, an dem sich der Zahnnerv entzündet.

Hattest du so etwas schon einmal? Schreib es gerne in die Kommentare.

19/08/2026

Nicht jeder dieser Zahnmythen ist falsch

Soll man nach dem Zähneputzen den Mund mit Wasser ausspülen? Diese und viele weitere Zahnmythen kursieren im Netz, deswegen räumen wir damit jetzt mal auf.

17/08/2026

Zahnseide gilt als der Schritt, den man auch mal weglassen kann. Tatsächlich ist es der einzige, den die Zahnbürste nicht übernehmen kann...

Denn zwischen die Zähne kommt sie schlicht nicht hin. Diese Flächen bleiben beim täglichen Putzen ausgelassen.

Und daran ändert auch eine elektrische Zahnbürste nichts. Sie putzt besser, aber sie kommt an dieselben Stellen nicht heran. Gerade bei engen Zahnzwischenräumen.

Was dann passiert, ist eine Kette:

◾️ Zwischen den Zähnen bleibt Belag zurück.
◾️ Daraus entsteht eine Zahnzwischenraumkaries.
◾️ Die Karies kann den Zahnnerv erreichen und zu einer Entzündung führen.
◾️ Am Ende steht eine Wurzelkanalbehandlung. Im schlimmsten Fall der Verlust des Zahns.

Vier Schritte. Der erste kostet zwei Minuten am Tag.

Aber welche Zahnseide ist die richtige?

Es gibt sehr unterschiedliche Arten. Gewachste Zahnseide. Zahntape. Aufquellende Varianten. Und fluoridhaltige Zahnseide.

Die gewachste flutscht in der Regel etwas besser, weil die Wachsschicht das Hineingleiten in enge Zwischenräume erleichtert.

Bei einem hohen Kariesrisiko empfehlen wir fluoridhaltige Zahnseide, weil sie beim Reinigen zusätzlich Fluorid an den Zahn abgibt.

Welche bei dir passt, lässt sich in einer Prophylaxesitzung klären. Das ist keine Geschmacksfrage, sondern hängt von deinen Zahnzwischenräumen ab.

Und bei dir: täglich, gelegentlich oder gar nicht?

14/08/2026

Zähneknirschen ist keine Krankheit. Und trotzdem solltest du es einmal abklären lassen...

Genau darum ging es in einem Kommentar, den wir bekommen haben. Sinngemäß: Ich knirsche nachts und lebe noch, so schlimm kann es also nicht sein.

Da ist etwas dran.

Denn Bruxismus, so der Fachbegriff, gilt nicht als eigenständige Erkrankung. Betroffen ist etwa jeder Fünfte in Deutschland.

Aber es kann Folgen haben. Für die Kaumuskulatur. Für das Kiefergelenk. Und für die Zähne selbst.

Entscheidend ist deshalb eine einzige Frage: Hast du Beschwerden?

Wer morgens mit Schmerzen im Kiefer aufwacht oder Geräusche im Kiefergelenk bemerkt, sollte das abklären lassen.

Wer keinerlei Beschwerden hat, muss nicht zwingend etwas unternehmen.

Mit einer Einschränkung: Wer dauerhaft und immer stärker knirscht, reibt die Zähne ab. Sie werden mit der Zeit kürzer.

Und das lässt sich später nur mit erheblichem Aufwand wieder aufbauen.

Was am Ende getan wird, entscheidet jeder für sich. Einmal abklären lassen sollte man es trotzdem.

12/08/2026

Die meisten Menschen putzen sich täglich die Zähne. Und trotzdem bleibt bei fast allen derselbe Bereich unberührt...

Nämlich der, in dem die Probleme entstehen.

Denn eine Zahnbürste erreicht nur rund 60 Prozent der Zahnoberflächen.

Die übrigen 40 Prozent liegen zwischen den Zähnen.

Und genau dort entsteht Karies besonders häufig.

Deshalb kommt es bei der Mundhygiene vor allem auf drei Dinge an:

◾️ Die Putzdauer.
◾️ Die Zahnzwischenraumpflege.
◾️ Die regelmäßige Prophylaxe.

