EADT - European Association of Dental Technology

EADT - European Association of Dental Technology Der EADT e.V. steht für den aktiven Austausch zwischen Zahntechnik, Zahnmedizin, Wissenschaft und Dentaltechnologie.

Als Fachgesellschaft haben wir eine klare Aufgabe: Die Symbiose von wissenschaftlichen Erkennt (European Association of Dental Technology) steht für den aktiven Austausch zwischen Zahntechnik, Zahnmedizin, Wissenschaft und Dentaltechnologie. Als Fachgesellschaft haben wir eine klare Aufgabe: Die Symbiose von wissenschaftlichen Erkenntnissen und praktischer Anwendung. Wir unterstützen Zahnärzte und

Zahntechniker mit evidenzbasiertem Know-how! Damit sichern wir eine qualitätsbewusste prothetische Zahnheilkunde; im Sinne von Zahnärzten, Zahntechnikern und Patienten. steht für eine zeitgemäße prothetische Zahnmedizin, die sich aus wissenschaftlichen Erkenntnissen nährt – für das „Jetzt“ und für die Zukunft. Wir erfüllen wir unsere Aufgabe gemeinsam mit unseren Mitgliedern aus Praxis, Labor und Hochschule. Wir arbeiten mit anderen Fachgesellschaften sowie der Dentalindustrie zusammen – denn wir sind alle Teil der prothetischen Zahnmedizin.

KI verändert den Workflow – nicht durch Tools, sondern durch Entscheidungen.In der Zahnmedizin wird viel über KI gesproc...
02/06/2026

KI verändert den Workflow – nicht durch Tools, sondern durch Entscheidungen.

In der Zahnmedizin wird viel über KI gesprochen und geschrieben. Der entscheidende Punkt: KI greift zunehmend in Entscheidungsprozesse ein.

Nicht nur bei der Analyse, sondern bei:
• Designvorschlägen
• Simulationen
• Qualitätsbewertungen

Das verändert den Workflow grundlegend.

👉 Weniger explizite Entscheidungen
👉 mehr vorstrukturierte Ergebnisse

Was bleibt, ist nicht weniger Verantwortung, sondern eine andere.

Einordnung: KI macht Prozesse effizienter. Aber sie verlagert, wo und wie entschieden wird.

👇 Wo merkt ihr das konkret im Alltag?

In wenige Tagen gehts los!! EADT meets DGPro. Wir freuen uns riesig darauf 😀Wir gestalten das Werkstoffkunde-Forum auf d...
29/05/2026

In wenige Tagen gehts los!! EADT meets DGPro. Wir freuen uns riesig darauf 😀

Wir gestalten das Werkstoffkunde-Forum auf der DGPro-Jahrestagung 2026 in Bonn. Das Programm: Vielseitig. Interdisziplinär. Nah am Praxis- und Laboralltag.

📍 12. Juni 2026 | Bonn | Sharing is Caring.

🎟️ Jetzt über die DGPro anmelden.

Zirkonoxid lässt sich nicht klassisch ätzen. Der adhäsive Verbund entsteht anders als bei Silikatkeramiken.Der entscheid...
26/05/2026

Zirkonoxid lässt sich nicht klassisch ätzen. Der adhäsive Verbund entsteht anders als bei Silikatkeramiken.

Der entscheidende Mechanismus ist chemisch.

Dabei spielt MDP-Monomer – genauer gesagt 10-Methacryloyloxydecyl-Dihydrogenphosphat – eine zentrale Rolle.

MDP: Es handelt sich um ein funktionelles Monomer, das sowohl mit der Zirkonoxidoberfläche als auch mit dem Befestigungskomposit reagieren kann.

So entsteht eine chemische Brücke zwischen Restauration und Befestigungsmaterial.

MDP kann in unterschiedlichen Komponenten enthalten sein:

- im Adhäsivsystem
- im Befestigungskomposit
- oder in beiden

Einordnung: Haftung bei Zirkonoxid ist kein mechanisches Problem, sondern ein chemischer Prozess.

