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Novetus Ihr Partner für Archäologie und Architektur. Vom privaten Hausbau bis zum Infrastruktur-Großprojekt

Wir verstehen uns als Bindeglied zwischen wirtschaftlichen Interessen und denkmalpflegerischen Anforderungen und treten überall dort auf, wo zwischen diesen Bereichen Konflikte entstehen können.

✨Besonderer Besuch! ✨Diese Woche durfte Mag. Dr. Thomas Kühtreiber – ab September Professor für Mittelalterarchäologie a...
22/05/2026

✨Besonderer Besuch! ✨

Diese Woche durfte Mag. Dr. Thomas Kühtreiber – ab September Professor für Mittelalterarchäologie an der Universität Wien – einen ganz besonderen Blick auf einen unserer außergewöhnlichsten Fundkomplexe werfen.

Bei unseren Grabungen in Korneuburg für die Siedlungsgenossenschaft „Alpenland“ kamen außergewöhnliche Keramikfunde aus dem 15. Jahrhundert ans Licht: Töpfe, Kannen, Krüge, Becher, Schüsseln, Lampen, Miniaturgefäße – viele davon vollständig erhalten! 🏺

Ein beeindruckendes Ensemble spätmittelalterlicher Alltagskultur, das uns dem Leben vor über 500 Jahren ein Stück näherbringt.

Danke an für die Zusammenarbeit!

20/05/2026
Große Funde für diesen  ! Unter einem Haus in Freistadt wurde ein mittelalterlicher Brunnen entdeckt ✨Bei den Untersuchu...
15/05/2026

Große Funde für diesen !

Unter einem Haus in Freistadt wurde ein mittelalterlicher Brunnen entdeckt ✨

Bei den Untersuchungen kamen nicht nur die steinerne Brunnenkammer und ein in den Fels gehauener Schacht zum Vorschein, sondern auch spannende Funde aus über 500 Jahren Geschichte: Keramik, Porzellanpuppen, Ofenkacheln, eine Wiener Kaffeehauspfeife und sogar eine Jugendstil-Öllampe!

Besonders schön: Der Brunnen bleibt erhalten und wird künftig Teil des historischen Gebäudes sein – inklusive der restaurierten Fundstücke! 🏺

08/05/2026

🏺It’s !🏺

Eine unserer Grabungen in Niederösterreich ließ eine Rekordanzahl an Ganzgefäßen aus den Gruben erscheinen – hier nur eine kleine Auswahl! 👀

Die Töpfe gehören der grauen Irdenware des Spätmittelalters an. Ihre schlanke Gefäßform mit eingezogenem Hals und ausgebogenem, untergriffigem Rand deutet auf eine Datierung ins 14. Jahrhundert. Die Henkeltöpfe treten ab dem späten 14. Jahrhundert auf.

  – Das Schwert von Himberg 🗡️Die Grabungen in Himberg (NÖ) ließen ein bemerkenswertes Grab aus der Latènezeit zutage ko...
01/05/2026

– Das Schwert von Himberg 🗡️

Die Grabungen in Himberg (NÖ) ließen ein bemerkenswertes Grab aus der Latènezeit zutage kommen.

Dem Bestatteten wurde ein Schwert (Bild 1) samt Gürtelgarnitur (Bild 2) mit ins Grab gegeben. ⚔️

Das Schwert sowie übrige Beigaben, wie ein eisernes Hiebmesser, eine Schere, zwei kleine Lanzenspitzen, eine große Lanze, eine Fibel mit organischer Einlager auf der scheibenförmigen Fußzier (Stufe Latène B2), Keramik, Tierknochen und weitere Funde deuten auf eine Datierung in die frühe Latènezeit. ✨

Letzte Woche fand das Fundensemble sowie eine große Menge weiterer Funde aus Himberg ein neues Zuhause im Stadtarchiv von Himberg. Vielen Dank 🥰🙏!

