Facharzt Dr.Gerald Braun de Praun - Zahnheilkunde

Facharzt Dr.Gerald Braun de Praun - Zahnheilkunde Erfahrung und Knowhow fließen hier ineinander.

Seit nunmehr 30 Jahren beschäftige ich mich mit Zahnfleischerkrankungen aller Art und mit speziellen,innovativen Implantat - Eingriffen in enger Cooperation mit dem technischen Labor W & A. Wir führen spezielle Implantat - Eingriffe,auch computerunterstützt durch.Speziell die Bonering und Bonebuilder-Methode,sei hier erwähnt, um verloren gegangen
Knochen wiederherzustellen.( siehe Homepage: www.b

raundepraun.at) Da mit dem Knochenverlust auch
immer ein Verlust des Weichgewebes einhergeht,versuchen wir das natürliche Zahnfleisch wiederherzustellen.

Für den aktuellen Finanzierungszeitraum 2024–2025 wird die Gates Foundation in einigen Auswertungen tatsächlich als größ...
16/06/2026

Für den aktuellen Finanzierungszeitraum 2024–2025 wird die Gates Foundation in einigen Auswertungen tatsächlich als größter einzelner Beitragszahler der WHO geführt, mit rund 761 Millionen US-Dollar.

Ein erheblicher Teil ihrer Beiträge ist zweckgebunden, also nur für bestimmte Programme vorgesehen
(Impfprogramme)

Die Gates Foundation von Bill Gates ist die größte private Stiftung unter den Geldgebern.
Große zweckgebundene Spenden könnten die Prioritäten der WHO politisch beeinflussen.

* Die Konzentration von Finanzmacht bei wenigen Akteuren könne dazu führen, dass bestimmte Gesundheitsstrategien stärker gefördert werden als andere.

Was fachlich fragwürdig ist?❌ „Zahnfleischschwund in 24 Stunden eliminiert“* Aus zahnmedizinischer Sicht nicht haltbar.*...
16/06/2026

Was fachlich fragwürdig ist?

❌ „Zahnfleischschwund in 24 Stunden eliminiert“

* Aus zahnmedizinischer Sicht nicht haltbar.
* Eine Gingivarezession kann nicht innerhalb eines Tages verschwinden.
* Bereits verlorenes Gewebe wächst nicht durch eine Lutschtablette nach.

❌ „Lactoferrin zerstört den Bakterienfilm“

* Ein reifer Biofilm wird nicht einfach durch Lutschen einer Tablette „zerstört“.
* Deshalb benötigen wir professionelle Zahnreinigung, Kürettage und konsequente häusliche Mundhygiene.

❌ „Eigentliche Ursache hinter jedem Rückgang“

* Zahnfleischschwund hat viele Ursachen:
* Parodontitis
* traumatisches Putzen
* dünner Gingivatyp
* Fehlstellungen
* Bruxismus
* Rauchen
* Piercings
* Lippen- und Wangenzüge

Solche Versprechungen sind fachlich nicht haltbar und kein
Zahnarzt dürfte eine solche Werbung machen

Die neueste zahnmedizinische Forschung geht klar in 5 Richtungen:🔵1. Parodontitis / Periimplantitis    Der Trend geht we...
10/06/2026

Die neueste zahnmedizinische Forschung geht klar in 5 Richtungen:

🔵1. Parodontitis / Periimplantitis
Der Trend geht weg vom reinen „Keimdenken“ hin zu Dysbiose + Wirtsantwort + systemischer Entzündung. Entscheidend ist nicht nur welche Keime da sind, sondern was sie metabolisch tun und wie der Patient immunologisch reagiert.

🟠2. Orales Mikrobiom und Allgemeingesundheit
Stärker beforscht werden Verbindungen zu Endothelfunktion, Diabetes, kardiovaskulären Erkrankungen, Darm, Autoimmunität. Das orale Mikrobiom wird zunehmend als systemischer Entzündungsfaktor gesehen.

