15/04/2026
Mund zu, Nase auf – deine Zähne werden es Dir danken. 💨
Klingt erstmal ungewöhnlich, ist aber ein echtes Thema: Wer häufig durch den Mund atmet, trocknet die Mundschleimhaut aus. Der Speichel fehlt – und damit der wichtigste natürliche Bodyguard Deiner Zähne. Denn Speichel neutralisiert Säuren, hält Bakterien in Schach und stärkt den Zahnschmelz von innen.
Besonders nachts wird Mundatmung zum stillen Problem. Die Folge: erhöhtes Kariesrisiko, gereiztes Zahnfleisch, unangenehmer Mundgeruch am Morgen.
Was Du aktiv tun kannst:
🔹 Wechselatmung üben – halte ein Nasenloch mit dem Finger zu und atme langsam durch das andere ein und aus. Dann wechseln. Fünf Durchgänge pro Seite reichen schon
🔹 Lippenschluss bewusst kontrollieren – presse die Lippen sanft aufeinander und atme zehn bewusste Atemzüge nur durch die Nase. Ideal zwischendurch am Schreibtisch
🔹 Zungenposition korrigieren – drücke die Zungenspitze fest an den Gaumen hinter den oberen Schneidezähnen und halte 20 Sekunden. Das stärkt die Mundmuskulatur und fördert die Nasenatmung
🔹 Tempo anpassen beim Sport – wähle beim Spaziergang oder Joggen ein Tempo, bei dem du durch die Nase atmen kannst. Das trainiert die Atemmuskulatur ganz nebenbei
Falls dir Nasenatmung dauerhaft schwerfällt, können auch zahnmedizinische Zusammenhänge eine Rolle spielen – sprich uns gerne an.
Dein Team der Zahnarztpraxis am Steinebach