Leistungen der Zahnarztpraxis Meinzahn.at:
Prophylaxe, Parodontologie, Implantologie, Kieferchirurgie, Kinderzahnheilkunde, Kieferorthopädie, Invisalign, Ästhetische Zahnheilkunde, Endodontie, Amalgamsanierung, Behandlung in Sedierung oder Vollnarkose, Kiefergelenktherapie, Vollkeramik-Restaurationen: Keramikinlays, Empress-Kronen, Zirkon-Kronen und Brücken, Zahnprothesen
Was wir für Sie tun:
• Persönliche und individuelle Beratung - mit einem Team, das für Sie da ist. Professionell und ohne Zeitdruck.
• Höchste Qualität ist unser Maßstab – sei es bei der Beratung, der Behandlung oder den verwendeten Materialien. Sie können sich in allen Belangen auf uns verlassen.
• Neueste Technologien – für optimale Prophylaxe, exakte Diagnosen und perfekte Umsetzung. Prohphylaxe:
Die Bezeichnung Prophylaxe umfasst alle vorbeugenden Maßnahmen, um Erkrankungen der Zähne und des Zahnhalteapparates, also Karies und Parodontitis, zu verhindern. Mit nur minimalem Aufwand ist es heute möglich, ein Leben lang ohne Füllungen und Zahnersatz aus zu kommen. Durch verantwortungsvolle Prophylaxe lassen sich nicht nur spätere Folgen und damit verbundene Kosten vermeiden: Auch das Risiko für andere Leiden, etwa des Herz-Kreislauf-Systems, sinkt. Daher empfehlen wir die regelmäßige professionelle Zahnreinigung.
2. Parodontologie:
Die Parodontologie befasst sich mit den Bereichen "um den Zahn herum": der Vorbeugung und Behandlung von Zahnbetterkrankungen sowie deren Nachsorge. Eine nicht entzündliche Infektion des Zahnhalteapparats wird als Parodontose bezeichnet, eine Entzündung - die am weitesten verbreitete Form - als Parodontitis. Sie führt unbehandelt auf lange Sicht zu Knochenabbau. Bakterielle Beläge sind die Auslöser sowohl für Parodontitis als auch für Gingivitis, bei der - hervorgerufen durch die entzündliche Schwellung des Zahnfleisches (Gingiva) - Taschen entstehen.
3. Implantologie:
Implantate sind künstliche Zahnwurzeln, die im Kieferknochen fest verankert werden. Sie bestehen
zumeist aus reinem Titan, dessen Eigenschaften ein optimales Einwachsen in den Knochen hervorragend unterstützen und welches besonders gewebefreundlich ist. Das Implantat übernimmt die gleiche Funktion wie die ursprünglichen Zahnwurzeln. Es verwächst direkt mit dem Knochen und trägt in Folge den festsitzenden Zahnersatz (z. Kronen oder Brücken) oder dient der Verankerung des herausnehmbaren Zahnersatzes. Die Implantatversorgung ist ein aufwändiger Eingriff, bei dem Routine und langjährige Erfahrung mit dieser Technik wichtig sind. Bei Mein Zahn erhalten Sie vor jeder Implantation eine ausführliche persönliche Beratung. Sie werden umfassend über die Vorgehensweise, eventuelle Risiken, die Kosten und die Vorzüge der Implantatversorgung informiert. Voruntersuchungen, wie beispielsweise
Röntgenaufnahmen sind erforderlich, um das Implantat exakt setzen zu können.
• Für wen sind Implantate geeignet? Implantate stellen zwar eine Ideallösung dar, sind allerdings nicht für jeden Patienten geeignet. Bei Mein Zahn beraten wir Sie im Vorfeld eingehend zu den Vor- und Nachteilen von Implantaten sowie über Ihre persönliche Eignung. Folgende Voraussetzungen sollten erfüllt sein:
o Erkrankungen des Zahnfleisches und des Knochens sind vor der Implantation effektiv zu behandeln. Dies ist für die Lebensdauer eines Implantats von entscheidender Bedeutung. o Defekte Füllungen oder lockere Kronen müssen überarbeitet werden, häufig muss also eine Basissanierung durchgeführt werden, bevor das Implantat gesetzt werden kann. o Der Kieferknochen muss stark genug sein, um dem Implantat ausreichend Halt zu bieten. Ein etwaiges Defizit kann durch Knochenaufbau, künstliches Knochenersatzmaterial oder körpereigene, gezüchtete Zellen beseitigt werden. o Nicht jeder Kiefer ist von seiner Anatomie her für ein Implantat geeignet – daher müssen im Vorfeld die Kieferverhältnisse (Höhe, Breite, Dichte des Knochens) geklärt werden.