🔴3. KI in Parodontologie und Implantologie
KI wird vor allem bei Röntgenanalyse, Knochenabbau, Implantatplanung, Risikoabschätzung und Verlaufskontrolle relevant. Aber: klinische Validierung und Standardisierung fehlen noch vielfach.

🟣4. Implantologie
Aktuell: digitale Planung, navigierte Chirurgie, neue Oberflächen, Zirkonoxid/Titan-Zirkonium, Risiko-Tools gegen Periimplantitis. Interessant, aber kein Ersatz für saubere Indikation, Hygiene und Recall.

🟢5. Regenerative Zahnmedizin
Forschung läuft zu Scaffolds, Wachstumsfaktoren, Stammzellansätzen, bioaktiven Materialien. In der Praxis bleibt vieles noch selektiv – nicht jede „Regeneration“ ist klinisch vorhersagbar.

3D-Druck und digitale Zahnmedizin werden breiter — aber nicht alles Gedruckte ist automatisch besserSeit November in mei...
05/05/2026

3D-Druck und digitale Zahnmedizin werden breiter — aber nicht alles Gedruckte ist automatisch besser

Seit November in meiner Praxis angewandt

3D-Druck ist etabliert für Kronen,Brücken,Inlays,Modelle, Bohrschablonen, Schienen, Provisorien, individuelle Löffel und zunehmend Prothetik-Workflows. Forschung arbeitet an Keramik-3D-Druck, biokompatibleren Harzen, Multi-Material-Druck und perspektivisch 4D-/Bioprinting. Reviews betonen die enorme Individualisierung und Geschwindigkeit, aber Materialermüdung, Abrasion, Alterung, Validierung und Indikationsgrenzen bleiben entscheidend. 

Kurz gesagt: Digitale Fertigung ist hervorragend — der Patient braucht nur einmal zu kommen.Es dauert 45 min
Bei Fragen oder Interesse:
[email protected]

🟡 Regenerative Endodontie und Pulparegeneration: biologisch faszinierend, klinisch noch selektivDie aktuelle Forschung a...
05/05/2026

🟡 Regenerative Endodontie und Pulparegeneration: biologisch faszinierend, klinisch noch selektiv

Die aktuelle Forschung arbeitet an Hydrogelen, Scaffolds, Stammzell-Homing, Wachstumsfaktor-Freisetzung, bioaktiven Molekülträgern und pulp-dentinähnlicher Regeneration. Das Ziel ist nicht bloß Obturation, sondern Wiederherstellung vitaler pulpaler Funktionen. Reviews 2025/2026 sehen große Fortschritte, aber die Routineanwendung bleibt vor allem bei ausgewählten Fällen — besonders unreifen Zähnen mit nekrotischer Pulpa — relevant. 

Praxisrelevant: Regenerative Endodontie ist kein Ersatz für gute klassische Endodontie, aber ein wichtiges Zukunftsfeld.

Stand Mai 2026: Die spannendsten Linien in der Zahnmedizin sind derzeit mehrere klare Paradigmenwechsel.🔵1. KI wird real...
05/05/2026

Stand Mai 2026: Die spannendsten Linien in der Zahnmedizin sind derzeit mehrere klare Paradigmenwechsel.

🔵1. KI wird real — aber als Zweitleser, nicht als Zahnarzt-Ersatz

KI-Systeme zeigen zunehmend gute Leistungen bei Kariesdetektion, parodontalem Knochenabbau, Implantatplanung, Kephalometrie und Läsionserkennung. Besonders stark ist KI dort, wo strukturierte Bilddaten vorliegen: Bitewings, Panoramaschichtaufnahmen, DVT/CBCT, intraorale Fotos. Systematische Übersichten betonen aber weiterhin: viele Studien sind retrospektiv, heterogen und noch nicht ausreichend prospektiv validiert. Der klinische Wert liegt daher derzeit vor allem in Qualitätssicherung, Befundunterstützung und Verlaufskontrolle. 

