24/03/2023
Kinder und Jugendliche
Mit Beginn der zweiten Wechselgebissphase, die im Schnitt zwischen dem 9. und 12. Lebensjahr liegt, kommt auch das klassische Zahnspangenalter. Die sogenannte Hauptbehandlung erstreckt sich in der Regel über 3-4 Jahre. Es können sowohl der Biss als auch die Zahnstellung sehr optimal und nachhaltig korrigiert werden. Häufig wird die Behandlung zweiphasig durchgeführt. In der ersten Phase kann die Kieferentwicklung sehr gut mit einer losen Zahnspange (z.B. aktive Platten, funktionskieferorthopädische Geräte) gesteuert werden. In der zweiten Phase erfolgt die präzise Feineinstellung des Bisses mit einer festen Zahnspange. Aber auch der Einsatz der Lingualtechnik oder von Alignern ist möglich. Meist betrifft das etwas ältere Jugendliche. Welches Vorgehen nun genau das richtige für Ihr Kind ist, kann erst nach eingehender Diagnostik entschieden werden.
Benötigte Ihr Kind keine Frühbehandlung, sollte ein kieferorthopädischer Vorsorgetermin bei Mädchen im Alter von 9 Jahren und bei Jungen im Alter von 10 Jahren gemacht werden. So ist die häufig notwendige Ausnutzung wichtiger Wachstumsphasen noch möglich.
Bitte warten Sie nicht bis alle Milchzähne rausgefallen sind. Die Behandlung einiger Fehlstellungen kann dann deutlich aufwendiger werden.