• Bei nächtlichem Zähneknirschen sollte in der Nacht eine Schiene getragen werden, um spätere Komplikationen zu vermeiden.Ein Implantat sollte in der Regel so früh als möglich nach einem Zahnverlust gesetzt werden. Manche Implantate lassen sich sofort nach dem Einsetzen einer Krone belasten, meist ist aber eine bestimmte Einheilzeit notwendig.
• Die Vorteile von Zahn-Implantaten im Überblick:
o Sie ermöglichen festsitzenden Zahnersatz anstatt locker sitzender Prothesen. o Die Kaufunktion wird wieder vollständig hergestellt und auch ästhetische Ansprüche werden zur Gänze erfüllt. o Implantate schonen die vorhandene Zahnsubstanz, da - im Gegensatz zur Versorgung mit Brücken – kein Beschleifen der Nachbarzähne nötig ist. o Implantate verhindern eine Rückbildung des Kieferknochens, da über das Implantat Druck und Impulse auf den Kieferknochen übertragen werden und so der Abbau der Knochensubstanz verhindert wird. o Der Kieferknochen bleibt so in seiner Form erhalten, Mund, Lippen und Wangen behalten ihre natürliche Spannkraft. o Ein Implantat kann zwar keine Karies bekommen, muss aber dennoch regelmäßig fluoridiert werden. Das unterdrückt die Bakterienvermehrung. Die Fluoridierung kann zu Hause oder während der halbjährlich empfohlenen Mundhygiene erfolgen.
• Woran kann der Eingriff scheitern? Eine Implantation kann dann fehlschlagen, wenn das Implantat nicht einwächst, es zu früh oder zu stark belastet wird oder der Knochen nur ungenügend durchblutet wird. Vor allem Diabetiker und Raucher sind hier benachteiligt. Ein besonders hohes Risiko entsteht durch Entzündungen der Wunde. Dies kann – wie bei eigenen Zähnen – im Verlust des Implantates resultieren und ist auf eine mangelhafte Mundhygiene zurück zu führen. Meist geschieht dies während der Einheilungsphase beziehungsweise in den ersten 18 Monaten nach dem Eingriff.
• Was ist bei der Pflege von Implantaten zu beachten? Implantate müssen besonders sorgfältig, äußerst konsequent und mit speziellen Hilfsmitteln – wie beispielsweise Zahnzwischenraumbürsten - gepflegt werden. Dadurch wird verhindert, dass sich Speisereste ablagern und Beläge oder Keime gebildet werden. Das Zahnfleisch im Umkreis der Implantate muss immer komplett entzündungsfrei sein, da lokale Entzündungen zum Implantatverlust führen können.
• Wann kommen Implantate nicht infrage? Zahnimplantate sollten nicht gesetzt werden bei Kindern, Jugendlichen, Schwangeren oder bei etwaigen Erkrankungen. Dazu zählen insbesondere Stoffwechselstörungen (wie z. nicht eingestellter Diabetes mellitus, Störungen des Knochenstoffwechsels), eine Schwächung oder Erkrankungen des Immunsystems (durch bestimmte Blutkrebserkrankungen, Medikamente, HIV) oder schwere rheumatische Erkrankungen. Durch diese körperliche Schwächung wäre die Infektionsgefahr im Zuge einer Implantation zu hoch.
• 7 Gründe für eine Implantation
o Zähne werden einzeln ersetzt, ein Abschleifen der Nachbarzähne kann vermieden werden
o Reinigung der Zwischenräume, wie bei eigenen Zähnen, mit einer Zahnseide möglich
o Knochensubstanz bleibt erhalten
o Herausnehmbarer Zahnersatz kann durch fixen Zahnersatz ersetzt werden
o Durch moderne 3D-Planung sichere Behandlung, auch bei schwierigen Ausgangssituationen
o Sicherheit durch Kieferchirurgisch-fachärztliche Therapie
o Besseres Selbstwertgefühl, selbstbewusster Auftritt, mehr Kaukomfort, bessere Sprache und Ästhetik
4. Kieferchirurgie
Der Bereich der Kieferchirurgie umfasst alle Eingriffe im Mund- und Kieferbereich, die mit Durchtrennung der Schleimhaut und Freilegung der Knochenstrukturen verbunden ist. Man nennt diese Eingriffe auch elevative Eingriffe. Dazu gehören zum Beispiel die operative Weisheitszahnentfernung, die chirurgische Parodontitisbehandlung, die operative Zahnentfernung, die Freilegung eines Zahnes für die Zahnregulierung oder die Wurzelspitzenresektion. Die Implantologie ist ein Teilbereich der Kieferchirurgie: Die künstlichen Zahnwurzel aus Reintitan, die Zahnimplantate genannt werden, kommen anstelle von fehlenden Zähnen zum Einsatz. Sie werden im Kieferknochen verankert und dienen als Basis für Kronen, Brücken oder Halteelemente für Prothesen.
