Facharzt Dr.Gerald Braun de Praun - Zahnheilkunde

Facharzt Dr.Gerald Braun de Praun - Zahnheilkunde Erfahrung und Knowhow fließen hier ineinander.

Seit nunmehr 30 Jahren beschäftige ich mich mit Zahnfleischerkrankungen aller Art und mit speziellen,innovativen Implantat - Eingriffen in enger Cooperation mit dem technischen Labor W & A. Wir führen spezielle Implantat - Eingriffe,auch computerunterstützt durch.Speziell die Bonering und Bonebuilder-Methode,sei hier erwähnt, um verloren gegangen
Knochen wiederherzustellen.( siehe Homepage: www.b

raundepraun.at) Da mit dem Knochenverlust auch
immer ein Verlust des Weichgewebes einhergeht,versuchen wir das natürliche Zahnfleisch wiederherzustellen.

Europas Achillesferse: Eine Großmacht der Vorschriften, ein Zwerg der RohstoffmachtEuropa redet gern von Souveränität. V...
29/03/2026

Europas Achillesferse: Eine Großmacht der Vorschriften, ein Zwerg der Rohstoffmacht

Europa redet gern von Souveränität. Von strategischer Autonomie. Von Resilienz, Green Deal, Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftstechnologien. Doch hinter diesen wohlklingenden Begriffen steckt eine unbequeme Wahrheit: Der Kontinent ist in zentralen Fragen der Industriepolitik erschreckend abhängig – von China bei Rohstoffen und Verarbeitung, von den USA bei Energie, Technologie und geopolitischer Absicherung. Europa will Weltmacht sein, hat aber in entscheidenden Bereichen nicht einmal die industrielle Grundausstattung dafür. 

Das eigentliche Problem ist nicht, dass Europa zu wenig Sonntagsreden hält. Das Problem ist, dass Europa seine industrielle Basis über Jahre ideologisch, bürokratisch und energiepolitisch ausgehöhlt hat. Wer heute Lithium, Seltene Erden, Magnesium oder Permanentmagnete braucht, schaut nicht nach Brüssel, Berlin oder Wien, sondern nach Peking. Die EU-Kommission selbst hält fest, dass 97 % des EU-Magnesiums aus China stammen und 100 % der für Permanentmagnete benötigten Seltenen Erden in China raffiniert werden. Der Rat der EU nennt zusätzlich eine völlige Abhängigkeit von China bei schweren Seltenen Erden. Das ist keine strategische Partnerschaft, das ist strategische Verwundbarkeit. 

Besonders bitter ist: Diese Abhängigkeit betrifft nicht irgendein Randthema, sondern den Kern des europäischen Zukunftsmodells. Energiewende, Elektromobilität, Digitalisierung, Verteidigung, Halbleiter, Netzausbau – all das steht auf Rohstoffen und Verarbeitungskapazitäten, die Europa großteils nicht selbst kontrolliert. Als China im April 2025 Exportbeschränkungen für mehrere seltene Erden und Magnete einführte, wurde schlagartig sichtbar, wie schnell politische Erpressbarkeit aus industrieller Naivität entsteht. Europa hat sich in eine Lage manövriert, in der es moralisch auftritt wie ein Souverän, wirtschaftlich aber oft handelt wie ein Bittsteller. 

Und dann kommt der zweite Schlag: die Kosten.
Selbst wenn Europa politisch endlich aufwacht, bleibt der Standort oft zu teuer. Die IEA stellte 2025 fest, dass die Strompreise energieintensiver Industrien in der EU im Schnitt noch immer ungefähr doppelt so hoch wie in den USA und rund 50 % höher als in China liegen. Wer ernsthaft glaubt, man könne mit dauerhaft höheren Energiepreisen, langsameren Verfahren und strengeren Auflagen gleichzeitig billiger produzieren als asiatische Konkurrenz, verwechselt Wunschdenken mit Wirtschaftspolitik. Industrie entsteht nicht aus Pressekonferenzen, sondern aus kalkulierbaren Kosten, verlässlicher Infrastruktur und schneller Umsetzbarkeit. 