Praxisrelevant: KI kann helfen, frühe Approximalkaries, horizontalen Knochenabbau oder periimplantäre Defekte konsistenter zu erkennen — aber die Verantwortung bleibt beim Behandler.

🟠2. Parodontitis wird immer stärker als immunologisch-systemische Erkrankung verstanden

Die neuere Literatur verschiebt den Fokus weg von „nur Biofilm und Zahnstein“ hin zu Dysbiose, epithelialer Barriere, Immunantwort, chronischer Low-grade-Inflammation und oral-systemischen Achsen. 2026-Reviews beschreiben Mechanismen, über die Parodontitis mit kardiometabolischen, respiratorischen, neurologischen und anderen systemischen Prozessen verknüpft sein kann; gleichzeitig bleibt wichtig: Assoziation ist nicht automatisch Kausalität. 

Praxisrelevant: Noch wichtiger werden Risikoprofil, Diabetes-/Raucherstatus, Vitamin-D-/Entzündungsstatus, engmaschige UPT und konsequente Biofilmkontrolle. Host-Modulation ist interessant, aber nicht als Ersatz für saubere mechanische Therapie. Aktuelle Reviews sehen host-modulierende Ansätze als Paradigmenwechsel, die Evidenz ist aber je nach Substanz sehr unterschiedlich. 

🟢3. Periimplantitis:
In meiner Praxis seit 3 Jahren durchgeführt !
Dekontamination der Implantatoberfläche bleibt der Knackpunkt

Ein heißes Thema ist die elektrolytische Implantatreinigung, etwa mit GalvoSurge-ähnlichen Verfahren. Die Idee ist überzeugend: Biofilm auch auf rauen Implantatoberflächen besser entfernen und damit Regeneration/Reosseointegration begünstigen. Aber: Die Evidenz ist noch relativ jung. Eine Scoping Review fand bis Ende 2024 nur wenige einschlägige Publikationen; aktuelle klinische Berichte und Studien deuten Potenzial an, ersetzen aber noch keine breit abgesicherte Langzeit-Evidenz. 

Kritische Einordnung: Galvanische/elektrolytische Reinigung ist wahrscheinlich einer der interessantesten Ansätze bei Periimplantitis — aber sie ist keine Garantie. Entscheidend bleiben Defektmorphologie, Prothetikdesign, Keratinisierung, Plaquekontrolle, Explantationsgrenze und Maintenance.

Europas Achillesferse: Eine Großmacht der Vorschriften, ein Zwerg der RohstoffmachtEuropa redet gern von Souveränität. V...
29/03/2026

Europas Achillesferse: Eine Großmacht der Vorschriften, ein Zwerg der Rohstoffmacht

Europa redet gern von Souveränität. Von strategischer Autonomie. Von Resilienz, Green Deal, Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftstechnologien. Doch hinter diesen wohlklingenden Begriffen steckt eine unbequeme Wahrheit: Der Kontinent ist in zentralen Fragen der Industriepolitik erschreckend abhängig – von China bei Rohstoffen und Verarbeitung, von den USA bei Energie, Technologie und geopolitischer Absicherung. Europa will Weltmacht sein, hat aber in entscheidenden Bereichen nicht einmal die industrielle Grundausstattung dafür. 

Das eigentliche Problem ist nicht, dass Europa zu wenig Sonntagsreden hält. Das Problem ist, dass Europa seine industrielle Basis über Jahre ideologisch, bürokratisch und energiepolitisch ausgehöhlt hat. Wer heute Lithium, Seltene Erden, Magnesium oder Permanentmagnete braucht, schaut nicht nach Brüssel, Berlin oder Wien, sondern nach Peking. Die EU-Kommission selbst hält fest, dass 97 % des EU-Magnesiums aus China stammen und 100 % der für Permanentmagnete benötigten Seltenen Erden in China raffiniert werden. Der Rat der EU nennt zusätzlich eine völlige Abhängigkeit von China bei schweren Seltenen Erden. Das ist keine strategische Partnerschaft, das ist strategische Verwundbarkeit. 