5. Kinderzahnheilkunde
Kinder benötigen bei ihrem ersten Zahnarztbesuch eine ganz besondere Zuwendung. Wir kümmern uns einfühlsam mit speziellen Behandlungskonzepten um sie, damit ihr Besuch bei uns zu einem angenehmen Erlebnis wird. Besonderen Wert legen wir auf die regelmäßige Prophylaxe von klein auf, damit Karies gar nicht erst entstehen kann. Milchzähne sind für die Entwicklung eines gesunden, funktionstüchtigen Gebißes enorm wichtig und ein vorzeitiger Verlust kann die Kiefer- und Zahnentwicklung nachhaltig stören.
6. Kieferorthopädie
Die Kieferorthopädie beschäftigt sich im Allgemeinen mit der Erkennung, Vorbeugung und Behandlung von Kiefer- und Zahnfehlstellungen mit dem Ziel, nach Abschluss der Behandlung eine für Patienten und dessen Zähne optimale Kaufunktion wiederherzustellen. Eine Fehlstellung der Zähne kann nicht nur unästhetisch aussehen und beim Sprechen hinderlich sein, sondern bedeutet oft auch eine Mehrbelastung für einzelne Zähne. Des Weiteren kann es häufiger zu Karies und Parodontose kommen, da bestimmte Zähne auf Grund ihrer Stellung nicht gut gereinigt werden können. Moderne Kieferorthopädie ist keine Frage des Alters. Gesunde Zähne können ein Leben lang korrigiert und in ihre optimale Stellung gebracht werden. Voraussetzung hierfür ist allerdings ein optimaler und entzündungsfreier Gesundheitszustand des Zahnes und des Zahnhalteapparates.
• Was sind die wichtigsten vier Gründe, die für eine kieferorthopädische Behandlung Ihrer Zähne sprechen?
1. Durch Zahnfehlstellungen ist die Hygienefähigkeit der Zähne reduziert, es bildet sich wegen erschwerter Zahnhygiene leichter Zahnbelag, Karies, Zahnstein und in der Folge Parodontitis und Knochenabbau
2. Eine Fehlverzahnung reduziert die Kauleistung, Muskel und Kiefergelenke werden überbeansprucht.
3. Häufig ist die Gesichts-Ästhetik beeinträchtigt
4. Bei Kindern kann das Kieferwachstum günstig beeinflusst werden
7. Ästhetische Zahnheilkunde
Dank zahlreicher zahnmedizinischer Behandlungsmethoden und der Möglichkeiten ästhetischer Zahnmedizin ist es heute kein Problem mehr, schöne, weiße und vor allem gesunde Zähne zu haben. Die Einsatzgebiete ästhetischer Zahnmedizin sind sehr vielfältig und reichen von Verfärbungen, leichten Zahnform- und Zahnstellungskorrekturen, über Behandlung von Karies und Frakturen, bis hin zur Erneuerung von alten oder defekten Restaurationen.
Ästhetische Zahnmedizin umfasst minimalinvasive Therapien wie zum Beispiel das schonende Aufhellen von Zähnen (Bleaching), kleinste Kunststofffüllungen, keramische Verblendschalen im Frontzahnbereich (Veneers) und keramische Inlays im Seitenzahnbereich. Neben (Teil-)Kronen, Brücken und Implantatkonstruktionen betrifft das ebenso den herausnehmbaren Zahnersatz. Die Ästhetik und die Schonung des wertvollen Zahnmaterials sind bei allen Behandlungen oberstes Gebot. Sämtliche der angeführten Behandlungen können Sie selbstverständlich bei Mein Zahn durchführen lassen.
