Dr. Schwerbrock Köln

Dr. Schwerbrock Köln Wir behandeln Sie vom ersten Telefonat bis zum Abschluss der Behandlung achtsam, höchst konzentriert und warmherzig.

Wir setzen intelligente, gut verträgliche und qualitativ hochwertige Lösungen im Zahnersatz und bei Implantaten ein, die final zu einem optimalen Preis-Leistungs-Verhältnis führen. Dies betrifft nicht nur die Zahnmedizin, bei der wir vorzugsweise sanfte Behandlungsmethoden wählen, sondern auch den ganz persönlichen Umgang mit Ihnen. Es erwarten Sie ein schönes Praxisambiente, Ruhe und interessante

Informationen im Warteraum – und vor allem sehr freundliche Mitarbeiter, die sich um Ihr Wohlergehen gerne kümmern. Wir nennen das Wohlfühlpraxis und freuen uns auf Sie!

Stichwort SCHMERZTHERAPIEMenschen mit Gesichtsschmerz konsultieren oft viele verschiedene Fachärzte, erhalten entspreche...
24/02/2025

Stichwort SCHMERZTHERAPIE

Menschen mit Gesichtsschmerz konsultieren oft viele verschiedene Fachärzte, erhalten entsprechend unterschiedliche Diagnosen und eine Vielzahl – oft vergeblicher – Behandlungen. Dabei ist die Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie auf die Schmerzsyndrome des Gesichtes spezialisiert und kann mit abgestuften Behandlungsstrategien effizient helfen.
Schlüssel zur erfolgreichen Behandlung ist die präzise Diagnostik.

Es gibt verschiedene Schmerzsyndrome, deren Symptome sich teilweise überschneiden. Oft werden Schmerzen durch Fehlfunktionen des Kiefergelenks mit seinen hochkomplexen knöchernen, muskulären und nervalen Strukturen verursacht. Die einzelnen Komponenten bilden ein kompliziertes zusammenhängendes System.

Störungen in einem Bereich beeinflussen immer das gesamte System, können sogar zu regelrechten Schmerz-Kettenreaktionen führen. Experten sprechen dann von so genannten kraniomandibulären, atypischen Gesichtsschmerzen. Hinzu kommen mögliche rheumatische Kiefergelenkerkrankungen sowie Verschleißerscheinungen (Arthrose) der Kiefergelenke. Auch Nervenschmerzen, etwa die Trigeminusneuralgie, oder Neuropathien können als Schmerzursache in Betracht kommen.

Das Therapiekonzept wird nach aktuellen Richtlinien und Erkenntnissen individuell auf die jeweilige Problematik zugeschnitten. Von der physikalischen Therapie und Physiotherapie über die Schienenbehandlung und medikamentösen Therapie bis hin zu kieferorthopädischen und kieferchirurgischen Maßnahmen werden dabei alle Möglichkeiten in Betracht gezogen. Patienten werden in einem Schmerztherapiezirkel von unserem Spezialistenteam begleitet Bei der großen Mehrzahl der Betroffenen kann dadurch Linderung, oft sogar völlige Schmerzfreiheit erreicht werden.

Wir beraten Sie gerne und in aller Ruhe.

Zucker: Neues zur Rolle bei KariesDass Ernährung (hier nicht zuletzt Zucker) und Munderkrankungen zusammenhängen, das wi...
12/02/2025

Zucker: Neues zur Rolle bei Karies

Dass Ernährung (hier nicht zuletzt Zucker) und Munderkrankungen zusammenhängen, das wissen inzwischen die meisten Patienten. Bei einem Fachkongress zu Ernährung und Mundgesundheit in Stuttgart erklärten Wissenschaftler, wie sich Bestandteile der Ernährung auf das biologische Gleichgewicht im Mund auswirken. Dabei wurde deutlich: Je nachdem, was genau beispielsweise ein Kind isst, ändert sich auch der Biofilm im Mund – also die Zusammensetzung der Bakterien in den Mundbelägen.

Auch deutlich wurde: Würde der Zucker allein mit Löffel gegessen, wären die schädlichen Auswirkungen nicht ganz so erheblich wie die Aufnahme einer Kombination von Zucker und sogenannter „Stärke", beispielsweise ein Weißbrot mit Marmelade oder ein Stück Kuchen. Wenn schon Brot, dann erweist sich Vollkornbrot als gesünder, weil dessen Stärke langsamer zu Zucker umgewandelt wird. Der Fruchtzucker aus Obst ist zwar auch ein „Störenfried" für den gesunden Biofilm – aber da Obst viele gesundheitsförderliche Effekte, auch auf das Immunsystem, hat und der Anteil an Fruchtzucker eher gering ist, befürworten die Wissenschaftler Obst. In seiner natürlichen Form – nicht als aufbereitete Säfte. (DGI / Dr. Schwerbrock).