Brüssel hat das Problem inzwischen wenigstens erkannt. Der Critical Raw Materials Act setzt bis 2030 das Ziel, 10 % des Bedarfs strategischer Rohstoffe in der EU selbst zu fördern, 40 % selbst zu verarbeiten und 25 % über Recycling abzudecken; zudem soll die Abhängigkeit von einem einzigen Drittstaat pro Rohstoff auf höchstens 65 % begrenzt werden. Für strategische Projekte gelten verkürzte Genehmigungsfristen von 27 Monaten für Förderung und 15 Monaten für Verarbeitung oder Recycling. Allein schon diese Zahlen sind ein indirektes Eingeständnis des Scheiterns der vergangenen Jahre: Wenn Europa heute erst gesetzlich festschreiben muss, dass es überhaupt wieder fördern, verarbeiten und recyceln will, dann war die vorherige Politik nicht nachhaltig, sondern bequem. 

Aber auch hier droht die nächste Illusion: Schnellere Verfahren sind notwendig, blinde Deregulierung ist es nicht. Wer nur Genehmigungen beschleunigt, ohne Kapital, Technologie, Fachkräfte, Raffineriekapazitäten, Netzanschlüsse und wettbewerbsfähige Energiepreise sicherzustellen, beschleunigt am Ende nur die eigene Enttäuschung. Europas Fehler war nie allein „zu viel Umweltrecht“. Europas Fehler war vor allem, sich einzureden, man könne die schmutzigen, schwierigen und kapitalintensiven Teile der Wertschöpfung auslagern – und trotzdem am Ende souverän bleiben. Das war nie realistisch. Es war nur politisch bequem.

Gerade Österreich ist dafür ein treffendes Beispiel. Während in Sonntagsreden von Versorgungssicherheit gesprochen wird, liegt mit Wittau in Niederösterreich der größte heimische Gasfund seit 40 Jahren auf dem Tisch. OMV bezifferte die potenziell förderbaren Ressourcen mit rund 48 TWh; laut OMV könnte das die österreichische Gasproduktion um rund 50 % erhöhen. Nach späteren Angaben soll die Produktion in der zweiten Hälfte 2026 starten. Mit anderen Worten: Selbst dort, wo heimische Ressourcen vorhanden sind, vergehen Jahre zwischen Fund, Verfahren, Infrastruktur und tatsächlicher Nutzung. Österreich sitzt also nicht nur auf Ressourcen – es sitzt vor allem auf seiner eigenen Langsamkeit. 

Natürlich löst ein einziges Gasfeld Europas Strukturproblem nicht. Aber es entlarvt den Widerspruch: Man klagt über Abhängigkeit, scheut aber die Konsequenzen echter Eigenständigkeit. Man fordert Wettbewerbsfähigkeit, verteuert aber den Standort. Man redet von Kreislaufwirtschaft, ohne die dafür nötige industrielle Verarbeitung im großen Maßstab aufzubauen. Man spricht von Rohstoffsouveränität, obwohl der Europäische Rechnungshof Anfang 2026 ausdrücklich warnte, dass die EU Schwierigkeiten hat, die Versorgung mit kritischen Rohstoffen für ihre Energie- und Klimaziele zu sichern. Das ist der eigentliche Skandal: Nicht die Abhängigkeit allein, sondern die politische Gewöhnung an diese Abhängigkeit. 

Europa braucht daher keine weitere PR-Kampagne über „grüne Führungsrolle“. Europa braucht eine schonungslose industriepolitische Wende. Erstens: eigene Förderung dort, wo sie geologisch und ökologisch vertretbar ist. Zweitens: massive Investitionen in Raffination, Verarbeitung und Recycling statt bloßer Rohstoffromantik. Drittens: Energiepreise, mit denen Industrie leben kann. Viertens: schnellere Verfahren ohne rechtsstaatliche Selbstzerstörung. Fünftens: eine politische Kultur, die Wertschöpfung nicht reflexhaft als Verdachtsfall behandelt.

Denn die Wahrheit ist simpel: Wer Rohstoffe nicht fördert, nicht verarbeitet, nicht recycelt und nicht bezahlbar mit Energie versorgt, wird am Ende nicht souverän, sondern abhängig. Europas Achillesferse ist nicht China. Nicht die USA. Europas Achillesferse ist die eigene Unentschlossenheit.

Der bekannte Unternehmer Stephan Zöchling sorgt derzeit auf Instagram für Aufsehen. Mit deutlichen Worten kritisiert er ...
29/03/2026

Der bekannte Unternehmer Stephan Zöchling sorgt derzeit auf Instagram für Aufsehen. Mit deutlichen Worten kritisiert er die Ausgabenpolitik von Medienminister Andreas Babler scharf.