Zur Putzdauer:

Zweimal täglich, jeweils mindestens zwei Minuten. So lautet die Empfehlung der Bundeszahnärztekammer.

Zweimal fünfzehn Sekunden bringen nichts.

In der Praxis liegt der Durchschnitt bei Handzahnbürsten allerdings deutlich unter einer Minute.

Zur Zahnzwischenraumpflege:

Einmal täglich, mit Zahnseide oder Zahnzwischenraumbürstchen.

Welches Hilfsmittel das richtige ist, hängt von deinem Gebiss ab. Bei engen Zwischenräumen ist es die Zahnseide, bei größeren die Interdentalbürste.

Das ist keine Geschmacksfrage, sondern eine anatomische. Und sie sollte individuell geklärt werden.

Zur Prophylaxe:

Regelmäßig zur professionellen Zahnreinigung. Für die meisten Erwachsenen ein- bis zweimal im Jahr, bei erhöhtem Risiko häufiger.

Denn auch bei sehr guter häuslicher Pflege bleiben Stellen zurück, an die du selbst nicht herankommst.

Und wenn man das nicht tut?

Dann sammelt sich genau dort Plaque, wo niemand hinschaut. Zwischen den Zähnen. Am Zahnfleischrand.

Daraus entsteht eine Zahnzwischenraumkaries. Oder eine Entzündung des Zahnhalteapparats.

Beides bleibt lange unbemerkt.

10/08/2026

Diese Sätze rund um die Zahnpflege hat fast jeder schon einmal gehört:

◾️ Erst Zahnpasta auf die Bürste, dann Wasser drauf?
◾️ Dasselbe Stück Zahnseide mehrfach verwenden?
◾️ So fest putzen, bis das Zahnfleisch blutet?

Kennst du einen dieser Punkte?

Viele dieser Gerüchte halten sich hartnäckig. Deswegen nehmen wir sie mal unter die Lupe. Diese und noch einige mehr.

07/08/2026

Eine Zahnlücke ist unangenehm. Aber das eigentliche Problem ist nicht die Lücke selbst...

Sondern das, was drumherum passiert, wenn man zu lange wartet.

Denn Zähne stehen nicht einfach fest an ihrem Platz. Sie halten sich gegenseitig.

Fällt einer weg, kommt der Rest in Bewegung:

◾️ Die Nachbarzähne kippen in die Lücke hinein.
◾️ Der Gegenzahn wächst von der anderen Seite in die Lücke hinein, weil ihm der Gegendruck fehlt.

Das passiert langsam. Und unbemerkt. Bis der Biss irgendwann nicht mehr stimmt.

Deshalb gilt hier: zeitnah handeln.

Eine bewährte Lösung dafür ist die Zahnbrücke.

Ein festsitzender Zahnersatz, der die Lücke schließt. Die angrenzenden Zähne dienen dabei als Pfeiler und werden überkront.

Das Ergebnis: Die Lücke ist zu. Die Nachbarzähne bleiben, wo sie hingehören. Der Biss stimmt wieder.

Aber worauf kommt es bei einer Brücke wirklich an?

Auf die Passgenauigkeit. Und zwar sowohl beim Zahnarzt als auch beim Zahntechniker.

Denn bleibt zwischen Brücke und Pfeilerzahn ein Spalt, haben Bakterien genau dort ihre Nische.

Dann entsteht eine Sekundärkaries. Karies also, direkt unter dem Zahnersatz.

Und die ist besonders tückisch, weil sie lange keine Beschwerden macht.

Genau deshalb fertigen wir unsere Brücken hier in Gießen im praxiseigenen Labor an. Unter mikroskopischer Kontrolle.

Weil der Unterschied zwischen "sitzt" und "sitzt exakt" darüber entscheidet, wie lange ein Zahnersatz hält.

Wenn du eine Lücke hast und schon länger damit wartest: Lass sie anschauen, bevor die Nachbarzähne die Entscheidung für dich treffen.

Adresse

Nordanlage 21
Gießen
35390

Öffnungszeiten

Montag 08:00 - 20:00
Dienstag 08:00 - 20:00
Mittwoch 08:00 - 20:00
Donnerstag 08:00 - 20:00
Freitag 08:00 - 20:00

Telefon

+496419844560

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