Zähneknirschen (Bruxismus) – Krankheit oder nicht?Rund 20 % aller Deutschen knirschen mit den Zähnen oder pressen die Ki...
30/01/2025

Zähneknirschen (Bruxismus) – Krankheit oder nicht?

Rund 20 % aller Deutschen knirschen mit den Zähnen oder pressen die Kiefer zu fest aufeinander. Das hat Folgen für die Gesundheit von Zähnen, Zahnfleisch, Kieferknochen, Muskulatur und Kiefergelenke.

Die wissenschaftliche Deutsche Gesellschaft für Funktionsdiagnostik und -therapie (DGFDT) stellte in einer Pressemitteilung kürzlich dar, dass die Funktionsstörung Bruxen, also das Knirschen, Pressen und andere Fehlfunktionen, nicht selbst als Krankheit gewertet wird, allerdings zu Folgen führt, die zur Bezeichnung Krankheit durchaus berechtigen und insofern einer intensiven Behandlung bedürfen.

Zusammen mit rund 30 anderen Fachgesellschaften hat die DGFDT aktuell eine modernisierte Behandlungsleitlinie herausgegeben. Der ist auch zu entnehmen, dass in manchen Fällen das Bruxen auch gesundheitsförderlich ist – gewisserweise als Ventil für Angst und Stress und weitere Belastungen. Manchmal ist Bruxen auch Folge von übermäßigem Einsatz von Alkohol und Drogen. Entsprechende Behandlungsangebote in der Zahnarztpraxen können die Zähne und die biologischen Strukturen im Mund bei belastenden Funktionsstörungen schützen beziehungsweise entlasten (DGI / Dr. Schwerbrock).

Pubertät: auch für die Zähne eine HerausforderungWie die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) vor wenigen Tagen mitteilte, ist d...
22/01/2025

Pubertät: auch für die Zähne eine Herausforderung

Wie die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) vor wenigen Tagen mitteilte, ist die Lebensphase Pubertät oft eine Belastung für die Mundgesundheit – und das in einem Alter, in dem die bleibenden Zähne oft gerade erst herausgekommen sind. Die noch eher neuen „Bleibenden" stehen recht eng zusammen, viele der Jugendlichen tragen zudem kieferorthopädische Geräte (z.B. Zahnspangen) – und sie ernähren sich oft zahn-ungesund mit Chips, Softdrinks, Zwischendurch-Snacks und Süßigkeiten.

Die Bundeszahnärztekammer weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass auch Burger und Pizza mit ihrem hohen Kohlenhydrate-Anteil von den Mund-Bakterien in zahnschädigende Säuren umgewandelt werden: Werden die entsprechend belasteten Zahnbeläge, auch zwischen den Zähnen, nicht regelmäßig entfernt, entwickeln sich schnell Vorstufen von Karies und weitergehende Zahn- und Zahnfleischzerstörungen. Problematisch sei auch, so BZÄK-Vizepräsident Prof. Dr. Dietmar Oesterreich, dass in der Zeit der Pubertät das Interesse vieler Jugendlicher an „gewissenhafter Pflegeroutine" gering ausgeprägt sei.

Die Zahnärzteschaft hoffe, die Präventionserfolge aus dem Kindesalter (vier von fünf 12-Jährigen sind völlig kariesfrei) ins Erwachsenenalter hinüberretten zu können und motiviert Jugendliche und ihr Umfeld, bei aller „Pubertät" die Zahngesundheit im Blick zu behalten (Quelle: DGI/Dr. Schwerbrock).

Keine Angst vor Behandlungsschmerzen! Eine Betäubung ist heute sicher.Wenn es heißt, jemand habe Angst vor dem Zahnarzt,...
06/01/2025

Keine Angst vor Behandlungsschmerzen! Eine Betäubung ist heute sicher.

Wenn es heißt, jemand habe Angst vor dem Zahnarzt, heißt das eigentlich etwas anderes: Es handelt sich um Angst vor den Schmerzen, die eine anstehende Behandlung auslösen könnte – manchmal ist die Angst vor dem Behandlungsschmerz so groß, dass sie die bereits vorhandenen Zahnschmerzen sogar noch übersteigt. Die Zeiten, dass man Behandlungsschmerz aushalten muss, sind allerdings vorbei, und die Vielfalt an Möglichkeiten, diesen Schmerz nicht spürbar zu machen, ist sehr groß.