Kritik an teuren Werbevideos
Konkret führt Zöchling Zahlen an, die das Missverhältnis verdeutlichen sollen. Er spricht von 550.000 Euro für ein politisches Werbevideo sowie 2,5 Millionen Euro für Inserate aus Mitteln der Arbeiterkammer (AK). Zöchling sagt dazu: "550.000 € für ein politisches Werbevideo. 2,5 Mio. € für Inserate aus AK-Geldern. Und gleichzeitig heißt es: ‚Es ist kein Geld im System.‘ Genau dieses Missverhältnis bringt Menschen zurecht auf die Palme."

🟦 Vitamin D 🟨Da Vitamin D gesichert eine wichtige Rolle im Immunsystem und bei der Entstehung von Entzündungsreaktionen ...
29/01/2026

🟦 Vitamin D 🟨

Da Vitamin D gesichert eine wichtige Rolle im Immunsystem und bei der Entstehung von Entzündungsreaktionen spielt, liegt es nahe, dass auch Prozesse in der Mundhöhle davon betroffen sind.

Vitamin D ist nicht nur für den Knochenstoffwechsel essenziell, sondern spielt auch in der Zahnmedizin eine zunehmend beachtete Rolle. Studien deuten darauf hin, dass Vitamin D weit über seine klassische Funktion hinaus wirkt – unter anderem in der Immunmodulation, der Kariesprävention und der Unterstützung parodontaler Heilungsprozesse

Eine klinische Studie von Bruna et al. (2024)zeigt, dass ein niedriger Vitamin-D-Spiegel signifikant mit einer erhöhten Entzündungsaktivität bei Parodontitis verbunden ist.
Studie:
Impact of Vitamin D on Osseointegration in Dental Implants: A Systematic Review of Human Studies
Berivan Laura Rebeca Buzatu et al. Nutrients.2024.

Eine der aktuellsten zahnmedizinischen Studien über Vitamin D wurde im Jahr 2025 veröffentlicht. In einer großen Beobachtungsstudie wurde der 25-Hydroxyvitamin D (25[OH]D)-Spiegel von über 4000 Frauen in jedem Trimester ihrer Schwangerschaft untersucht.

Nach der Geburt der Kinder wurden diese bis zum Alter von 6 Jahren auf frühkindliche Karies (ECC) untersucht und ihre dmft-Werte ermittelt. Die Ergebnisse der Beobachtungsstudie sind eindeutig. Besonders bei Vitamin-D-Mangel der Schwangeren im zweiten und dritten Trimester zeigte sich nach der Geburt bei betroffenen Kindern ein statistisch signifikant höheres Auftreten von ECC. Eine gute Versorgung mit Vitamin D führt so zu optimalen Bedingungen für die Reifung und Mineralisation des Zahnschmelzes beim Fötus.

Vitamin D wirkt auch immunmodulierend , indem es beispielsweise die Bildung antimikrobieller Peptide in der Mundschleimhaut anregt.

Chronische Entzündungen treten bei einem Vitamin-D-Mangel häufiger auf, und die Gabe von Vitamin D trägt zur Verbesserung von Krankheitsbildern wie kardiovaskulären Erkrankungen, COPD, Asthma und Autoimmunerkrankungen bei.

🟥 Parodontitis 🔥

Da es sich bei Parodontitis um eine chronische Erkrankung handelt, deren Ausprägung entscheidend von der individuellen Reaktion des Immunsystems abhängt, liegt es nahe, dass auch hier Vitamin D eine Rolle spielen kann. Es senkt die Produktion proinflammatorischer Mediatoren und damit die Stärke der Entzündungsreaktion.
Es besteht :
* eine Korrelation zwischen Vitamin-D-Mangel und sich verstärkender gingivaler Entzündung und Attachmentverlust (Bhargava et al.) besteht,

und einem
* niedrigen 25(OH)D3-Spiegel mit verstärkter parodontaler Entzündung

🟩 Fazit 😎
Vitamin D spielt eine entscheidende Rolle bei der Prävention parodontaler Erkrankungen

Vitamin-D-Mangel in der Schwangerschaft erhöht KariesrisikoDaten von mehr als 4.000 Mutter-Kind-PaarenDie Einnahme von V...
05/01/2026

Vitamin-D-Mangel in der Schwangerschaft erhöht Kariesrisiko

Daten von mehr als 4.000 Mutter-Kind-Paaren

Die Einnahme von Vitamin D vor oder während der Schwangerschaft kann das spätere Kariesrisiko des ungeborenen Kindes senken. Zu diesem Schluss kommt eine prospektive Kohortenstudie aus China, die ein Team um Prof. Dr. Yunxian Yu von der Zhejiang University School of Medicine in Hangzhou in JAMA Network Open vorgestellt hat.