Besonders bitter ist: Diese Abhängigkeit betrifft nicht irgendein Randthema, sondern den Kern des europäischen Zukunftsmodells. Energiewende, Elektromobilität, Digitalisierung, Verteidigung, Halbleiter, Netzausbau – all das steht auf Rohstoffen und Verarbeitungskapazitäten, die Europa großteils nicht selbst kontrolliert. Als China im April 2025 Exportbeschränkungen für mehrere seltene Erden und Magnete einführte, wurde schlagartig sichtbar, wie schnell politische Erpressbarkeit aus industrieller Naivität entsteht. Europa hat sich in eine Lage manövriert, in der es moralisch auftritt wie ein Souverän, wirtschaftlich aber oft handelt wie ein Bittsteller. 

Und dann kommt der zweite Schlag: die Kosten.
Selbst wenn Europa politisch endlich aufwacht, bleibt der Standort oft zu teuer. Die IEA stellte 2025 fest, dass die Strompreise energieintensiver Industrien in der EU im Schnitt noch immer ungefähr doppelt so hoch wie in den USA und rund 50 % höher als in China liegen. Wer ernsthaft glaubt, man könne mit dauerhaft höheren Energiepreisen, langsameren Verfahren und strengeren Auflagen gleichzeitig billiger produzieren als asiatische Konkurrenz, verwechselt Wunschdenken mit Wirtschaftspolitik. Industrie entsteht nicht aus Pressekonferenzen, sondern aus kalkulierbaren Kosten, verlässlicher Infrastruktur und schneller Umsetzbarkeit. 

Brüssel hat das Problem inzwischen wenigstens erkannt. Der Critical Raw Materials Act setzt bis 2030 das Ziel, 10 % des Bedarfs strategischer Rohstoffe in der EU selbst zu fördern, 40 % selbst zu verarbeiten und 25 % über Recycling abzudecken; zudem soll die Abhängigkeit von einem einzigen Drittstaat pro Rohstoff auf höchstens 65 % begrenzt werden. Für strategische Projekte gelten verkürzte Genehmigungsfristen von 27 Monaten für Förderung und 15 Monaten für Verarbeitung oder Recycling. Allein schon diese Zahlen sind ein indirektes Eingeständnis des Scheiterns der vergangenen Jahre: Wenn Europa heute erst gesetzlich festschreiben muss, dass es überhaupt wieder fördern, verarbeiten und recyceln will, dann war die vorherige Politik nicht nachhaltig, sondern bequem. 

Aber auch hier droht die nächste Illusion: Schnellere Verfahren sind notwendig, blinde Deregulierung ist es nicht. Wer nur Genehmigungen beschleunigt, ohne Kapital, Technologie, Fachkräfte, Raffineriekapazitäten, Netzanschlüsse und wettbewerbsfähige Energiepreise sicherzustellen, beschleunigt am Ende nur die eigene Enttäuschung. Europas Fehler war nie allein „zu viel Umweltrecht“. Europas Fehler war vor allem, sich einzureden, man könne die schmutzigen, schwierigen und kapitalintensiven Teile der Wertschöpfung auslagern – und trotzdem am Ende souverän bleiben. Das war nie realistisch. Es war nur politisch bequem.

Gerade Österreich ist dafür ein treffendes Beispiel. Während in Sonntagsreden von Versorgungssicherheit gesprochen wird, liegt mit Wittau in Niederösterreich der größte heimische Gasfund seit 40 Jahren auf dem Tisch. OMV bezifferte die potenziell förderbaren Ressourcen mit rund 48 TWh; laut OMV könnte das die österreichische Gasproduktion um rund 50 % erhöhen. Nach späteren Angaben soll die Produktion in der zweiten Hälfte 2026 starten. Mit anderen Worten: Selbst dort, wo heimische Ressourcen vorhanden sind, vergehen Jahre zwischen Fund, Verfahren, Infrastruktur und tatsächlicher Nutzung. Österreich sitzt also nicht nur auf Ressourcen – es sitzt vor allem auf seiner eigenen Langsamkeit. 

