16/07/2026
Photogrammetrie – warum?
Intraoralscanner liefern bei Einzelzahn- und Quadrantenversorgungen sehr gute Ergebnisse. Bei implantatgetragenen Ganzkiefer-Versorgungen wird die Situation jedoch komplexer.
Hier setzt die Photogrammetrie an.
Anders als ein Intraoralscanner scannt sie nicht den gesamten Kiefer. Stattdessen werden spezielle Scan Bodies auf den Implantaten befestigt und von einem Kamerasystem erfasst. Aus diesen Aufnahmen berechnet das System die räumliche Position und Ausrichtung der Implantate. Der Unterschied: Die Implantatpositionen werden nicht über einen langen Scanpfad zusammengesetzt, sondern zueinander vermessen.
Die reine Photogrammetrie erfasst weder Weichgewebe, Zähne noch die Okklusion. Diese Informationen werden weiterhin mit einem Intraoralscanner aufgenommen und anschließend mit den Photogrammetriedaten kombiniert. Mittlerweile gibt es auch Scanner, die beides miteinander verbinden sollen.
Habt Ihr Erfahrung bzw. nutzt das Verfahren?