Ihre Ergebnisse legen nahe, dass eine Integration von Vitamin-D-Screening und -Supplementierung in die routinemäßige Schwangerschaftsvorsorge dazu beitragen könne, die Wahrscheinlichkeit einer Zahnkaries im frühen Kindesalter zu verringern, schreiben die Mediziner.

Supplementierung sollte möglichst früh in der Schwangerschaft starten

Was ist wirklich davon zu halten ?Das schreit nach „Zahnmedizin als Fantasy-Genre“. Ein paar Aussagen sind prinzipiell d...
12/12/2025

Was ist wirklich davon zu halten ?

Das schreit nach „Zahnmedizin als Fantasy-Genre“. Ein paar Aussagen sind prinzipiell denkbar (z. B. leichte antibakterielle/entzündungshemmende Effekte einzelner Inhaltsstoffe), aber der Großteil der Versprechen ist fachlich nicht haltbar – und teils sogar riskant formuliert.

🔴„Löst Zahnstein in 5 Tagen“ /

„Zahnreinigung auf Klinik-Niveau“

Zahnstein (mineralisierter Biofilm) ist im Alltag nicht „auflösbar“ wie Zucker im Kaffee – jedenfalls nicht selektiv und zahnschonend. Realistisch entfernt man ihn mechanisch (Scaling/UPT). Alles, was Zahnstein „chemisch“ lösen würde, wäre eher ein Schleimhaut-/Schmelzproblem als ein Wellnessprodukt.

Noch übler :

🔴„Repariert lockere Zähne innerhalb einer Woche“

Lockerung ist meist Parodontitis/Okklusion/Trauma – also Attachmentverlust oder Überlastung. Ein Mundwasser kann das nicht „reparieren“. Wenn so etwas versprochen wird, ist das Marketing, nicht Medizin.

🔴„Stellt den Zahnschmelz wieder her“

Schmelz regeneriert nicht biologisch. Es gibt Remineralisation an frühen Läsionen (v. a. mit Fluorid; teils auch mit Calciumphosphat-Systemen), aber „Schmelz wiederherstellen“ als pauschale Heilbehauptung ist unseriös.

🔴„Sicher … auch bei Bienengiftallergien“☢️

Das ist die gefährlichste Zeile. Bienengift (Apitoxin) kann allergische Reaktionen bis hin zur Anaphylaxie triggern. „Sicher bei Allergie“ ist mindestens grob fahrlässig formuliert.

Kein Mundwasser ersetzt Interdentalreinigung + mechanische Biofilmkontrolle + ggf. professionelle Parodontaltherapie !!

🔴 KRITIK: Das sind kleine, kurz laufende, überwiegend vom Hersteller beauftragte Studien – aber keine unabhängigen Langz...
08/12/2025

🔴 KRITIK:

Das sind kleine, kurz laufende, überwiegend vom Hersteller beauftragte Studien – aber keine unabhängigen Langzeitdaten.

🔵„Nachgewiesene Wirksamkeit“

Eine unabhängige randomisierte Studie (Saruttichart 2016/2017) mit KFO-Patienten fand:
Manuelle Zahnbürste entfernte Plaque besser als die „motionless ultrasonic toothbrush“ (Emmi-dent)

☢️„Mehr als 20 Jahre Forschung“

Ultraschall in der Zahnmedizin (Scaler, Chirurgie etc.) gibt es seit Jahrzehnten. Für dieses Bürsten-Konzept gibt es Studien seit gut einem Jahrzehnt, nicht 20 Jahre solide klinische Forschung. Das ist eher Marketingformulierung als präzise Wissenschaft.

🟣Parodontitis

Jede Bürste, die Plaque reduziert, trägt zur Prävention von Gingivitis und Parodontitis bei.
• Aber: Es gibt keine Langzeit-RCTs, die zeigen, dass Ultraschallbürsten Parodontitis/„Parodontose“ besser verhindern als andere elektrische Bürsten oder eine gut geführte Handzahnbürste. 