Stöbert online in der Himberg unter:
👉 https://himberg.topothek.at

Möchtet ihr mehr über die übrigen Grabbeigaben wissen? 🤓



Fotos: D. Özlem Breineder, Novetus GmbH

28/04/2026

Ein Fund, der selbst uns staunen lässt: In Niederösterreich haben wir bei einer aktuellen Ausgrabung außergewöhnlich große und hervorragend erhaltene Keramikgefäße geborgen – einige davon sogar komplett intakt! 🏺✨

Die Stücke stammen aus der Hallstattzeit und sind über 2.000 Jahre alt. Besonders faszinierend: In manchen Gefäßen fanden sich noch unberührte Beigefäße!

👉 Blicken Sie mit uns hinter die Kulissen und begleiten Sie diese Reise in die Vergangenheit!

24/04/2026

Kammstrichtopf aus der Latènezeit ✨🍶

Dieser Kammstrichtopf stammt aus einer Grabung in Deutsch-Wagram in Niederösterreich.
Er stammt aus der jüngeren Eisenzeit bzw. der Stufe Latène D.

Der Topf wurde auf der Töpferscheibe hergestellt und mit Grafit gemagert. Der Gefäßkörper trägt Kammstrichverzierung.

Diese fässchenförmigen Töpfe wurden meist als Vorratsgefäße verwendet. Bereits während seiner Verwendungszeit zerbrach er und wurde mit Eisenklammern wieder repariert 💪. Dies zeigt die nachhaltige Verwendung von Keramik in der Latènezeit.

Das Gefäß wurde im Zuge des Projektes "Capturing Archaeological Reality (CARe)" des Landes Niederösterreich und der Universität für Weiterbildung Krems über das Zentrum für Museale Sammlungswissenschaften im Zuge des Förderprogramms "Kulturerbe digital" des Bundesministeriums für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport digitalisiert (https://www.donau-uni.ac.at/de/forschung/projekt/U7_PROJEKT_4294971518).

Hier findet ihr das 3D-Modell und Infos online:
👉 https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1381085

Habt ihr die Eisenklammern auf dem Gefäß entdeckt? 🙃



3D-Modell: Copyright © 2026 Landessammlungen Niederösterreich Online
Musik: Suit

  🤩 Ein Ensemble aus dem EpilengyelWir finden selten Ganzgefäße und noch seltener finden wir sie aus dem Epilengyel. Dah...
17/04/2026

🤩 Ein Ensemble aus dem Epilengyel

Wir finden selten Ganzgefäße und noch seltener finden wir sie aus dem Epilengyel. Daher sticht dieser Topf besonders aus dem Ensemble hervor, welches aus einer Grube von einer Ausgrabung in Niederösterreich stammt. 🏺

Der Topf besitzt einen einziehenden Ober- und Unterteil und eine Ausgussvorrichtung. Die Randlippe wurde mit Kerben verziert. ✨

Zu der ungewöhnlichen Form konnten keine Parallelen gefunden werden, doch ist über die Tonbeschaffenheit, die Randgestaltung und -verzierung sowie den stratigraphischen Kontext eine epilengyelzeitliche Datierung zulässig.

Hier seht ihr auch ein Miniaturgefäß, einen Tonlöffel, den Stiel eines Tonlöffels und mehrere Silexgeräte.

10/04/2026

– Töpfermarken vom Grazer Schlossberg 🍶

Unsere Ausgrabung am Grazer Schlossberg ließ vor allem Funde des 15. bis 16. Jahrhunderts zutage treten. Auf zahlreichen Gefäßen waren sogenannte Töpfermarken angebracht.

Zu sehen waren Marken mit T-förmigen Balken und wappenförmigen Rahmen, V- oder X-förmige Ritzungen, Wappen und andere Formen. 🔎

Die Töpfermarken wurden meist auf Töpfen und Henkeltöpfen mit Kremprändern eingearbeitet. Darunter befanden sich Graphittontöpfe, Weißhafnerware und Gefäße reduzierend dunkelgrau gebrannter Irdenware.

Die Marken könnten als Erkennungshilfe einzelner Töpfer im Brennofen, als Herkunftsmerkmal oder andere Kennzeichnung gedient haben.



(Fotos und Animation: Martina Simon, Novetus GmbH; Musik: My Favourite Flower, Brightarm Orchestra)

Adresse

Belvederegasse 41
Wien
1040

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