Während in manchen Fällen sogar komplett auf Narkose-Präparate verzichtet werden kann, weil eine entsprechende zahnärztliche Hypnose bereits ausreicht, stehen für die anderen Fälle verschiedene Möglichkeiten und Betäubungsmittel-Zubereitungen zur Verfügung. Wichtig ist daher, im Vorfeld genau auf mögliche bestehende Erkrankungen, Allergien oder Medikamente einzugehen, die Auswirkungen auf die geplante örtliche oder weitergehende Narkose haben könnten – darauf verwies die Zahnärztin und Anästhesie-Spezialistin Prof. Dr. Dr. Monika Daubländer (Universität Mainz) in einem Beitrag des Mundgesundheits-Informationsdienstes proDente.

Ein zentraler Wirkstoff bei Narkose-Präparaten ist das Adrenalin, das die Narkose-Wirkung verlängert und die Durchblutung im Behandlungsbereich reduziert. Da dieser Wirkstoff bei manchen Erkrankungen nicht genutzt werden darf, gehört ein klärendes Vorgespräch zur anstehenden Behandlung unter Betäubung dazu. In diesen wie auch in anderen Fällen von gesundheitlichen Vorbelastungen stehen Alternativpräparate zur Verfügung, die sich in der Praxis bewährt haben, so dass es für alle Patientengruppen ein gut geprüftes Schmerz-ausblendendes Narkosemittel gibt (DGI, Dr. Schwerbrock).

Wir danken Ihnen für Ihr Vertrauen und wünschen Ihnen und Ihrer Familie beste Gesundheit, einen guten Rutsch und ein fro...
29/12/2024

Wir danken Ihnen für Ihr Vertrauen und wünschen Ihnen und Ihrer Familie beste Gesundheit, einen guten Rutsch und ein frohes neues Jahr 2025.

Geschädigter Zahn: Wurzelbehandlung oder Implantat?Ist ein Zahn aufgrund einer Schädigung seines lebendigen Innenlebens ...
19/12/2024

Geschädigter Zahn: Wurzelbehandlung oder Implantat?

Ist ein Zahn aufgrund einer Schädigung seines lebendigen Innenlebens (Gefäße in der Pulpa) so zerstört, dass er als „abgestorben" gilt, stellt sich immer mal wieder die Frage: Ziehen und beispielsweise durch ein Implantat ersetzen – oder die Wurzel behandeln und füllen und den natürlichen Zahn an seinem Platz erhalten?

Auf diese Frage gibt es keine eindeutige Antwort, weil ganz maßgeblich der individuelle Patient, seine Mundsituation, aber auch seine Allgemeingesundheit beachtet werden muss. Beide Lösungen können also, jeweils individuell gesehen, die richtige sein.

Was „richtig" ist, richtet sich auch nach den Anforderungen: Wie lange wird der erreichte Zustand gesund und stabil funktionieren? Dazu hat die wissenschaftliche Fachgesellschaft für Endodontologie (Zahnwurzelbehandlung) nun eigene Daten veröffentlicht. Demnach haben heutzutage Wurzelbehandlungen eine sehr hohe Erfolgsrate von 85 – 95 % innerhalb von fünf Jahren nach der Behandlung. Nicht ganz auszuschließen sind allerdings Infektionen, die den wurzelbehandelten Zahn gefährden. Wird die Wurzelbehandlung dann noch einmal wiederholt, sieht es mit dem Erfolg schon nicht mehr ganz so gut aus. Ist der Zahn nicht mehr zu retten, seien Implantate ein hervorragendes Angebot im Bereich der möglichen Behandlungsalternativen (DGI / Dr. Schwerbrock).

KIEFERSCHMERZEN: Herzinfarkt ausschließen.Viele Menschen gehen davon aus, dass es vor allem Schmerzen im linken Arm und ...
09/12/2024

KIEFERSCHMERZEN: Herzinfarkt ausschließen.

Viele Menschen gehen davon aus, dass es vor allem Schmerzen im linken Arm und im Brustkorb sind, die auf einen möglichen Herzinfarkt hinweisen. Dass es sehr viele weitere Indikatoren gibt, die einen bevorstehenden Zusammenbruch der Herzfunktion ankündigen können, spricht sich erst langsam herum. Erschwert wird die Etablierung solcher Erkenntnisse dadurch, dass es oft banal wirkende Schmerz- oder Störungszustände sind, die auch bei vielen anderen Erkrankungen eine Rolle spielen können – oder einfach eine vorübergehende Unpässlichkeit darstellen.