Monolithische Zirkonoxid-Restaurationen rücken einen Aspekt stärker in den Fokus: die Qualität der finalen Oberfläche.Zi...
21/05/2026

Monolithische Zirkonoxid-Restaurationen rücken einen Aspekt stärker in den Fokus: die Qualität der finalen Oberfläche.

Zirkonoxid zeichnet sich durch hohe Festigkeit und gute klinische Performance aus. Für das tribologische Verhalten ist jedoch nicht das Material allein entscheidend, sondern die Oberflächenbeschaffenheit.

Die Datenlage zeigt:
➡️ Glasurschichten unterliegen intraoral einem relevanten Verschleiß.
➡️ Langfristig bestimmt die darunterliegende Oberfläche die Interaktion mit dem Antagonisten.

Die Wissenschaft ist sich einig, dass:
👉 hochglanzpolierte Zirkonoxidoberflächen geringere Rauigkeit aufweisen
👉 und mit weniger Antagonistenverschleiß verbunden sind
im Vergleich zu glasierten oder unzureichend bearbeiteten Oberflächen.

Entscheidend ist ein systematisches Polierprotokoll (z. B. mehrstufige diamantierte Poliersysteme bis zur Hochglanzpolitur).

Wichtig nach okklusalen Anpassungen im Mund: Einschleifen erhöht die Rauigkeit! Ohne anschließende Politur bleibt dieser Zustand bestehen.

Intraoralscanner sind aus der digitalen Zahnmedizin kaum noch wegzudenken. Die Studienlage ist umfangreich.Eine Umbrella...
18/05/2026

Intraoralscanner sind aus der digitalen Zahnmedizin kaum noch wegzudenken. Die Studienlage ist umfangreich.

Eine Umbrella-Review (Singh et al., 2025), die systematische Reviews ausgewertet hat, zeigt: Die methodische Qualität ist uneinheitlich.

Demnach erreicht ein Teil der Reviews ein hohes Niveau, während andere methodische Lücken auf weisen.

Einordnung: Digitale Workflows bringen klare Vorteile. Genau deshalb lohnt sich ein differenzierter Blick auf die Evidenz. Die klinischen Potenziale sind gut belegt. Gleichzeitig hängt die Aussagekraft einzelner Studienergebnisse stark vom Studiendesign ab.

„Ist ein Multilayer.“ Ja, super, aber worüber sprechen wir? Über Optik, über Werkstoff? Multilayer, Multigeneration, Hyb...
13/05/2026

„Ist ein Multilayer.“ Ja, super, aber worüber sprechen wir? Über Optik, über Werkstoff?

Multilayer, Multigeneration, Hybrid ... die Begriffe werden oft synonym verwendet. Werkstoffkundlich beschreiben sie jedoch unterschiedliche Konzepte – zumindest theoretisch.

🔹 Multilayer-Zirkonoxid
– meist Farb- und Transluzenzverlauf innerhalb eines Rohlings
– mechanische Eigenschaften häufig homogen

🔹 Multigeneration-Zirkonoxid
– Kombination unterschiedlicher „Generationen“ (z. B. 3Y, 4Y, 5Y)
– oft Abstufung von Festigkeit und Transluzenz

🔹 Hybrid-Zirkonoxid
– eher marketinggeprägter Begriff
– kann ebenfalls eine Kombination unterschiedlicher Y-Gehalte meinen
– Definition abhängig vom Hersteller

Nicht jeder Multilayer-Rohling bedeutet automatisch unterschiedliche Werkstoffeigenschaften. Und nicht jedes „Hybrid“-System steht zwingend für eine definierte Phasenkombination.

Die Begriffe sind nicht normiert und werden je nach Hersteller unterschiedlich verwendet.

Warum das relevant ist? Unterschiedliche Y-Gehalte und Phasenanteile beeinflussen nicht nur die Ästhetik, sondern auch Festigkeit, Bruchverhalten und Alterungsstabilität.

✅ Takeaway: Im Zweifel nachfragen, was wirklich im Rohling steckt.

11/05/2026

Leute ... wir haben noch 2 Plätze. Wer dabei sein will, sollte jetzt schnell sein.

