24/05/2026
Derzeit stoßen zwei sehr unterschiedlich sozialisierte Gruppen im Arbeitsleben aufeinander und scheinen - zumindest wenn man der Medienberichterstattung glaubt - nicht besonders gut miteinander zu harmonieren.
Die Rede ist von den BabyBoomern und der GenZ. Bei scheinen mit einem ganz Sack voller Vorurteile beladen zu sein - dabei müssen sie doch noch ein paar Jahre zusammen arbeiten, bis die Boomer sich in die Rente verabschieden. Der knappe Arbeitsmarkt bietet in dieser Hinsicht nämlich wenig Spielraum.
Ich bin selbst ein Boomer, Jahrgang 1966. Überall, wo ich als Kind und Jugendlicher hinkam, gab es zu viele. Was war die Folge? Ellebogen raus, besser, kreativer und schneller sein! Diese Voraussetzung begleiten die GenZ nicht mehr. Im Gegenteil, die Arbeit wird nicht mehr als notwendiges Übel zur materiellen Lebenserhaltung mehr angesehen, sondern als ein Element, das in das Leben integriert werden soll. Mit Werten, mit Überzeugungen und mit Wohlgefühl.
Der materielle Luxus, den BabyBoomer und GenX unter immenser Ressourcenverschwendung und Umweltverschmutzung aufgebaut haben, steht in Frage, weil diese Haltung zukünftige Existenzen bedroht. Gleichzeitig ist die Haltung aber nur möglich, wenn bestimmte Ressourcen selbstverständlich zur Verfügung stehen.
Ich bin überzeugt, mit mehr Verständnis für die Sozialisierungsfrage dieser beiden Generationen ist ein besseres Miteinander möglich. Den anderen zu verstehen, warum er so ist, anstelle die Gegenseite mit Vorwürfen zu überhäufen.
Darum haben wir beim jobwalk am 6. Juni in Jena, am 13. Juni in Regensburg und am 20. Juni in Erlangen jeweils zwei Boomer*innen und zwei GenZler*innen auf unsere neue Bühne "Wortwechsel" eingeladen. Im moderierten Gespräch, zum Austausch, für mehr Verständnis und weniger Vorwürfe.
Samstag, 6. Juni 2026 · Marktplatz Jena · Samstag, 13. Juni 2026 · Neupfarrplatz Regensburg ·Samstag, 20. Juni 2026 · Schloßplatz Erlangen ·jobwalk Wortwechsel · kostenfrei