Wie die American Heart Association, die renommierte amerikanische Fachgesellschaft für Herzerkrankungen, vor wenigen Wochen berichtete, sind auch Schmerzen im Kiefer ein mögliches Zeichen für einen sich ankündigenden Herzinfarkt. Der Schmerz sitzt nicht ursächlich dort, sondern er ist Folge der ausstrahlenden Belastungen aus dem Oberbauch und der Herzregion. Patienten, die neben anderen Schmerz- und Unwohlseins-Anzeichen wie Übelkeit, Benommenheit, Kurzatmigkeit auch Kieferschmerzen verspüren, sollten dies auf jeden Fall in einer Klinik abklären lassen. Zwar erweisen sich rund 95 % aller Verdachtsfälle auf Herzinfarkt als nicht Herz-relevant und sind mit einer anderen Erkrankung oder Störung in Verbindung zu bringen – für die verbleibenden 5 % kann die klinische Abklärung aber über Leben oder Tod entscheiden, insofern sollten Patienten nicht selbst „diagnostizieren", sondern fachärztliche Hilfe nutzen (DGI / (DGI / Dr. Schwerbrock).





























Hirnleistung: Einfluss durch Paradontitis?Die Liste der Zusammenhänge von einer Infektion des Zahnbettes (Parodontitis) ...
28/11/2024

Hirnleistung: Einfluss durch Paradontitis?

Die Liste der Zusammenhänge von einer Infektion des Zahnbettes (Parodontitis) mit Erkrankungen oder Störungen der Funktion anderer Körperbereiche ist mittlerweile sehr lang. Sie reicht von kardiologischen Erkrankungen bis zu Diabetes. Nun widmeten sich kürzlich auch Neurologen dem Aspekt: Könnte es sein, dass die Zahnbettinfektion auch Einfluss auf die „Arbeit" des Gehirns hat?

Eine Gruppe von Wissenschaftlern vor allem aus dem Fachbereich der Nervenheilkunde und der Erkennung von Gehirnerkrankungen prüfte, wie eine Fachzeitschrift berichtete, entsprechend eine Vielzahl zurückliegender Studien. Da die Parodontitis eine Entzündung von Mundgewebe ist und sich die beteiligten Bakterien über den ganzen Körper zu verstreuen scheinen, wollten die Wissenschaftler erkunden, ob auch das Gehirn davon betroffen sein könnte. Wiewohl sich bei der Analyse der ganzen vorliegenden Untersuchungen verschiedene nicht übereinstimmende Messverfahren zeigten, konnten diese dennoch zu einer nützlichen Übersicht zusammengeführt werden.

Das Ergebnis: Ein Zusammenhang von Parodontitis und eingeschränkter Hirnleistung war erkennbar. Noch muss nachgewiesen werden, ob der Zusammenhang direkt ist (bakterielle Infektion des Gehirns) oder ob der Effekt vielleicht sogar andersherum zu bewerten ist: Bei nachlassender Hirnleistung könnte auch einfach die Mundpflege nicht mehr ausreichend regelmäßig und sorgfältig erfolgt sein. Während die Wissenschaft nun einige weitere Fragen beantworten muss, steht für an Demenz erkrankte Menschen eines jedenfalls fest: Sie müssen in enge Prophylaxe-Intervalle eingebunden werden (DGI / Dr. Schwerbrock).





























Ärzte raten Schwangeren: bitte die Zahngesundheit jetzt besonders ernstnehmenNicht nur die Zahnärzte, sondern beispielsw...
20/11/2024

Ärzte raten Schwangeren: bitte die Zahngesundheit jetzt besonders ernstnehmen

Nicht nur die Zahnärzte, sondern beispielsweise auch die Frauenärzte und Geburtshelfer erachten sorgfältige Mundhygiene und auch intensivierte Kontrolltermine im Zeitraum der Schwangerschaft als notwendig. Wie die Initiative „Frauenärzte im Netz" in einer Meldung herausstellte, birgt die hormonell spezielle Situation der werdenden Mütter ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung von Zahnfleisch- und Zahnbettentzündungen.

Die Hormonumstellung führt zu einer Lockerung des Bindegewebes, die Schleimhaut wird durchlässiger, meist sind die Blutgefäße erweitert: Das kann dazu führen, dass Keime leichter in das Gewebe eindringen können. Umso wichtiger ist es, gerade in dieser Lebensphase dafür zu sorgen, dass keimhaltige Zahnbeläge so rasch wie möglich entfernt werden – durch sorgfältige Zahn- und Zahnfleischrand-Reinigung, am besten mit einer weichen Zahnbürste. Etwa im 4. und im 8. Monat mindestens ist eine Zahngesundheitskontrolle empfehlenswert, so die Frauenärzte-Organisation (DGI / Dr. Schwerbrock).

