05/08/2026
Ein Zahn muss raus – und was passiert danach?
Welche Versorgung sinnvoll ist, hängt unter anderem von der Position des Zahns, dem Zustand der Nachbarzähne, dem vorhandenen Knochen, der Mundhygiene und natürlich den persönlichen Wünschen ab.
🦷 Die Lücke bleibt bestehen
Das kann in bestimmten Situationen eine vertretbare Lösung sein. Allerdings können sich Nachbarzähne mit der Zeit verschieben, der gegenüberliegende Zahn kann in die Lücke hineinwachsen und der Kieferknochen im Bereich des fehlenden Zahns kann sich abbauen.
🌉 Die Brücke
Bei einer klassischen Brücke werden die Nachbarzähne beschliffen und dienen als Pfeiler für den fehlenden Zahn. Das kann besonders sinnvoll sein, wenn diese Zähne ohnehin größere Füllungen oder Kronen benötigen. Sind beide Nachbarzähne dagegen vollkommen gesund, muss dafür gesunde Zahnsubstanz geopfert werden. Je nach Situation gibt es auch weniger invasive Varianten wie eine Klebebrücke.
🔩 Das Implantat
Ein Implantat ersetzt die fehlende Zahnwurzel und trägt anschließend eine Krone. Der große Vorteil: Die Nachbarzähne müssen normalerweise nicht beschliffen werden. Voraussetzung sind allerdings ausreichend Knochen, gesunde Verhältnisse und eine gute Mundhygiene. Außerdem sind ein chirurgischer Eingriff und eine Einheilungsphase notwendig.
Wichtig: Nicht jede Zahnlücke muss automatisch ersetzt werden – und nicht für jeden Patienten ist ein Implantat automatisch die beste Lösung.
Deshalb sollte man im Idealfall schon vor der Zahnentfernung besprechen, wie es anschließend weitergeht. So kann gegebenenfalls auch der Erhalt des Knochens direkt mitgeplant werden.
Welche Variante würdest du spontan wählen: Lücke, Brücke oder Implantat?
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