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Zähne und Kaffee: Was ist wirklich dran?Für viele Menschen gehört eine Tasse Kaffee ganz selbstverständlich zum Start in...
10/10/2026

Zähne und Kaffee: Was ist wirklich dran?

Für viele Menschen gehört eine Tasse Kaffee ganz selbstverständlich zum Start in den Tag. Doch wer regelmäßig Kaffee trinkt, fragt sich vielleicht: Schadet Kaffee eigentlich den Zähnen? Tatsächlich kann das beliebte Heißgetränk vor allem die Zahnfarbe beeinflussen. Ob Kaffee auch für die Zahngesundheit problematisch wird, hängt insbesondere von den individuellen Trinkgewohnheiten und möglichen Zusätzen wie Zucker oder Sirup ab.

Warum Kaffee die Zähne verfärben kann

Kaffee enthält natürliche Farbstoffe und Polyphenole, die sich mit der Zeit an der Zahnoberfläche ablagern können. Besonders auf vorhandenen Belägen oder leicht rauen Oberflächen bleiben diese Stoffe leichter haften. Die Zähne können dadurch zunehmend gelblich oder bräunlich wirken.

Dabei handelt es sich in erster Linie um äußere Verfärbungen. Diese sind meist gesundheitlich unbedenklich und können im Rahmen einer professionellen Zahnreinigung häufig deutlich reduziert werden. Wer darüber hinaus hellere Zähne wünscht, sollte sich vor der Verwendung stark abrasiver Zahnpasten oder frei verkäuflicher Bleaching-Produkte zahnärztlich beraten lassen.

Greift Kaffee den Zahnschmelz an?

Kaffee ist leicht sauer. Im Vergleich zu deutlich säurehaltigeren Getränken wie Cola, Energydrinks oder vielen Fruchtsäften stellt schwarzer Kaffee allein jedoch in der Regel kein besonders hohes Risiko für Zahnerosionen dar.

Grundsätzlich spielt auch die Häufigkeit des Kontakts eine Rolle. Wer über viele Stunden hinweg immer wieder kleine Schlucke trinkt, setzt die Zähne häufiger dem Getränk aus als jemand, der eine Tasse Kaffee innerhalb eines begrenzten Zeitraums genießt.

Zucker im Kaffee ist oft das größere Problem

Schwarzer Kaffee enthält von Natur aus nur sehr wenig Zucker. Für das Kariesrisiko sind deshalb häufig nicht der Kaffee selbst, sondern seine Zusätze entscheidend.

Zucker, süße Sirups, gezuckerte Kaffeespezialitäten oder gesüßte Pflanzendrinks können das Kariesrisiko erhöhen. Bakterien im Zahnbelag verwerten Zucker und bilden dabei Säuren, die den Zahnschmelz angreifen. Besonders ungünstig ist es, über den gesamten Tag verteilt immer wieder gesüßte Getränke zu konsumieren.

Ein Schuss ungesüßte Milch im Kaffee ist dagegen nicht mit stark gezuckerten Zusätzen gleichzusetzen.

Kaffee und ein trockenes Mundgefühl

Manche Menschen bemerken nach dem Kaffeetrinken einen trockenen Mund. Das bedeutet jedoch nicht automatisch, dass Kaffee bei jedem Menschen eine relevante Mundtrockenheit verursacht.

Speichel spielt für die Mundgesundheit eine wichtige Rolle: Er hilft dabei, Säuren zu neutralisieren, Nahrungsreste wegzuspülen und Mineralstoffe für den Zahnschmelz bereitzustellen. Wer nach dem Kaffee Durst oder einen trockenen Mund bemerkt, kann zusätzlich Wasser trinken. Besteht eine ausgeprägte Mundtrockenheit dauerhaft und unabhängig vom Kaffeekonsum, sollte dies zahnärztlich oder ärztlich abgeklärt werden.

So können Kaffeefans ihre Zähne schützen

Auf Kaffee muss aus zahnmedizinischer Sicht in der Regel niemand vollständig verzichten. Einige einfache Gewohnheiten helfen dabei, Zähne und Zahnfleisch gesund zu halten:

- Kaffee möglichst nicht ständig über viele Stunden hinweg trinken.
- Zucker, Sirups und stark gesüßte Kaffeespezialitäten sparsam konsumieren.
- Nach dem Kaffee etwas Wasser zu trinken.
- Zweimal täglich gründlich mit fluoridhaltiger Zahnpasta putzen.
- Auch die Zahnzwischenräume regelmäßig reinigen.
- Kontrolltermine und professionelle Zahnreinigungen entsprechend dem individuellen Bedarf wahrnehmen.