🟤Aufhellung/Bleaching

Die Behauptung, allein durch Ultraschall-Mikrobläschen bekäme man „weiße Zähne“, ist wissenschaftlich kaum untermauert. Eine gewisse Aufhellung durch bessere Plaque- und Belagsentfernung ist möglich, aber das ist weit weg von dem, was Patient*innen unter „Bleaching-Effekt“ verstehen.

Für „Snap-On Smile“ und ähnliche zahnarztgemachte Clip-On-Schienen existiert eine systematische Übersichtsarbeit: Haltba...
08/12/2025

Für „Snap-On Smile“ und ähnliche zahnarztgemachte Clip-On-Schienen existiert eine systematische Übersichtsarbeit:

Haltbarkeit grob 2–5 Jahre, eher als temporäre, reversible Lösung gedacht; gleichzeitig wird explizit auf höheres Karies- und Plaquerisiko hingewiesen. 

Diverse Reviews und Zahnärzte-Infos zu Clip-On-Veneers beschreiben sie durchweg als Kurzzeit-/Event-Lösung, nicht als dauerhafte Versorgung; typische Angabe zur „Lebensdauer“ ebenfalls 1–5 Jahre. 

Im Gegensatz dazu haben keramische (fixe) Veneers und No-Prep-Veneers solide Daten mit Überlebensraten >90 % über 5–10+ Jahre. 

Aus zahnärztlicher Sicht sind das daher eher kosmetische Masken mit:
• zusätzlicher Plaque-Nische
• fraglicher Passung (DIY-
Abdruck)
• unklarem Langzeitrisiko, v. a.
bei bereits kompromittierten
Gebissen.

Die Werbung „schöne Zähne ohne Zahnarzt – ersetzt schiefe, fehlende, abgebrochene Zähne“ suggeriert eine therapeutische Wirkung, die durch die derzeitige Evidenz schlicht nicht gedeckt ist. Langfristig seriöse Daten gibt es für klassische Veneers – für diese Facebook-Gadgets nicht.

Lacht ruhig auf KreditDas Leben zahlt es euch zurück
28/11/2025

Lacht ruhig auf Kredit
Das Leben zahlt es euch zurück

🟥Periimplantitis häufiges KrankheitsbildMit einer durchschnittlichen Prävalenz von 22 % ist die Periimplantitis ein häuf...
20/11/2025

🟥Periimplantitis häufiges Krankheitsbild

Mit einer durchschnittlichen Prävalenz von 22 % ist die Periimplantitis ein häufig anzutreffendes Krankheitsbild. Es handelt sich um eine durch bakterielle Plaque hervorgerufene, entzündliche Veränderung um Implantate, die im weiteren Verlauf zu Knochenverlust führt. Klinische Zeichen für eine Periimplantitis sind neben den klassischen Entzündungszeichen Blutung auf Sondierung, zunehmende Sondierungstiefen und radiologisch sichtbarer Knochenverlust.

🟪Ursachen
Die zentralen Risikofaktoren sind eine Mischung aus lokal und systemisch. Lokal herrschen Klassiker vor: insuffiziente Mundhygiene, Zementreste, Überkonturierte Kronen, fehlende keratinisierte Gingiva, okklusale Überlastung. Systemisch mischen Diabetes, Nikotin, Immunsuppression, aber auch schlecht kontrollierte Parodontitis eine kräftige Portion Risiko dazu.

✳️Therapie

GalvoSurge ist eine elegante elektrochemische Reinigungsdusche für Implantate, die den Biofilm samt Verkrustungen von rauen Oberflächen löst durch Elektrolyse.Dass viele Kolleginnen und Kollegen davon begeistert sind, hat nachvollziehbare Gründe: Es entfernt Mikrofilm dort, wo Kürette, Airflow und Laser an ihre mechanischen Grenzen stoßen. Die Oberfläche wirkt nachher sauberer als alles, was man klassisch erreicht.

