Zahnarztpraxis am Richardplatz

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Schwerpunkt: PARODONTOLOGIE - Schöne und gesunde Zähne bedeuten Lebensqualität und persönliche Sicherheit.

Zahnärzte haben ein geringeres Risiko, an COVID-19 zu erkrankenForscher haben getestet, ob Zahnärzte durch den engen Kon...
11/01/2022

Zahnärzte haben ein geringeres Risiko, an COVID-19 zu erkranken

Forscher haben getestet, ob Zahnärzte durch den engen Kontakt mit dem Mund eines Patienten einer COVID-19-Infektion ausgesetzt sind. Die Studie wurde in Kanada durchgeführt.

Laut einer neuen Studie von Forschern der Universität Toronto und dreier anderer kanadischer Universitäten ist die Wahrscheinlichkeit, sich mit dem Virus zu infizieren, bei Zahnärzten geringer als in der Allgemeinbevölkerung.

An der Studie, die von Juli 2020 bis zum 12. Februar 2021 durchgeführt wurde, nahmen 644 Zahnärzte teil. Die Prävalenz von COVID-19 in dieser Gruppe wurde anhand von Online-Fragebögen und selbst durchgeführten Mundabstrichen ermittelt. „Als wir im Juli 2020 mit dieser Studie begannen, gab es sehr viele Unbekannte über COVID-19. Impfstoffe waren noch nicht verfügbar, und es war nicht klar, inwieweit Zahnärzte tatsächlich durch das Coronavirus gefährdet waren. Wir wollten das tatsächliche Risiko abschätzen, das mit dem Beruf des Zahnarztes verbunden ist.“, sagt Prof. Michael Glogauer von der zahnmedizinischen Fakultät der Universität Toronto.

Methoden zur Verhinderung einer COVID-19-Infektion bei Zahnärzten wirksam

Nur sechs Personen meldeten während der Studie eine Ansteckung mit COVID-19. Die Inzidenzrate unter Zahnärzten wurde auf 1.084 Fälle pro 100.000 Zahnärzte geschätzt, verglichen mit 1.864 pro 100.000 in der Allgemeinbevölkerung im gleichen Zeitraum.

„Diese Ergebnisse haben mich nicht überrascht, da ähnliche Zahlen auch in den Vereinigten Staaten veröffentlicht wurden und wir in Kanada noch größere Vorsichtsmaßnahmen ergreifen. Interessanterweise scheinen die Infektionsraten in Europa etwas höher zu sein, aber die Gründe für diese regionalen Unterschiede sind noch nicht bekannt“, sagt Professor Carlos Quiñonez von der Fakultät für Zahnmedizin der Universität Toronto.

„Wir sind in der Lage, die persönliche Schutzausrüstung schnell aufzurüsten, was während der Pandemie gut funktioniert hat. Diese Studie zeigt außerdem, dass die zahnärztliche Versorgung sicher ist, weil sich die Zahnarztpraxen sehr schnell an die neue Situation anpassen“, so Prof. Glogauer.

„Wir können die Ergebnisse der Studie als Ausgangspunkt nutzen, um festzustellen, welche Maßnahmen wirklich notwendig sind, um die Sicherheit der Öffentlichkeit, der Patienten und des zahnärztlichen Personals weiterhin zu gewährleisten“, betont der kanadische Experte.

Quelle: utoronto.ca

Übergewicht: Zahnarzt verweigert BehandlungEin Mann wurde in Mühlacker (Enzkreis) beim Zahnarzt abgewiesen, da er mit 17...
03/08/2021

Übergewicht: Zahnarzt verweigert Behandlung

Ein Mann wurde in Mühlacker (Enzkreis) beim Zahnarzt abgewiesen, da er mit 175 Kilogramm zu schwer für den Behandlungsstuhl sei. Betreffender Zahnarzt ist damit im Recht, erntete jedoch reichlich Kritik.

Mit Zahnschmerzen in die Praxis kommen und sie mit ebendiesen Schmerzen wieder verlassen – keine Idealvorstellung eines Praxisbesuchs, für Behandler und Patient. Dieses Szenario musste jedoch ein Mann aus dem Enzkreis kürzlich erleben, denn dieser war mit seinem Gewicht von 175 Kilogramm einfach zu schwer für einen klassischen Behandlungsstuhl. Beim Betreten der Räumlichkeiten erklärte der Praxisinhaber dem darüber wenig erfreuten Patienten, was es mit seiner Entscheidung auf sich hatte. Verständnis hatte dieser dafür laut Berichterstattung der lokalen Medien wenig, sondern fühlte sich einmal mehr wegen seines Übergewichts von seinem Umfeld ausgegrenzt und diskriminiert.