Kaffee ist erlaubt – auf die Gewohnheiten kommt es an

Schwarzer Kaffee ist für die Zähne meist weniger problematisch als häufig konsumierte, stark gezuckerte Kaffeespezialitäten. Wer auf gute Mundhygiene und wenig Zucker achtet, kann die tägliche Tasse Kaffee in der Regel weiterhin genießen.

Quelle: Staude GmbH, Oberhausen - www.staude.de

Mit Schwester und Schwager Erhard Dietl , Autor der Olchi-Kinderbücher, bei der Eröffnung der Olchi-Erlebniswelt in Alto...
09/10/2026

Mit Schwester und Schwager Erhard Dietl , Autor der Olchi-Kinderbücher, bei der Eröffnung der Olchi-Erlebniswelt in Altona, durch Julia Weitendorf, Inhaberin des Oetinger-Verlags.
Wirklich empfehlenswert, ein Riesenspass für Kinder!

Alles Gute für die Chefs🥰❤️
24/09/2026

Alles Gute für die Chefs🥰❤️

17/09/2026

Wir wollen unsere neue Azubi Maryna Kutsovska vorstellen.
Sie hat als Patientin von uns Feuer für die Kieferorthopädie gefangen und sich um eine Ausbildungsstelle beworben.
Schon 2025 hat sie begonnen, in unserem Labor zu arbeiten.
Jetzt ist sie im Behandlungsbereich für alle sichtbar .Wir bewundern, wie engagiert sie ist und wie schnell sie lernt.
Frau Kutsovska ist vor dem Krieg in der Ukraine geflüchtet und erorbert mit ihrer unglaublich freundlichen und höflichen Art die Herzen unseres Teams und unserer Patientinnen und Patienten!

Nachdem alle Behandlungspläne fertig geschrieben waren, haben wir unsere Schreibtische verlassen und am Sonntag Abend in...
10/09/2026

Nachdem alle Behandlungspläne fertig geschrieben waren, haben wir unsere Schreibtische verlassen und am Sonntag Abend in der Elbphilharmonie das Konzert des Bundesjugendorchesters besucht. Was für ein wunderbares Erlebnis. Was für ein Applaus und immer wieder: was für ein spektakulärer Konzertsaal!
Wer unsere Elphi noch nie erlebt hat: Unbedingt hin 🎶 🤩!“

Warum haben kleine Zahnprobleme oft große Folgen?Ein leichtes Ziehen beim Trinken, etwas Zahnfleischbluten oder eine rau...
07/09/2026

Warum haben kleine Zahnprobleme oft große Folgen?

Ein leichtes Ziehen beim Trinken, etwas Zahnfleischbluten oder eine raue Stelle am Zahn: Solche Veränderungen wirken zunächst oft harmlos. Manche Beschwerden verschwinden zeitweise sogar wieder. Das bedeutet jedoch nicht automatisch, dass auch die Ursache behoben ist. Viele Erkrankungen im Mund entwickeln sich schleichend und bleiben lange unbemerkt.

Wer Veränderungen frühzeitig zahnärztlich abklären lässt, kann häufig verhindern, dass daraus Schmerzen, Entzündungen oder aufwendigere Behandlungen entstehen.

Karies kann sich unbemerkt ausbreiten

Karies beginnt oft ohne Schmerzen. Bakterien im Zahnbelag verarbeiten Zucker aus der Nahrung und bilden dabei Säuren. Diese greifen den Zahnschmelz an und entziehen ihm Mineralien. In einem sehr frühen Stadium kann die Zahnoberfläche unter Umständen noch stabilisiert werden.

Schreitet die Karies weiter fort, entsteht ein Defekt im Zahn. Erreicht dieser das weichere Dentin unter dem Zahnschmelz, kann der Zahn empfindlich auf Kaltes, Heißes oder Süßes reagieren. Gelangen Bakterien bis zum Zahnmark, umgangssprachlich häufig als Zahnnerv bezeichnet, kann sich das Gewebe im Zahninneren entzünden.

Mögliche Folgen sind stärkere Schmerzen, eine Wurzelkanalbehandlung oder im ungünstigen Fall der Verlust des Zahns.