🔴 Fluor oder nicht Fluor 🔴„Die Dosis macht das Gift“Paracelsus,Schweizer Arzt um 1500Es gibt eine unumstößliche Wahrheit...
16/11/2025

🔴 Fluor oder nicht Fluor 🔴

„Die Dosis macht das Gift“
Paracelsus,Schweizer Arzt um 1500

Es gibt eine unumstößliche Wahrheit in der Medizin:
Die Menge der Dosis ist entscheidend,ob etwas schädlich oder gesundheitsfördernd ist

NICHT ALLEIN DIE ZAHNPASTA MACHT ES: ES LIEGT IM GESAMTSYSTEM

Fluorid in niedriger Dosis ist ein mineralischer Schutzschild. Es härtet den Schmelz, hemmt Bakterien und hilft bei der Remineralisation. Das ist der Grund, warum fluoridhaltige Zahnpasta weltweit als Goldstandard gilt – und nicht, weil irgendeine Industrieverschwörung dahintersteht.

Steigt die Dosis aber zu weit, wird die Sache ungemütlich. Zuerst entsteht Dentalfluorose: harmlose weiße Flecken in leichter Form, in höheren Dosen bräunliche Verfärbungen und poröser Schmelz. Das passiert in der Regel nur dort, wo über Jahre hinweg sehr fluoridhaltiges Trinkwasser vorhanden ist oder Kinder große Mengen Zahnpasta schlucken.

Noch höhere Dosen – die man im Alltag NICHT erreicht – werden dann tatsächlich toxisch. Aber diese Mengen sind eher chemielaborreif als alltagstauglich. Man müsste absurd viel davon aufnehmen.

Die Balance ist also keine graue Theorie: Sie ist genau der Grund, warum moderne Zahnmedizin Dosierungsempfehlungen so streng definiert. Fluorid ist wie Feuer: Im Kamin wärmt es, im Wald brennt es.

♦️Vergiftungen sind praktisch so gut wie ausgeschlossen.‼️

Ein fünfjähriges und rund 20 kg schweres Kind, müßte den Inhalt einer kompletten Erwachsenen-Zahnpastatube aufessen, um - im zudem ungünstigsten Fall - Vergiftungserscheinungen zu zeigen. Anders als manchmal befürchtet, können die Präparate zur Kariesprophylaxe keine Knochenschäden auslösen.

Wird in einer Familie das Essen mit 🔹fluoridhaltigem Mineralwasser / Trinkwasser zubereitet, muss in vielen Fällen gar kein weiteres Fluorid zugeführt werden.

Klinische Forschung & Prävention • An der Medizinische Universität Graz (Zahn-, Mund- und Kieferchirurgie) werden u. a. ...
11/11/2025

Klinische Forschung & Prävention

• An der Medizinische Universität Graz (Zahn-, Mund- und Kieferchirurgie) werden u. a. Forschungsthemen wie Trauma im Mund-Kiefer-Gesichtsbereich, Fehlstellungen, Tumoren und Rekonstruktion untersucht. 

• An der Zahnklinik Wien: z. B. die Rolle von Vitamin D₃ im parodontalen Gewebe (als Projekt genannt). 

• Prophylaxe & Vorsorge gewinnt an Bedeutung; etwa wird speziell die Parodontologie in Österreich stärker als eigenständiger Forschungsschwerpunkt herausgestellt.

Anpassung der Medizinischen Strahlenschutz-Verordnung in der ZahnmedizinSeit dem 1. Oktober 2024 entfällt die Pflicht, P...
11/11/2025

Anpassung der Medizinischen Strahlenschutz-Verordnung in der Zahnmedizin

Seit dem 1. Oktober 2024 entfällt die Pflicht, Patient:innen bei zahnärztlichen Röntgenuntersuchungen mit Schutzschürzen oder Schutzschilden zu versehen. 
Die Begründung: Technische Fortschritte bei Geräten und neuere wissenschaftliche Erkenntnisse reduzieren das Risiko so weit, dass diese Schutzmittel nicht mehr vorgeschrieben sind. 
Wichtig: Begleitpersonen (z. B. Eltern von Kindern) müssen weiterhin geschützt werden – eine Röntgenschürze muss in der Ordination vorhanden sein.

Adresse

Glacisstraße 1/I
Graz
8010

Öffnungszeiten

Montag 08:00 - 12:00
13:00 - 16:00
Dienstag 08:00 - 12:00
15:00 - 19:00
Mittwoch 08:00 - 12:00
14:00 - 16:00
Donnerstag 08:00 - 12:00
15:00 - 19:00
Freitag 08:00 - 12:00

Telefon

0043 316 322306

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