13/06/2017
🔥Brennen der Schleimhäute oder/und der Zunge 🔥
🔥 Mundbrennen ist eine typische Begleiterscheinung des Verzehrs besonders scharfer Speisen und daher den meisten Menschen wohl bekannt. Doch kann das 🔥Brennen im Mund auch durch Erkrankungen bedingt werden, die eine durchaus ernsthafte gesundheitliche Bedrohung darstellen. Insbesondere bei wiederkehrenden Verlaufsformen sollte daher dringend eine ärztliche Überprüfung des Mundbrennens erfolgen.
🔥Ursachen ➡️➡️➡️
◾️Zeichen einer Allergie
◾️Diabetes mellitus
◾️Wechseljahre : Mangel an Östradiol
◾️Sjögren-Syndrom ist eine Erkrankung aus der Gruppe der systemischen Bindegewebserkrankungen (Kollagenosen) bei der die Immunzellen die Speicheldrüsen und Tränendrüsen angreifen und dabei die Funktion der Drüsen massiv einschränken. Die Erkrankung beruht auf einer Fehlfunktion der körpereigenen Abwehrmechanismen – diese richten sich fälschlicherweise gegen den eigenen Körper indem körpereigenes Gewebe angegriffen wird. Das komplexe Krankheitsbild mit dem spröden Namen stellt in unseren Breiten die zweithäufigste Autoimmunerkrankung dar. Sie zählt zum entzündlich-rheumatischen Formenkreis.
◾️Schilddrüsenunterfunktion
Bei einem Zusammenhang des Mundbrennens mit einer Schilddrüsenunterfunktion wird durch eine Verabreichung von Schilddrüsenhormonen das Stoffwechselgleichgewicht wieder hergestellt.
◾️Häufige Ursache für das unangenehme Brennen im Mund ist eine Mundschleimhautentzündung (Stomatitis) oder Zungenentzündung (Glossitis) infolge mechanischer Reizungen, wie zum Beispiel durch schlecht sitzende Zahnprothesen oder auch durch auffällige Verhaltensmuster, wie das Kauen auf der eigenen Wange, das Reiben der Zunge an der Zahnkante oder Zähneknirschen
◾️Infektionen: auch Herpesviren der Gattung Herpes Simplex sind als möglicher Auslöser des Mundbrennens bekannt. Mundfäule wird in der Regel begleitet von hohem Fieber im Anfangsstadium der Erkrankung, sowie einer deutlich erkennbaren Entzündung und Schwellung des Zahnfleische
◾️Eine der verbreiteten Mykosen (Pilzinfektionen), die eine Entzündung der Mundschleimhaut mit entsprechendem Mundbrennen hervorrufen, ist die Infektion mit Candida albicans. Das Krankheitsbild wird auch als Soor oder Mundsoor bezeichnet und ist durch entzündliche Prozesse im Mundraum gekennzeichnet
Mit Veränderungen der Mundschleimhaut im Bereich des Zahnfleischs, der Zunge und der Wangeninnenseite ist zu rechnen.
◾️Mundbrennen ist vermehrt bei Patienten mit Eisenmangel, Nicotinamid- und Folsäure-Mangel oder einem Mangel an Vitamin-B12 zu beobachten, wobei begleitend häufig relativ unspezifische Symptome wie eine verringerte Leistungsfähigkeit, Konzentrationsstörungen, chronische Müdigkeit oder Schwindel auftreten. Eingerissene Mundwinkel(Mundwinkelrhagaden), brüchige Nägel und ein diffuser Haarausfall sind weitere mögliche Folgen bei Eisenmange
◾️Allgemeine Infektionskrankheiten wie
Scharlach : Typisch für die durch Streptokokken verursachte Infektionserkrankung ist eine sogenannte Himbeerzunge. Nachdem sich der anfängliche weiße Belag gelöst hat, erscheint die Zunge dunkelrot mit deutlich hervorgehobenen Geschmacksknospen. Weitere häufige Symptome bei einer Scharlach-Erkrankung sind Fieber, Übelkeit
◾️Schwere Schädigungen der Leber in Form einer Leberzirrhose zeigen sich unter anderem durch Veränderungen im Mund beziehungsweise auf der Zunge. Die mit der Leberzirrhose verbundenen Beeinträchtigungen des Stoffwechsel verursachen eine Atrophie der Zungenpapillen, die anschließend zu einem glatten Erscheinungsbild der Zungenoberfläche (Lackzunge) führt und ein schmerzhaftes Brennen mit sich bringen kann
◾️Hautkrankheiten wie die sogenannte Knötchenflechte (Lichen ruber planus) könne unter Umständen auch die Mundschleimhaut befallen (Lichen ruber mucosae) und auf diese Weise Mundbrennen auslösen.
◾️Auch die Einnahme bestimmter Arzneimittel (zum Beispiel ACE-Hemmer oder Trizyklische Antidepressiva) wird in Verbindung mit einem Brennen im Mund beziehungsweise auf der Zunge gebracht, wobei hier eine allergische Reaktion auf die Inhaltsstoffe der Medikamente als maßgebliche Ursache der Beschwerden gilt.
🔵 Therapie:
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