Zahnfleischbluten ist ein Warnzeichen

Blutet das Zahnfleisch beim Putzen oder bei der Verwendung von Zahnseide, steckt häufig eine Zahnfleischentzündung dahinter. In einem frühen Stadium lässt sie sich meist gut behandeln und kann vollständig abheilen.

Bleibt die Entzündung bestehen, kann sie sich jedoch auf den Zahnhalteapparat ausweiten. Dann spricht man von einer Parodontitis. Dabei können sich das Zahnfleisch und der Kieferknochen nach und nach zurückbilden. Die Zähne verlieren an Halt, können sich verschieben oder langfristig verloren gehen.

Da eine Parodontitis anfangs häufig kaum Schmerzen verursacht, sind regelmäßige Kontrollen bei Ihrer Zahnärztin oder Ihrem Zahnarzt besonders wichtig. Faktoren wie Rauchen, Diabetes oder eine unzureichende Mundhygiene können das Risiko und den Verlauf zusätzlich beeinflussen.

Auch kleine Schäden sollten untersucht werden

Nicht nur Karies oder Zahnfleischentzündungen können Folgen haben. Auch eine beschädigte Füllung, ein feiner Riss oder ein abgebrochenes Stück Zahn bleibt manchmal zunächst schmerzfrei.

In kleinen Spalten und an rauen Rändern können sich jedoch leichter bakterielle Beläge und Speisereste sammeln. Außerdem kann sich die Belastung beim Kauen verändern. Dadurch kann der Defekt größer werden oder ein weiterer Teil des Zahns abbrechen.

Mögliche Warnzeichen sind:

- Empfindlichkeit oder Schmerzen beim Essen und Trinken,
- wiederholtes Zahnfleischbluten,
- Schwellungen oder Druckgefühl,
- anhaltender Mundgeruch,
- raue, scharfe oder verfärbte Stellen,
- eine lockere Füllung, Krone oder Brücke,
- Schmerzen beim Zubeißen.

Frühes Handeln erhält mehr Zahnsubstanz

Ein kleiner Defekt lässt sich häufig mit vergleichsweise geringem Aufwand versorgen. Ist die Erkrankung bereits weiter fortgeschritten, können dagegen umfangreichere Maßnahmen wie eine Wurzelkanalbehandlung, eine Krone oder Zahnersatz notwendig werden.

Damit nehmen meist auch die Zahl der Behandlungstermine, der Zeitaufwand und mögliche Eigenkosten zu. Welche Behandlung erforderlich ist, hängt jedoch immer vom individuellen Befund ab.

Deshalb sollten anhaltende Beschwerden oder sichtbare Veränderungen zeitnah zahnärztlich untersucht werden. Regelmäßige Vorsorgetermine helfen zudem dabei, Probleme zu erkennen, bevor Schmerzen entstehen. So lässt sich möglichst viel gesunde Zahnsubstanz erhalten und der Behandlungsaufwand häufig reduzieren.

Quelle: Staude GmbH, Oberhausen - www.staude.de

Urlaub im August ❤️
23/08/2026

Urlaub im August ❤️

Zahn selbst ziehen oder lieber nicht?Ein lockerer, schmerzender oder stark beschädigter Zahn kann sehr unangenehm sein. ...
22/08/2026

Zahn selbst ziehen oder lieber nicht?

Ein lockerer, schmerzender oder stark beschädigter Zahn kann sehr unangenehm sein. Manchmal entsteht deshalb der Gedanke, ihn einfach selbst herauszuziehen. Davon ist jedoch dringend abzuraten.

Auch ein scheinbar lockerer Zahn kann noch fest mit dem Zahnhalteapparat verbunden sein. Eine eigenständige Entfernung kann Verletzungen verursachen, Blutungen auslösen und bestehende Beschwerden verschlimmern.

Warum sollte man einen Zahn nicht selbst ziehen?

Das Ziehen eines Zahnes ist ein medizinischer Eingriff. In der Zahnarztpraxis wird zunächst untersucht, warum der Zahn schmerzt oder locker geworden ist. Mögliche Ursachen sind beispielsweise Karies, eine Entzündung, eine Verletzung oder eine Erkrankung des Zahnhalteapparates.