8. Endodontie / Wurzelkanalbehandlung
Die Endodontie oder Endodontologie beschäftigt sich in erster Linie mit Vorbeugung und Therapie von Erkrankungen der inneren Gewebe im Zahn (Pulpa). Die endodontische Behandlung umfasst Maßnahmen zur Rettung der Pulpa und - falls dies nicht mehr möglich ist - zur Wiederherstellung gesunder Verhältnisse im Wurzelkanal und den angrenzenden Geweben nahe der Wurzelspitze. Das Ziel liegt in der Erhaltung des Zahnes sowie dem dauerhaften Schutz des Körpers vor Beschwerden, die durch ein erkranktes Gebiss entstehen können. In unserer Praxis werden Wurzelbehandlungen mithilfe eines OP-Mikroskops durchgeführt. Mehr Informationen erhalten Sie hier.
9. Amalgamsanierung
Was sind die wichtigsten drei Gründe, die für eine Amalgamentfernung sprechen?
1. Amalgam ist ein Schwermetall, daß sich ins Fettgewebe des Körpers, u.a., ins zentrale Nervensystem einlagert. Bei Schwangeren und Kindern unter 6 Jahren ist das Legen von Amalgamfüllungen durch das Gesundheitsministerium untersagt
2. Durch jahrelange Kumulation können sich die Quecksilberverbindungen anreichern und zu uncharakteristischen Symptomen wie Antriebslosigkeit, Abgeschlagenheit und Müdigkeit manifestieren
3. Amalgamfüllungen schrumpfen durch die Abgabe von Quecksilber und sinken in die Zahnkavität ein und wirken dadurch wie ein Keil. Nicht selten sieht man nach Entfernung der alten Füllung eine Spaltlinie, schlimmer ist ein gebrochener Zahn
10. Behandlung in Sedierung oder Vollnarkose
Bei uns können Angstpatienten oder Patienten mit einer Allgemeinerkrankung unter Beistand eines Anästhesiologen in Teil-oder Vollnarkose behandelt werden. Auch bei Vorliegen eines umfangreichen Sanierungsbedarfs empfiehlt sich in manchen Fällen die Behandlung in drei Schritten: 1. Beratung, Erstellen des Heil- und Kostenplanes, Herstellen des Kontakts zum Anästhesisten, 2. Behandlung in Narkose, 3. Eingliederung der fertigen Arbeit
11. Kiefergelenktherapie
Durch Fehlbelastungen, fehlenden Stützzonen, Zahnlücken mit Kippung der Zähne in die Lücke aber auch durch Zähneknirschen können die Kiefergelenke in Mitleidenschaft gezogen werden. Die Symptome äußern sich in Verspannung, Geräusche und Knacken beim Sprechen oder Essen. Besteht eine solche Fehlbelastung länger, können auch Schmerzen auftreten. Die Therapie besteht in erster Linie aus Fertigstellung einer Aufbißschiene zur Entlastung der Kiefergelenke, gegebenenfalls mit medikamentöser Schmerzlinderung. Das Ziel der Therapie ist es, die Ursachen zu beseitigen. Auf diese Weise ist es häufig möglich eine deutliche Besserung zu erreichen. Bei Therapieresistenz muss eine chirurgische Therapie in Erwägung gezogen werden.
12. Vollkeramik-Restaurationen
a. Keramikinlays
Keramikinlays stehen für optimale Ästhetik, Langlebigkeit und hohe Verträglichkeit. Sie bestehen aus Hochleistungs-Keramik und enthalten kein Metall. Farblich sind sie von echten Zähnen kaum zu unterscheiden, da sie exakt an die Farbe des Zahnes angepasst werden können. Keramikinlays oder -onlays sind vor allem für mittelgroße Füllungen geeignet, können aber auch bei stark zerstörten Zähnen verwendet werden. Jedes Keramikinlay wird individuell im Labor angefertigt. Die aufwendige Herstellung und die perfekte Verarbeitung, welche Voraussetzung für ideale Passform und lange Haltbarkeit ist, erfordern einen Spezialisten und große zahnärztliche Expertise. Form und Größe des Inlays müssen exakt passen, da es sonst zur Beeinträchtigung der gegenüberliegenden Zähne kommen kann. Das Keramikinlay wird mittels spezieller Klebetechnik (siehe auch Adhäsivtechnik) an den Zahn geklebt. Dies erfordert Präzisionsarbeit und Geschick, da nur perfekte Kleberänder lückenlos und dicht abschließen. Durch das Ankleben erfolgt eine echte Wiederherstellung des Zahnes und ein Herausfallen ist so gut wie unmöglich. Übrigens: wenn ein Zahn mit einem Keramikinlay gefüllt wird, dann ist er sofort wieder belastbar. Somit können Sie unmittelbar nach der Behandlung wieder essen. b. Empress-Kronen
Empress Kornen sind die modernste Variante der metallfreien Restaurationen, die durch Transparenz und natürliche Lichtdurchlässigkeit und –reflexion dem natürlichen zahn am nächsten kommen. c. Zirkon-Kronen und Brücken
Mit dem innovativen Werkstoff Zirkonoxid erlebt die Zahnmedizin eine neue Dimension. Bei Mein Zahn bieten wir Ihnen Kronen und Brücken aus Zirkonoxid an. Diese Kronenart ist durch extreme Haltbarkeit durch Härte und Ästhetik gekennzeichnet.