Wir bieten Konzepte für eine optimale Implantat-Versorgung – auch bei Immunerkrankungen!Fast jeder dritte Patient in der...
11/11/2024

Wir bieten Konzepte für eine optimale Implantat-Versorgung – auch bei Immunerkrankungen!

Fast jeder dritte Patient in der zahnärztlichen Praxis habe Risikofaktoren, sagte der Präsident der wissenschaftlichen Deutschen Gesellschaft für Implantologie, Prof. Dr. Dr. Knut A. Groetz, kürzlich bei einer Fortbildungsveranstaltung für seine Kolleginnen und Kollegen. Die Spanne reicht von Allergien bis Krebs.

Wenn es um die Versorgung mit Implantat getragenem Zahnersatz geht, sind vor allem solche Erkrankungen eine Herausforderung, die mit einer Wundheilungsstörung einhergehen: Implantate werden in das Knochen- und Zahnbett-Gewebe des Kiefers eingesetzt und wachsen mit dem Gewebe zusammen, kurz: Sie heilen ein. Das funktioniert nur, wenn dieser Heilungsprozess nicht gestört wird – beispielsweise durch ein nicht gesundes Immunsystem. Krankheiten, die mit Immunstörungen einhergehen, sind beispielsweise solche aus dem rheumatischen Bereich. In diesen Fällen werden die betroffenen Patienten oft mit Medikamenten behandelt, die die Leistungsfähigkeit des gegen den eigenen Organismus arbeitenden Immunsystems unterdrücken, um den Patienten Besserung zu verschaffen. Dies wiederum ist eine Herausforderung für die Implantat-Versorgung, die für ein gesundes Einheilen ein weitgehend intaktes Immunsystem benötigt.

Insofern sind heute Implantate bei Patienten mit Risikofaktoren zwar grundsätzlich möglich – das Beispiel Rheuma zeigt aber auch, dass in jedem Einzelfall entschieden werden muss, ob das Setzen eines Implantates dem Organismus des Patienten zugemutet werden kann (DGI, Dr. Schwerbrock).

Bitte täglich: Zahnzwischenräume reinigen!Bei einer zahnärztlichen Fortbildung hatte ein Wissenschaftler vor ein paar Ja...
29/10/2024

Bitte täglich: Zahnzwischenräume reinigen!

Bei einer zahnärztlichen Fortbildung hatte ein Wissenschaftler vor ein paar Jahren den Zahnzwischenraum-Pflegebedarf sehr eindrucksvoll an einem Alltagsbild erklärt: Stellt man 5 Paar Schuhe nebeneinander und bürstet über alle Schuhe hinweg, erreicht man saubere Oberflächen. Will man sie dann in den Schrank zurückstellen, sieht man, dass ein Teil der Schuhoberfläche, die an den Seiten, noch schmutzig geblieben ist.

So sei es auch bei den Zähnen: Auf die Zahnzwischenräume käme es an, wenn die Zähne rundum sauber sein sollen. Daran hat sich auch Jahre später nichts geändert, wie eine aktuelle Meldung des Mundgesundheits-Informationsdienstes proDente zeigt. Zahnbürsten, heißt es da, erreichten nur 70 Prozent der Zahnoberfläche. Dabei ist der Zahnschmelz in den Kontaktbereichen zwischen zwei Zähnen keineswegs resistenter gegen Säureschäden durch Zahnbelag. Zahnzwischenraumkaries ist zudem deutlich herausfordernder zu behandeln als in den leichter zugänglichen Bereichen. Klar sei daher, dass die Zahnzwischenräume in die tägliche Mundhygiene ganz selbstverständlich mit einbezogen werden müssen.

Prof. Dr. Dirk Ziebolz (Universität Leipzig) rät diesbezüglich zu Interdentalraum-Zahnbürsten und, wenn dies nicht möglich ist, zu Zahnseide – mindestens einmal täglich. Gerade weil die reguläre Zahnbürste in diese heiklen Bereiche nicht hineinreicht, könnten sich Zahnfäule und entsprechend Zahnschäden entwickeln, und: Zahnzwischenraum-Beläge sind meist verantwortlich für Mundgeruch (Bildquelle proDente e.V. Johann Peter).

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Bergisch Gladbacher Str. 701
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Montag 08:00 - 12:30
13:30 - 18:00
Dienstag 08:00 - 12:30
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Mittwoch 08:00 - 12:30
Donnerstag 08:00 - 12:30
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