Nicht jeder auffällige Zahn muss tatsächlich entfernt werden. Je nach Befund kann er unter Umständen durch eine Füllung, eine Wurzelkanalbehandlung oder eine andere zahnerhaltende Maßnahme versorgt werden.

Wer versucht, einen Zahn selbst zu ziehen, riskiert unter anderem:

- Verletzungen des Zahnfleisches und des umliegenden Gewebes
- das Abbrechen des Zahnes oder das Zurückbleiben von Wurzelteilen
- stärkere Blutungen, Schmerzen oder eine Infektion der Wunde

In der Zahnarztpraxis erfolgt die Entfernung kontrolliert und in der Regel unter örtlicher Betäubung. Je nach Befund kann zuvor eine Röntgenaufnahme notwendig sein, um die Zahnwurzeln, den Kieferknochen und benachbarte Strukturen beurteilen zu können.

Nach dem Eingriff wird überprüft, ob der Zahn vollständig entfernt wurde. Anschließend versorgt die Zahnärztin oder der Zahnarzt die Wunde fachgerecht.

Was tun bei einem lockeren oder schmerzenden Zahn?

Versuchen Sie nicht, den Zahn mit den Fingern, einer Zange oder anderen Hilfsmitteln zu lösen. Bis zum Zahnarzttermin können Sie die betroffene Stelle möglichst schonen:

- Kauen Sie bevorzugt auf der anderen Seite.
- Reinigen Sie Ihre Zähne weiterhin vorsichtig mit einer weichen Zahnbürste.
- Vermeiden Sie es, ständig am Zahn zu wackeln oder darauf zu drücken.

Bei anhaltenden Zahnschmerzen, geschwollenem Zahnfleisch oder wiederkehrenden Beschwerden sollte zeitnah eine Zahnarztpraxis kontaktiert werden.

Was gilt bei lockeren Milchzähnen?

Ein lockerer Milchzahn ist meistens Teil des natürlichen Zahnwechsels. Auch hier sollte jedoch nicht mit Schnüren, Werkzeugen oder kräftigem Ziehen nachgeholfen werden. In der Regel löst sich der Zahn von selbst.

Treten Schmerzen, eine stärkere Blutung, eine Schwellung oder eine Verletzung auf, sollte der Zahn zahnärztlich kontrolliert werden. Das gilt auch, wenn der bleibende Zahn bereits durchbricht, während der Milchzahn noch fest sitzt.

Wann ist schnelle Hilfe erforderlich?

Bei starken Schmerzen, Fieber, Eiteraustritt oder einer zunehmenden Schwellung sollten Sie sich möglichst noch am selben Tag an eine Zahnarztpraxis oder den zahnärztlichen Notdienst wenden.

In seltenen Fällen kann sich eine Entzündung vom Zahn in den Mundboden oder Halsbereich ausbreiten. Kommt es dadurch zu Schwierigkeiten beim Atmen, Schlucken oder Sprechen, handelt es sich um einen medizinischen Notfall. Verständigen Sie in diesem Fall den Rettungsdienst unter 112.

Quelle: Staude GmbH, Oberhausen - www.staude.de

Blick in den Mund: Was Zahnärzte sofort erkennenFür Patientinnen und Patienten wirkt ein Kontrolltermin oft unspektakulä...
07/08/2026

Blick in den Mund: Was Zahnärzte sofort erkennen

Für Patientinnen und Patienten wirkt ein Kontrolltermin oft unspektakulär: Mund öffnen, kurz untersuchen lassen, fertig. Für Zahnärztinnen und Zahnärzte beginnt in diesem Moment jedoch eine genaue Beobachtung. Schon bei der ersten Untersuchung zeigen sich viele Hinweise auf Zahngesundheit, Pflegegewohnheiten, Belastungen und mögliche Veränderungen.

Dabei geht es nicht darum, jemanden zu bewerten. Die Untersuchung hilft, Auffälligkeiten frühzeitig zu erkennen und passende Empfehlungen zu geben.

Beläge und Zahnstein: Hinweise auf schwer erreichbare Stellen

Zahnbeläge entstehen täglich. Werden sie nicht gründlich entfernt, können sie sich verhärten und zu Zahnstein werden. Ihre Zahnärztin oder Ihr Zahnarzt erkennt schnell, an welchen Stellen die Reinigung besonders schwierig ist.

Häufig betroffen sind:

- die Innenseiten der unteren Schneidezähne,

- die Zahnzwischenräume,

- der Übergang zwischen Zahn und Zahnfleisch,

- Bereiche um Kronen, Brücken oder feste Zahnspangen.