Natürlich löst ein einziges Gasfeld Europas Strukturproblem nicht. Aber es entlarvt den Widerspruch: Man klagt über Abhängigkeit, scheut aber die Konsequenzen echter Eigenständigkeit. Man fordert Wettbewerbsfähigkeit, verteuert aber den Standort. Man redet von Kreislaufwirtschaft, ohne die dafür nötige industrielle Verarbeitung im großen Maßstab aufzubauen. Man spricht von Rohstoffsouveränität, obwohl der Europäische Rechnungshof Anfang 2026 ausdrücklich warnte, dass die EU Schwierigkeiten hat, die Versorgung mit kritischen Rohstoffen für ihre Energie- und Klimaziele zu sichern. Das ist der eigentliche Skandal: Nicht die Abhängigkeit allein, sondern die politische Gewöhnung an diese Abhängigkeit. 

Europa braucht daher keine weitere PR-Kampagne über „grüne Führungsrolle“. Europa braucht eine schonungslose industriepolitische Wende. Erstens: eigene Förderung dort, wo sie geologisch und ökologisch vertretbar ist. Zweitens: massive Investitionen in Raffination, Verarbeitung und Recycling statt bloßer Rohstoffromantik. Drittens: Energiepreise, mit denen Industrie leben kann. Viertens: schnellere Verfahren ohne rechtsstaatliche Selbstzerstörung. Fünftens: eine politische Kultur, die Wertschöpfung nicht reflexhaft als Verdachtsfall behandelt.

Denn die Wahrheit ist simpel: Wer Rohstoffe nicht fördert, nicht verarbeitet, nicht recycelt und nicht bezahlbar mit Energie versorgt, wird am Ende nicht souverän, sondern abhängig. Europas Achillesferse ist nicht China. Nicht die USA. Europas Achillesferse ist die eigene Unentschlossenheit.

Der bekannte Unternehmer Stephan Zöchling sorgt derzeit auf Instagram für Aufsehen. Mit deutlichen Worten kritisiert er ...
29/03/2026

Der bekannte Unternehmer Stephan Zöchling sorgt derzeit auf Instagram für Aufsehen. Mit deutlichen Worten kritisiert er die Ausgabenpolitik von Medienminister Andreas Babler scharf.

Kritik an teuren Werbevideos
Konkret führt Zöchling Zahlen an, die das Missverhältnis verdeutlichen sollen. Er spricht von 550.000 Euro für ein politisches Werbevideo sowie 2,5 Millionen Euro für Inserate aus Mitteln der Arbeiterkammer (AK). Zöchling sagt dazu: "550.000 € für ein politisches Werbevideo. 2,5 Mio. € für Inserate aus AK-Geldern. Und gleichzeitig heißt es: ‚Es ist kein Geld im System.‘ Genau dieses Missverhältnis bringt Menschen zurecht auf die Palme."

🟦 Vitamin D 🟨Da Vitamin D gesichert eine wichtige Rolle im Immunsystem und bei der Entstehung von Entzündungsreaktionen ...
29/01/2026

🟦 Vitamin D 🟨

Da Vitamin D gesichert eine wichtige Rolle im Immunsystem und bei der Entstehung von Entzündungsreaktionen spielt, liegt es nahe, dass auch Prozesse in der Mundhöhle davon betroffen sind.

Vitamin D ist nicht nur für den Knochenstoffwechsel essenziell, sondern spielt auch in der Zahnmedizin eine zunehmend beachtete Rolle. Studien deuten darauf hin, dass Vitamin D weit über seine klassische Funktion hinaus wirkt – unter anderem in der Immunmodulation, der Kariesprävention und der Unterstützung parodontaler Heilungsprozesse

Eine klinische Studie von Bruna et al. (2024)zeigt, dass ein niedriger Vitamin-D-Spiegel signifikant mit einer erhöhten Entzündungsaktivität bei Parodontitis verbunden ist.
Studie:
Impact of Vitamin D on Osseointegration in Dental Implants: A Systematic Review of Human Studies
Berivan Laura Rebeca Buzatu et al. Nutrients.2024.

