15/05/2026
+++ Zahnfleischbluten beim Zähneputzen: Harmlos oder ein Fall für die Zahnärztin? +++
Etwas Blut im Waschbecken nach dem Zähneputzen – für viele Menschen gehört das fast schon zum Alltag. Man denkt sich: "Vielleicht habe ich zu fest aufgedrückt" oder "Das gibt sich von allein wieder." „Als Zahnärztinnen müssen wir hier ganz deutlich werden: Gesundes Zahnfleisch blutet nicht. Zahnfleischbluten ist ein Warnsignal des Körpers. Es ist ein stiller Hilferuf, den wir ernst nehmen sollten, bevor aus einer kleinen Entzündung ein großes Problem für den gesamten Körper werden kann“, sagt didenta-Zahnärztin Dr. Rosi Lewandowski.
+++ Die "stille Gefahr": Wenn aus Gingivitis Parodontitis wird +++
Was meist als harmlose Zahnfleischentzündung (Gingivitis) beginnt, kann sich schleichend zu einer Parodontitis entwickeln. Dabei handelt es sich um eine chronische Entzündung des Zahnhalteapparates. Das Tückische: Sie verursacht oft über lange Zeit keine Schmerzen.
Während die Entzündung in der Tiefe arbeitet, passiert Folgendes:
• Rückzug des Gewebes: Das Zahnfleisch löst sich vom Zahn, es entstehen Zahnfleischtaschen.
• Knochenabbau: Die Bakterien greifen den Kieferknochen an, der die Zähne hält.
• Zahnverlust: Ohne festes Fundament werden selbst völlig kariesfreie Zähne locker und fallen irgendwann aus.
+++ Mehr als nur ein Mundproblem: Die Gefahr für Ihren Körper +++
„Oftmals bleibt Parodontitis kein lokales Problem im Mund. Die Entzündungsstoffe und Bakterien können über die Blutbahn in den restlichen Körper gelangen“, erklärt Dr. Heike Fischer.
Die Wissenschaft zeigt heute deutliche Zusammenhänge:
• Diabetes-Risiko: Eine Parodontitis kann die Einstellung des Blutzuckerspiegels erschweren und das Risiko für Typ-2-Diabetes erhöhen. Umgekehrt begünstigt ein schlecht eingestellter Diabetes Entzündungen im Mund – ein gefährlicher Kreislauf.
• Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Das Risiko für Herzinfarkte oder Schlaganfälle steigt bei einer unbehandelten Parodontitis messbar an.
• Schwangerschaft: Es gibt Hinweise auf ein erhöhtes Risiko für Frühgeburten durch massive Zahnfleischentzündungen.
+++ Leiden Sie bereits unter Symptomen von Zahnfleischbluten? +++
Prüfen Sie Ihre Zahngesundheit kritisch. Wenn Sie einen oder mehrere der folgenden Punkte mit "Ja" beantworten, sollten Sie zeitnah einen Termin in unserer Praxis in Düsseldorf vereinbaren:
• Blutet Ihr Zahnfleisch beim Putzen oder bei der Verwendung von Zahnseide?
• Ist Ihr Zahnfleisch gerötet oder geschwollen?
• Haben Sie anhaltenden Mundgeruch oder einen unangenehmen Geschmack im Mund?
• Wirken Ihre Zähne optisch "länger" (Zahnfleischrückgang)?
• Reagieren Ihre Zähne empfindlicher auf heiß oder kalt als früher?
• Haben Sie das Gefühl, dass einzelne Zähne leicht wackeln oder sich verschoben haben?
+++ Was Sie jetzt tun können +++
Die gute Nachricht ist: Rechtzeitig erkannt, lässt sich eine Parodontitis sehr gut behandeln und stoppen. Eine professionelle Zahnreinigung (PZR) und eine gründliche Untersuchung sind der erste Schritt, um Ihr Zahnfleisch wieder zur Ruhe zu bringen. Warten Sie nicht darauf, dass Schmerzen entstehen. Ein kurzer Check-up bei didenta kann den Unterschied für den Erhalt Ihrer Zähne und Ihre allgemeine Gesundheit machen.
Haben Sie Zahnfleischbluten bemerkt? Dann gehen Sie auf Nummer sicher. Rufen Sie uns an und buchen Sie einen Termin für einen Zahnfleisch-Check. Wir helfen Ihnen, Ihr Lächeln auf ein gesundes Fundament zu stellen.
Weitere Informationen:
https://www.didenta.de/de/artikel/zahnfleischbluten-beim-zaehneputzen