Zahnarzt im Recht

Die Richtlinien von Bundes- sowie Landeszahnärztekammer geben dem Zahnarzt Recht, denn dieser ist verpflichtet, sich bezüglich den Gewichtsgrenzen seiner Behandlungseinheit an die Angaben des Herstellers zu halten, anderenfalls mache er sich strafbar – Unfall- und Verletzungsgefahr besteht. Auch ein Totalausfall der Einheit kann eine Folge der Gewichtsüberlastung sein. Die durchschnittliche Maximalgrenze liege laut Quelle bei rund 135 Kilogramm.

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Nach seinen Erläuterungen händigte der Zahnarzt aus dem Enzkreis dem Mann die Telefonnummer eines Kollegen für „XXL-Patienten“ mit dem Hinweis aus, dass dieser die entsprechende Praxisausstattung habe. Doch der Patient fühlte sich durch diese Hilfestellung erneut diskriminiert und beklagte in verschiedenen Medien die langen Wege, die Randgruppen, zu denen er sich zählt, zurückzulegen hätten. Es bleibt dem Patienten folglich zu wünschen, dass er bald eine adäquate Behandlungsoption für seine Beschwerden findet.

06/09/2020
MIT ANTI-AGING-PRÄPARATEN PARODONTITIS STOPPEN? Lässt sich das Fortschreiten von Parodontitis hemmen, wenn der orale Alt...
29/06/2020

MIT ANTI-AGING-PRÄPARATEN PARODONTITIS STOPPEN?


Lässt sich das Fortschreiten von Parodontitis hemmen, wenn der orale Alterungsprozess verzögert wird? Diesem neuartigen Ansatz sind Forscher der University of Washington, USA, nachgegangen – mit interessanten Ergebnissen.
Ihrer Untersuchung lag die Hypothese zugrunde, dass Parodontitis eine Erkrankung ist, die direkt mit biologischem Altern korreliert. Anknüpfen wollten sie an ältere Studien, in denen bereits der Alterungsprozess von Mäusen mit Rapamycin deutlich hinausgezögert werden konnte. Rapamycin ist ein Immunsuppressiva, welches unter anderem bei rheumatischen oder Autoimmunerkrankungen sowie nach Transplantationen eingesetzt wird, um eine Organabstoßung zu verhindern.
In ihrer in ELIFE veröffentlichten Studie verabreichten die Forscher dieses Medikament Mäusen über einen Zeitraum von acht Wochen, die Kontrollgruppe erhielt keine Medikation. Nach diesem Zeitraum wiesen die mit Rapamycin behandelten Mäuse deutlich mehr Knochen auf – augenscheinlich war in der Zeit neuer gewachsen. Darüber hinaus zeigten die Mäuse weniger Zahnfleischentzündungen und das Mikrobiom ähnelte eher dem von gesunden Mäusen, sie hatten also weniger Bakterien, die in der Regel an Entzündungen beteiligt sind.
Weitere Untersuchungen mit Menschen seien nach Angaben der Autoren jedoch nötig, um festzustellen, ob die Positiveffekte im Vergleich zu den Risiken des Arzneimittels überwiegen.
Foto Teaserbild: transurfer – stock.adobe.com

ZWP online Redaktion E-Mail: zwp-online@oemus-media.de Risiko Triclosan: Osteoporose durch Zahnpasta? Neben Brustkrebs, ...
24/07/2019

ZWP online Redaktion
E-Mail: [email protected]
Risiko Triclosan: Osteoporose durch Zahnpasta?

Neben Brustkrebs, Spermien-, Leber- und Muskelschädigungen, Förderung von Antibiotika-Resistenzen, Allergien und Hautreizungen ist die Liste der Nebenwirkungen von Triclosan mit einer aktuellen Studie aus China um einen weiteren Punkt ergänzt worden: Osteoporose.

Schon länger wird von Medizinern und Experten gefordert, das Desinfektionsmittel Triclosan als Zusatz in Reinigungsmitteln, Kosmetika, Kleidung und vor allem Zahnpasta zu verbieten. Die Nachteile überwiegen eindeutig gegenüber den Vorteilen. Manche Experten behaupten sogar, dass Triclosan oft keinen Nutzen hat.

Eine chinesische Studie untermauert die negativen Wirkungen von Triclosan nun erneut. Die Forschungsergebnisse zeigen, dass das Desinfektionsmittel zu porösen Knochen führen kann und somit Osteoporose begünstigt, besonders bei Frauen in und nach der Menopause.

Die Wissenschaftler analysierten Daten aus den Jahren 2005–2010 von über 1.800 amerikanischen Frauen ab 20 Jahren, die sie der National Health and Nutrition Examination Survey entnahmen. Verglichen wurde der Triclosan-Gehalt im Blut mit der Knochenmineraldichte im Femur, intertrochantär sowie der Lendenwirbelsäule. Auffällig war dabei, dass Frauen mit niedrigem Triclosan-Gehalt im Urin eine höhere Knochenmineraldichte aufwiesen als Frauen, die eine größere Menge Triclosan im Urin hatten. Letztere litten zudem zweieinhalb Mal häufiger an Osteoporose.