Eine der aktuellsten zahnmedizinischen Studien über Vitamin D wurde im Jahr 2025 veröffentlicht. In einer großen Beobachtungsstudie wurde der 25-Hydroxyvitamin D (25[OH]D)-Spiegel von über 4000 Frauen in jedem Trimester ihrer Schwangerschaft untersucht.

Nach der Geburt der Kinder wurden diese bis zum Alter von 6 Jahren auf frühkindliche Karies (ECC) untersucht und ihre dmft-Werte ermittelt. Die Ergebnisse der Beobachtungsstudie sind eindeutig. Besonders bei Vitamin-D-Mangel der Schwangeren im zweiten und dritten Trimester zeigte sich nach der Geburt bei betroffenen Kindern ein statistisch signifikant höheres Auftreten von ECC. Eine gute Versorgung mit Vitamin D führt so zu optimalen Bedingungen für die Reifung und Mineralisation des Zahnschmelzes beim Fötus.

Vitamin D wirkt auch immunmodulierend , indem es beispielsweise die Bildung antimikrobieller Peptide in der Mundschleimhaut anregt.

Chronische Entzündungen treten bei einem Vitamin-D-Mangel häufiger auf, und die Gabe von Vitamin D trägt zur Verbesserung von Krankheitsbildern wie kardiovaskulären Erkrankungen, COPD, Asthma und Autoimmunerkrankungen bei.

🟥 Parodontitis 🔥

Da es sich bei Parodontitis um eine chronische Erkrankung handelt, deren Ausprägung entscheidend von der individuellen Reaktion des Immunsystems abhängt, liegt es nahe, dass auch hier Vitamin D eine Rolle spielen kann. Es senkt die Produktion proinflammatorischer Mediatoren und damit die Stärke der Entzündungsreaktion.
Es besteht :
* eine Korrelation zwischen Vitamin-D-Mangel und sich verstärkender gingivaler Entzündung und Attachmentverlust (Bhargava et al.) besteht,

und einem
* niedrigen 25(OH)D3-Spiegel mit verstärkter parodontaler Entzündung

🟩 Fazit 😎
Vitamin D spielt eine entscheidende Rolle bei der Prävention parodontaler Erkrankungen

Vitamin-D-Mangel in der Schwangerschaft erhöht KariesrisikoDaten von mehr als 4.000 Mutter-Kind-PaarenDie Einnahme von V...
05/01/2026

Vitamin-D-Mangel in der Schwangerschaft erhöht Kariesrisiko

Daten von mehr als 4.000 Mutter-Kind-Paaren

Die Einnahme von Vitamin D vor oder während der Schwangerschaft kann das spätere Kariesrisiko des ungeborenen Kindes senken. Zu diesem Schluss kommt eine prospektive Kohortenstudie aus China, die ein Team um Prof. Dr. Yunxian Yu von der Zhejiang University School of Medicine in Hangzhou in JAMA Network Open vorgestellt hat.

Ihre Ergebnisse legen nahe, dass eine Integration von Vitamin-D-Screening und -Supplementierung in die routinemäßige Schwangerschaftsvorsorge dazu beitragen könne, die Wahrscheinlichkeit einer Zahnkaries im frühen Kindesalter zu verringern, schreiben die Mediziner.

Supplementierung sollte möglichst früh in der Schwangerschaft starten

Adresse

Glacisstraße 1/I
Graz
8010

Öffnungszeiten

Montag 08:00 - 12:00
13:00 - 16:00
Dienstag 08:00 - 12:00
15:00 - 19:00
Mittwoch 08:00 - 12:00
14:00 - 16:00
Donnerstag 08:00 - 12:00
15:00 - 19:00
Freitag 08:00 - 12:00

Telefon

0043 316 322306

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Facharzt Dr.Gerald Braun de Praun - Zahnheilkunde erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Teilen

Kategorie