Beläge bedeuten nicht automatisch schlechte Pflege. Manchmal sind enge Zahnstellungen, schwer zugängliche Bereiche oder eine ungeeignete Putztechnik die Ursache.

Zahnfleisch: Ein wichtiges Frühwarnsystem

Gesundes Zahnfleisch ist meist blassrosa, liegt eng am Zahn an und blutet nicht. Rötungen, Schwellungen oder Blutungen können auf eine Entzündung hinweisen. Diese verursacht anfangs oft kaum Schmerzen.

Wichtig ist die Unterscheidung zwischen einer einfachen Zahnfleischentzündung und einer Parodontitis. Dabei ist auch der Zahnhalteapparat betroffen: das Gewebe, das den Zahn im Kiefer hält. Unbehandelt kann eine Parodontitis langfristig zu Zahnlockerungen führen.

Abrieb, Risse und empfindliche Zähne

Abgenutzte Kauflächen, kleine Risse im Zahnschmelz oder abgeschliffene Schneidekanten können Hinweise auf Pressen oder Knirschen sein. Viele Menschen bemerken das selbst nicht, weil es häufig nachts passiert.

Mögliche Anzeichen sind:

- empfindliche Zähne,

- verspannte Kaumuskeln,

- Kopfschmerzen am Morgen,

- kleine Abplatzungen an Zähnen oder Füllungen.

Solche Spuren helfen, Überlastungen früh zu erkennen und Zähne gezielt zu schützen.

Schleimhäute, Zunge und Mundgeruch

Auch Wangeninnenseiten, Gaumen, Lippen, Zunge und Mundboden werden untersucht. Veränderungen der Schleimhaut können durch kleine Verletzungen, Reizungen, Medikamente oder Druckstellen entstehen. In den meisten Fällen sind solche Auffälligkeiten harmlos. Bestehen sie jedoch länger oder verändern sie sich, sollten sie kontrolliert werden.

Mundgeruch ist ebenfalls ein wichtiger Hinweis und kein Tabuthema. Häufige Ursachen liegen direkt im Mund: Beläge auf der Zunge, Zahnfleischentzündungen, Karies, tiefe Zahnfleischtaschen oder Mundtrockenheit.

Biss und Zahnstellung: Alles hängt zusammen

Zähne funktionieren als System. Deshalb achtet Ihre Zahnärztin oder Ihr Zahnarzt auch darauf, wie Ober- und Unterkiefer aufeinandertreffen. Ein ungünstiger Biss kann einzelne Zähne überlasten, Füllungen stärker beanspruchen oder Beschwerden im Kiefergelenk begünstigen.

Auch Veränderungen der Zahnstellung, neue Lücken oder wandernde Zähne können wichtige Hinweise geben.

Warum regelmäßige Kontrollen so wertvoll sind

Der erste Blick in den Mund ist mehr als eine kurze Kontrolle. Zähne, Zahnfleisch, Schleimhäute, Biss und Pflegezustand liefern viele Hinweise. Die genaue Diagnose entsteht durch die vollständige Untersuchung und, wenn nötig, durch weitere Tests oder Röntgenbilder.

Je früher Veränderungen erkannt werden, desto schonender können sie meist behandelt werden. Regelmäßige Kontrolltermine helfen deshalb, die Mundgesundheit langfristig zu erhalten.

Quelle: Staude GmbH, Oberhausen -www.staude.de

Zähne und SchwangerschaftIn der Schwangerschaft verändert sich nicht nur der Körper sichtbar. Auch im Mund können sich n...
22/07/2026

Zähne und Schwangerschaft

In der Schwangerschaft verändert sich nicht nur der Körper sichtbar. Auch im Mund können sich neue Beschwerden bemerkbar machen.

Manche werdenden Mütter stellen fest, dass ihr Zahnfleisch schneller blutet, empfindlicher reagiert oder leicht anschwillt. Andere bemerken einen veränderten Geschmack, mehr Mundtrockenheit oder Probleme durch Übelkeit. Diese Veränderungen hängen vor allem mit dem Hormonhaushalt zusammen, der während der Schwangerschaft stark umgestellt wird.