Da es sich bei dieser Studie lediglich um eine epidemiologische Untersuchung handelt, raten die Forscher dringend dazu, diese Ergebnisse in einem experimentellen Versuch zu verifizieren.

Foto: Andrey Cherkasov – stock.adobe.com

DIESE ZAHNPASTA MUSS ES IN SICH HABEN ...Man mixe Gurken, Eiklar, Mehl sowie Zahnpasta und schwups, schon hat man DEN Be...
29/01/2019

DIESE ZAHNPASTA MUSS ES IN SICH HABEN ...
Man mixe Gurken, Eiklar, Mehl sowie Zahnpasta und schwups, schon hat man DEN Beautytrend des Jahres ins Leben gerufen: Größere Brüste ohne chirurgischen Eingriff. Das lässt so manches Frauenherz höher schlagen, auch wenn Mediziner müde abwinken. In die Höhe schnellen auf jeden Fall die Klickzahlen der selbst ernannten Beautygöttin, die diesen Trend derzeit via YouTube verbreitet. Der Clip à la „Bigger B***s made by Zahnpasta“ erfreut sich so großer Beliebtheit, dass er bereits 8,2 Mio Aufrufe zählt. Ob dieser Trend auch nach Deutschland schwappt, bleibt abzuwarten.
Erfahrungsberichte nimmt die ZWP online-Redaktion gerne entgegen.

WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG 03.07.2018 ZUSAMMENHANG ZWISCHEN PIERCINGS UND PARODONTITIS AUFGEDECKTZungenpiercings haben e...
03/07/2018

WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG 03.07.2018
ZUSAMMENHANG ZWISCHEN PIERCINGS UND PARODONTITIS AUFGEDECKT

Zungenpiercings haben einen negativen Einfluss auf Zahnfleisch und Zähne in unmittelbarer Nähe. Das zeigen aktuelle Studien, die auf der EuroPerio9 in Amsterdam vorgestellt wurden.
Dr. Clemens Walter, Spezialist für Parodontologie an der Klinik für Parodontologie, Kariologie und Endodontologie, Universität Basel, ist durch einen Fall auf das Thema Piercings aufmerksam geworden. Ein Patient mit Zungenpiercing war parodontal gesund, mit Ausnahme der unteren Schneidezähne. Risikofaktoren konnten ausgeschlossen werden. Nichtchirurgische und chirurgische Behandlungen blieben erfolglos, der Patient verlor Zähne. Dr. Clemens Walter begann, Fälle dieser Art zu sammeln.
Die Studie umfasst 18 Patienten (davon 14 weiblich) zwischen 28 und 36 Jahren mit Lippen- oder Zungenpiercing oder beidem. Klinische Parameter und die maximale Tragezeit des Lippen- und/oder Zungenpiercings wurden erfasst. Die Parodontalbefunde der Zähne in Piercingnähe wurden mit denen ohne Nähe zum Piercing verglichen.
Dr. Walter konnte einen Zusammenhang zwischen oralen Piercings und erhöhter parodontaler Entzündung, wie es sich durch erhöhte Blutung beim Sondieren und erhöhte Sondierungstiefe und/oder Attachmentverlust zeigte, feststellen. Je größer die Nähe zum Piercing, umso größer waren die Schäden.
Dr. Bernard Loir aus Brüssel stellte auf der EuroPerio9 ebenfalls zwei Fälle vor. Die Patientinnen (27 und 32 Jahre alt) trugen acht bis zehn Jahre lang Zungenpiercings und zeigten wiederholt Zahnfleischbluten, -schäden und Parodontitis, verursacht durch den chronischen Druck des Metalls gegen Zähne und Zahnfleisch bei Zungenbewegungen während des Sprechens, Essens und Schluckens. Die Läsionen wurden auf der lingualen Seite der Schneidezähne in der Nähe des Piercings lokalisiert.
Nachdem sich auch Abszesse gebildet und Zahnbewegungen stattgefunden hatten, wurden die Piercings entfernt. Für beide Patienten waren eine zeitraubende und kostspielige chirurgische Behandlung sowie Antibiotika nötig, die vollständige Regeneration des verlorenen Gewebes konnte jedoch nicht erreicht werden. Da die Schäden im ästhetischen Bereich auftreten, sei dies für die meist jungen weiblichen Patienten in besonderer Weise dramatisch, erklärt Dr. Loir.
Dr. Walter plant, zukünftig noch mehr Daten weltweit zu sammeln, um ein Bewusstsein für die Folgen von oralen Piercings zu schaffen. Er empfiehlt, Patienten vor den Risiken zu warnen und ihnen dazu zu raten, vorhandene Piercings zu entfernen, um das Risiko für Zahn- und parodontale Komplikationen zu verringern.
Quelle: EFP

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