Beim TEAM-Talk Spezial 2026 diskutieren wir das Thema live in Bonn – mit Prof. Dr. Stefan Wolfart.

📍 Neue Lehrgebäude der Zahnklinik, Uniklinik Bonn
🗓 11. Juni 2026 | 18:30 Uhr
🍽 danach gemeinsamer Dinner-Talk

Implantatanzahl, Backward Planning, Belastungsprotokolle, Langzeiterfolg –
was sagt die Evidenz? Und was bedeutet das konkret für Praxis und Labor?

Der TEAM-Talk Spezial findet im Rahmen der DGPro-Jahrestagung statt. Am Freitag gestaltet der EADT e.V. dort außerdem das Werkstoffkundeforum.

Kommt nach Bonn – wir freuen uns auf Euch.

Bei der adhäsiven Befestigung von Zirkonoxid wird viel über Primer und Befestigungssysteme gesprochen. Ein Schritt davor...
07/05/2026

Bei der adhäsiven Befestigung von Zirkonoxid wird viel über Primer und Befestigungssysteme gesprochen. Ein Schritt davor wird jedoch oft unterschätzt: Reinigung.

👉 Phosphorsäure gehört nicht zur Reinigung von Zirkonoxidoberflächen.

Der Grund liegt in der Oberflächenchemie: Phosphatgruppen können die reaktiven Bindungsstellen besetzen, die für den chemischen Verbund – insbesondere mit MDP-haltigen Systemen – notwendig sind.

Konsequenz: Der Haftverbund kann deutlich reduziert sein – obwohl das Befestigungssystem korrekt gewählt wurde.

Was sinnvoll ist:
• Ultraschallreinigung (z. B. in Alkohol oder destilliertem Wasser)
• oder spezielle Reinigungslösungen für Zirkonoxid

Ziel ist eine saubere, reaktive Oberfläche als Grundlage für einen stabilen Verbund.

04/05/2026

Das Emergenzprofil wird oft funktional gedacht. Dabei ist es sehr viel mehr: eine biologische Schnittstelle zwischen Implantat, Weichgewebe und Prothetik.

Genau hier entscheidet sich, wie stabil, ästhetisch und langfristig erfolgreich eine implantatprothetische Versorgung ist.

In einem TEAM-Talk haben wir das Thema bewusst größer betrachtet –
mit Blick auf die Studienlage und ihre Einordnung für Praxis und Labor.

Im Zentrum: kein Schema, keine Standardlösung – sondern das Zusammenspiel aus Biologie, Technik und klinischer Umsetzung.

Zahnmedizin und Zahntechnik im Dialog – ohne Vereinfachung, ohne Dogmen.

👉 Das vollständige Video steht als On-Demand-Version bereit: Link in Bio

29/04/2026

Intraoralscanner haben die Zahnmedizin verändert: durchgängige digitale Prozesskette, direkte Weiterverarbeitung, neue Möglichkeiten der Fehlerkontrolle.

Aber: Nicht jede Anwendung ist (schon) digital lösbar – insbesondere bei komplexeren Indikationen.

Wo liegen aktuell Grenzen?

- Zahnlose Kiefer → fehlende Referenzpunkte
- Komplexe Implantatversorgungen → hohe Anforderungen an die Präzision
- Weichgewebe & Speichel → erschweren stabile Datensätze

Weitere Herausforderungen zeigen sich bei subgingivalen Präparationen, langen Spannweiten – und in der starken Rolle von Scantechnik und Erfahrung.

Einordnung: Das ist keine Kritik an der Technologie. Sondern ein Plädoyer für situationsabhängige Entscheidungen.

📚 Singh et al., 2025 – Umbrella Review zur Evidenzqualität und klinischen Performance von Intraoralscannern

Adresse

Schumannstraße 1
Berlin
10117

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 17:00
Dienstag 09:00 - 17:00
Mittwoch 09:00 - 17:00
Donnerstag 09:00 - 17:00
Freitag 09:00 - 17:00

Telefon

+493039879910

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von EADT - European Association of Dental Technology erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Die Zahnarztpraxis Kontaktieren

Nachricht an EADT - European Association of Dental Technology senden:

Teilen

Kategorie