Warum das Zahnfleisch jetzt sensibler reagieren kann

Die Hormone Östrogen und Progesteron steigen in der Schwangerschaft deutlich an. Dadurch wird das Zahnfleisch stärker durchblutet und das Gewebe kann weicher und empfindlicher wirken. Gleichzeitig reagiert der Körper auf bakterielle Beläge im Mund oft intensiver als sonst. Schon kleinere Mengen Plaque können deshalb ausreichen, um das Zahnfleisch zu reizen.

Eine typische Folge ist die sogenannte Schwangerschaftsgingivitis. Damit ist eine Zahnfleischentzündung gemeint, die während der Schwangerschaft verstärkt auftreten kann. Mögliche Anzeichen sind:

Zahnfleischbluten beim Putzen oder bei der Reinigung der Zahnzwischenräume,
gerötetes oder geschwollenes Zahnfleisch,
empfindliche Stellen am Zahnfleischrand,
Mundgeruch,
ein Druck- oder Spannungsgefühl im Mund.
Wichtig ist: Die Schwangerschaft allein macht das Zahnfleisch nicht krank. Meist spielen bakterielle Beläge die entscheidende Rolle. Werden diese nicht regelmäßig entfernt, kann sich die Entzündung verstärken. Aus einer unbehandelten Gingivitis kann sich im weiteren Verlauf eine Parodontitis entwickeln. Diese betrifft nicht nur das Zahnfleisch, sondern den gesamten Zahnhalteapparat. Zudem wird Parodontitis mit Schwangerschaftskomplikationen wie Frühgeburten oder einem geringeren Geburtsgewicht in Verbindung gebracht.

Wenn Übelkeit den Zahnschmelz belastet

Gerade in den ersten Schwangerschaftsmonaten leiden viele Frauen unter Übelkeit oder Erbrechen. Dabei kommt Magensäure mit den Zähnen in Kontakt. Diese Säure kann den Zahnschmelz angreifen und sogenannte Erosionen begünstigen. Anders als bei Karies sind dabei nicht Bakterien der Auslöser, sondern die direkte Säureeinwirkung.

Nach dem Erbrechen sollte der Mund zunächst mit Wasser ausgespült werden. Auch eine fluoridhaltige Mundspülung kann sinnvoll sein. Mit dem Zähneputzen sollte man etwa 30 Minuten warten, damit der Zahnschmelz nicht zusätzlich mechanisch belastet wird.

Ernährung und Zahnpflege im Alltag

Häufige kleine Mahlzeiten, Heißhunger auf Süßes oder säurehaltige Getränke können die Zähne zusätzlich beanspruchen. Deshalb lohnt es sich, in der Schwangerschaft besonders bewusst auf zahngesunde Gewohnheiten zu achten.

Hilfreich sind:

Wasser oder ungesüßter Tee als Hauptgetränke,
zuckerarme Zwischenmahlzeiten,
kalziumreiche Lebensmittel wie Milchprodukte, grünes Gemüse oder Nüsse,
fluoridhaltige Zahnpasta,
säurehaltige Speisen und Getränke nicht ständig über den Tag verteilt.
Wer durch Übelkeit Schwierigkeiten beim Zähneputzen hat, kann eine kleinere Zahnbürste oder eine mild schmeckende Zahnpasta ausprobieren. Auch die Reinigung der Zahnzwischenräume bleibt wichtig, da sich dort besonders leicht Beläge ansammeln.

Zahnärztliche Begleitung während der Schwangerschaft

Zahnärztliche Kontrollen sind in der Schwangerschaft eine sinnvolle Unterstützung. Dabei können Zahnfleischentzündungen, Karies oder andere Veränderungen früh erkannt werden. Außerdem erhalten Schwangere individuelle Tipps zur Mundpflege, Ernährung und zum Umgang mit Übelkeit.

Auch eine Professionelle Zahnreinigung kann hilfreich sein. Dabei werden Plaque und Zahnstein gründlich entfernt, sodass das Zahnfleisch entlastet und die Bakterienmenge im Mund reduziert wird. Besonders bei Zahnfleischbluten, Schwellungen oder Schmerzen sollte nicht bis nach der Geburt gewartet werden.

Mit guter Mundhygiene, angepasster Ernährung und regelmäßiger zahnärztlicher Betreuung lassen sich viele Beschwerden gut vorbeugen. So bleiben Zähne und Zahnfleisch auch während der Schwangerschaft möglichst gesund.

Quelle: Staude GmbH, Oberhausen - www.staude.de

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