13. Zahnprothesen
a. Teilprothesen
Im Gegensatz zur festsitzenden Brücken sind Teilprothesen herausnehmbar. Sie können nur bei Personen eingesetzt werden, die noch genügend gesunde Zähne besitzen. Teilprothesen bestehen aus einem Grundgerüst aus medizinischem Edelstahl auf dem die künstlichen Zähne aufgebracht werden. Dieses Gerüst ist im Oberkiefer meist eine am Gaumen anliegende Platte, im Unterkiefer dagegen ein Bügel, welcher an den noch gesunden Zähnen befestigt wird. Die einfachste Möglichkeit eine Teilprothese sicher an den restlichen Zähnen zu verankern besteht in der Anwendung von Klammern. Ein Vorteil der Klammer ist, dass kariesfreie oder wenig zerstörte Zähne zur Aufnahme einer Klammer im Allgemeinen nicht überkront werden müssen. Allerdings werden diese Zähne durch die Klammern auch zusätzlich belastet, oft sogar überlastet. In bestimmten Situationen, wo die Klammern im Frontbereich angebracht sind, können ästhetische Nachteile entstehen. Man kann jedoch auf die Klammern verzichten indem man die Prothese mit Geschiebe, Steg oder Anker mit den vorhandenen Zähnen verbindet. Dazu müssen mindestens zwei Zähne überkront werden. In der Fachsprache heißt diese Lösung "kombinierter Zahnersatz", da es sich um eine Kombination von festem und herausnehmbarem Zahnersatz handelt. Durch Kombination von Kronen, Brücken und Teilprothesen sowie nicht sichtbaren Halteelementen lässt sich auch zu geringen Kosten ein funktionell und kosmetisch zufriedenstellendes Ergebnis erzielen. Ihre Krankenkasse leistet auf Antrag einen Zuschuss für eine bestimmte Anzahl von Klammerzahnkronen, die Verankerungsteile bleiben aber weiterhin Privatleistung. Diese „Kassenprothese“ steht für zahnärztliche Qualitätsleistung zum günstigen Preis. Totalprothesen
Sollte kein einziger eigener Zahn vorhanden sein, wird eine herausnehmbare Vollprothese aus Kunststoff angefertigt. Diese Ausgangssituation stellt Zahnarzt und Zahntechniker vor ganz besondere Herausforderungen, da es keine Anhaltspunkte mehr bezüglich Größe, Form, Stellung und Länge der Zähne sowie Lage der Kauebene gibt. Die Saugkraft der Schleimhaut stellt außerdem das einzige Halteelement der Prothese dar. Heute ist es vielfach möglich, auch ungünstige Kieferformen mit stark reduzierten Kieferkämmen mit einer gut sitzenden und einwandfrei funktionierenden Totalprothese zu versorgen. Dies geschieht zum einen durch sorgfältige Herstellung der Prothesenbasis – des Bereichs, der die Schleimhaut bedeckt – und zum anderen durch die Abstimmung der Prothese auf das funktionelle und mimische Muskelspiel des Patienten.Um den Halt einer Totalprothese zu verbessern, kann man diese an Implantaten mit Kugelanker, Steg oder Teleskopen fixieren. Teleskopprothesen
Sollte eine festsitzende Brücke aufgrund zu vieler fehlender Zähne nicht möglich sein, kann ein herausnehmbarer Zahnersatz gestaltet werden. Dazu werden zunächst die vorhandenen Zähne überkront (Primärkronen) und danach die herausnehmbare Brücke auf diese Primärkronen gesteckt. Der Halt dieser herausnehmbaren Brücken ist sehr gut, eine optimale Mundhygiene für den Patienten ist möglich. Ein großer Vorteil ist die Erweiterbarkeit bei Zahnverlust, ohne dass eine Neuanfertigung des Zahnersatzes erfolgen muss.