25/04/2023
Warum ist Mundschluss so wichtig und was haben orale Restriktionen damit zu tun?
Der Mund sollte in Ruhe (wenn nicht gesprochen wird), im Schlaf und beim Essen geschlossen sein. Orale Restriktionen können den Mundschluss hier mittel- und unmittelbar beeinflussen, z.B. durch Beeinträchtigung z.B. der Zungenbeweglichkeit. Auch ein zu kurzes Lippenband kann z.B. verhindern, dass die Lippen entspannt aufeinander liegen können. Zum Teil kann eine Tendenz zu offener Mundhaltung, oft verbunden mit unterer bzw. eingeschränkter Zungenruhelage auch das für Laien gut erkennbare (Haupt-) Symptom sein, aufgrund dessen sich eine gesamtheitliche Abklärung lohnt. Mundschluss, am besten kompensationsfrei, ist wichtig, da sich aus offener Mundhaltung oft Mundatmung entwickelt mit den entsprechenden Folgen. Offene Mundhaltung kann Folge einer unteren Zungenruhelage sein oder oft über kurz oder lang mit dieser einhergehen. Da in dieser Situation die Zunge unter anderem ihrer Funktion als Architekt (Kiefer, Gaumen, Gesicht) nicht nachkommen kann mit den bekannten Folgen, macht gerade hier eine frühzeitige Abklärung und Förderung in Richtung korrekten Mundschlusses etc Sinn. Auch gerade bei Babys und (Klein-) Kindern!