02/06/2026
In der klassischen Zahnmedizin wird bei einer Wurzelkanalbehandlung der Nerv entfernt. Der Zahn bleibt zwar im Mund, doch die eigentliche Frage lautet: Was passiert mit den Entzündungsprozessen im umliegenden Gewebe?
Aus ganzheitlicher Sicht betrachten wir nicht nur den Zahn selbst, sondern auch seine Auswirkungen auf den gesamten Organismus. Denn chronische Entzündungen im Kiefer können das Immunsystem dauerhaft belasten.
⚠️ Hinzu kommt: Ein wurzelbehandelter Zahn ist ein abgestorbener Zahn. Obwohl er äußerlich oft unauffällig erscheint, kann er weiterhin bakterielle Stoffwechselprodukte bilden. Diese können über feinste Kanälchen im Zahn in das umliegende Gewebe gelangen und das Immunsystem dauerhaft weiter fordern!
🔬In der biologischen Zahnmedizin messen wir deshalb spezielle Entzündungsmarker wie
- Mercaptane
- Thioether
- RANTES/CCL5
- TNF-a
- IL-6
Erhöhte Werte können Hinweise darauf geben, dass der Körper auf chronische Belastungen im Mund-Kiefer-Bereich reagiert.
Folgende Verfahren haben sich bewährt:
✨ Ozontherapie wird eingesetzt, um die Keimbelastung im betroffenen Bereich zu reduzieren. Ozon besitzt stark oxidierende Eigenschaften und kann Bakterien, Viren und Pilze lokal verringern. Gleichzeitig kann es die Sauerstoffversorgung des Gewebes unterstützen und so ein Umfeld schaffen, das natürliche Heilungsprozesse begünstigt.
✨ Eigenblutverfahren wie PRF nutzen Bestandteile des eigenen Blutes. Dafür wird eine kleine Menge Blut entnommen und aufbereitet, sodass ein Konzentrat aus Blutplättchen, Wachstumsfaktoren und Fibrin entsteht. Dieses kann gezielt in den betroffenen Bereich eingebracht werden, um die Geweberegeneration zu unterstützen, die Wundheilung zu fördern und den Körper bei seinen natürlichen Reparaturprozessen zu begleiten.
👉 Hast du mit Entzündungen im Mund Kieferbereich zu kämpfen?
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Eigenblut Ozon